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Nachrichten - Fabian O

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@Screemer: Erst einmal sind wir dankbar über die angeregte Diskussion, denn diese ist ja auch für uns Feedback, was wir in Zukunft ändern sollten bzw. beibehalten sollten. Auch sehe ich es so, dass man sich auf gar keinen Fall blind auf die Software verlassen sollte, denn sonst haben wir das gleiche Szenario wie bei den aktuellen "Abgasuntersuchungen" beim TÜV, der sagt alles ist ok, wenn das im Boardcomputer steht  ;) Gleichwohl, bieten die Powersensoren selbst, eine große Chance, denn so kann man über den gesamten Benchmarkparcours die Leistungsaufnahme der CPU beobachten und im Review darauf eingehen.

Aus diesem Grund werden wir uns dem ganzen auch noch einmal zuwenden und nochmal die Werte der Sensoren (ich rede hier bewusst vom Sensor/Register und nicht von der Software welche zum Auslesen verwendet wird) anschauen und mit dem Gesamtverbrauch abgleichen. Und ja irgendwas scheint an den berichteten Werten tatsächlich ein wenig unstimmig. Eine mögliche Erklärung - neben "wer viel misst, misst viel..." ist auch dass die SW eine wesentlich höhere Samplingrate hat, als das Powermeter an der Steckdose und damit eventuell Peaks aufzeigt, die jenem an der Dose durchgehen...

Grüße
Fabian

2
ernsthaft?

Zitat
Mit den Messwerten von HWiNFO wird der neuerliche Vergleich durchaus interessanter. Hatten unsere Messwerte mit Zangenamperemeter noch Rückschlüsse darauf zugelassen, dass man sich in der Leistungsaufnahme auf Augenhöhe mit Intel bewegt, scheint dies so nun nicht mehr haltbar zu sein. Ryzen 7 1700X und Ryzen 7 1800X scheinen real rund 40 Watt höher in der Leistungsaufnahme zu liegen, als Intels Core i7-6900K-Prozessor. Gefällig ist da eher der Ryzen 7 1700, welcher zwar nicht auf Augenhöhe mit dem 6900K spielt, aber zumindest in dessen Klasse bei der Leistungsaufhnahme.
ihr sagt  wirklich, dass die leistungsaufhnahme mit einem tool ausgelesen höher ist als mit zangenamperemeter und meint wirklich, dass ersteres die richtigen werte sind? noch mal: ernhaft?

Moderne CPUs verwenden nicht mehr nur noch die 12V-Schiene zur Versorgung der Komponenten, sondern auch noch die 5 und 3.3V-Leitung. Aus letzterer werden bei Intel z.B. der Speichercontroller/PCI-E-Interface versorgt. Da die 5 und 3.3V jedoch über das Mainboard kommen, kann man da nicht per Zangenamperemeter ran (außer man baut wie wir früher die Wandler aus). Das erklärt den Unterschied (ist bei Intel im Übrigen genauso, und da haben wir es mit umgebauten Boards verifiziert).

Ich hoffe, dass damit deine Verwunderung beseitigt ist :-)

Grüße
Fabian

3
Hi,

Habe heute mein MSI X370 Carbon bekommen, der Verbaute AsMedia ASM2142 USB3.1 Controller hängt am Chipsatz mit 2x PCIe 3.0. Eure Tabelle ist also falsch ;)

https://www.hardwareluxx.de/community/f12/ubersicht-amd-am4-mainboards-news-specs-reviews-bilder-alle-plattformen-1135676-54.html#post25406253
Hi,

ich kann dir da leider nicht ganz folgen. Was soll da falsch sein?

Ein Ryzen 7 bietet direkt 4x USB3.0, und der Chipsatz direkt 2x USB3.1. So steht es auch in der Tabelle. Wenn MSI da noch einen Zusatzchip verbaut ist das ja nichts was unsere Tabelle abdeckt.

Grüße
Fabian

4
Wir haben deinen Hinweis bzgl Cinebench zur Kenntnis genommen, und werden uns darum kümmern. Wie man hier sehr schön sieht ist es aber nur Cinebench und eventl 7Zip, alle anderen Benchmarks verhalten sich wie erwartet.
https://www.ht4u.net/reviews/2017/amd_ryzen_7_1800x_im_test/index36.php?dummy=&advancedFilter=false&prod%5B%5D=Intel+Core+i7-6700K+%5B4C%2F8T%404%2C0-4%2C2+GHz%5D&prod%5B%5D=Intel+Core+i7-7700K+%5B4C%2F8T%404%2C2-4%2C5+GHz%5D
Im Endeffekt wäre also ein 7700K im Mittel maximal 1% schneller (also 8% satt 7% vor einem 6700K) über alle Anwendung, und damit noch immer hinter einem 1800X. Ob dieser Unterschied also Kauf entscheidend ist?

Nichtsdestotrotz schauen wir uns dies natürlich nochmal an und werden dem Problem auf den Grund gehen. :)

Grüße
Fabian

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Wir sind eifrig am werkeln. Sollte in Bälde kommen :)

6
Auch ich wundere mich gelegentlich, warum dies oder jenes nicht getestet wird, aber wenn man es mal nüchtern betrachtet, kostet testen schlicht richtig viel Geld. Zen ist so wie er jetzt ist, weil AMD eben AMD ist und nicht Intel. Mit dem Budget von Intel, wäre Zen auch in den "Nebenschauplätzen" richtig stark, weil man eben jede Niche testen und optimieren kann. Da AMD aber die Zeit und das Geld nicht hat, musst man auf ein sehr skalierbares Design setzen (die CCX), mit dem notgedrungen Nachteile einher gehen. Ohne großen Testaufwand kann AMD CPUs mit einem CCX (4 Kernen) bis n CCX herausbringen und genau das ist ihr Ziel. Intel braucht für die Validierung und Optimierung der Server-CPUs hingegen Monate...

Grüße
Fabian

7
Hi,

ist nicht ungewöhnlich. Schon die erste AVX Generation hat die Leistungsaufnahme um rund 10 Watt nach oben getrieben, bei AVX2 dürfte es entsprechend mehr sein. Wenn die CPU also schon ohne AVX-Code nahe an der Leistungsgrenze arbeitet, ist mit AVX(2) schnell Schluss mit lustig, sprich entweder Turbo-Takt wird reduziert oder die Kiste geht einfach aus.

Grüße

8
Refresh sind häufig bei Intel Takt-Upgrades. Außerdem wird über einen neuen Chipsatz gemunkelt. Dieser wird aber nicht integriert sein, da man auf den gleichen Sockel setzen wird.

Grund ist imho im Übrigen die vermutlich schwache Ausbeute von Intel bei Verwendung von 14-nm-Strukturen. Ging bei 22 nm noch alles mehr oder weniger glatt (man war immerhin fast im Zeitplan), scheint es bei 14 nm zu klemmen. Auch wenn dies nicht offiziell gesagt wird, so macht zumindest alles den Eindruck, als dass es Probleme gibt. Wo war Broadwell auf dem letzten IDF? Sonst hat Intel schon immer lange im Voraus Wafer gezeigt, diesmal nicht....

Grüße
Fabian

9
Hi,

@Schue: Richland hat keine überarbeiteten Kerne. Das sind 1:1 die gleichen wie bei Trinity. Wohl aber besitzt Richland einen verbesserten Turbo.
http://ht4u.net/news/27820_amd_schickt_richland-apus_ins_rennen_gegen_intels_haswell/
Von dem verbesserten Turbo machen auch die FX-9000-Modelle Gebrauch.

Grüße
Fabian

10
Es gibt eine IBM-Modelle, der Power7 z.B.

Grüße
Fabian

11
Turbo CORE wurde verbessert. Details haben wir angefragt - Ohne Antwort bisher.

Grüße
Fabian

12
Hi,

der IPC dürfte sogar niedriger werden, da die Speicherlatenzen nicht mitskalieren. Sprich, wenn Daten aus dem Speicher benötigt werden, verbingt die CPU nun mehr Zyklen mit Warten und damit sinkt der IPC.

Grüße
Fabian

13
Hi,

@Schue: An einen Tippfehler glaube ich in diesem Fall nicht. Wie du richtig sagst, macht so eine CPU nur dann Sinn, wenn AMD Intel damit auf irgendeine Art und Weise fordern kann. Das wird aber nicht mit 125 Watt gehen und auch nicht mit 140 Watt. Will man Haswell erreichen muss man Richtung 5 GHz schon beim Basistakt. Die OC-Ergebnisse beim FX-8350 deuten dabei auf 200+ Watt (Fertigungsvorteile eingerechnet). Klar wäre solch eine TDP irgendwie "krank", aber doch etwas einmaliges, ja besonderes. Und wenn man dann tatsächlich an Intel herankommt, wäre es ein Coup, denn vielen Enthusiasten ist die Leistungsaufnahme nicht ganz so wichtig... Es mag aber auch für die Firma "AMD" von großer Bedeutung sein, so als Zeichen "seht her, es geht doch!".

@Drohne: So eine CPU ist nicht für Server gedacht, sondern alleine für den Enthusiastenmarkt. Da gibt es andere Regeln...

Grüße
Fabian


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Mit diesem albernen Tool seid ihr nun schon bei einem lächerlichen Leerlauf-Last-Delta von 54W beim i7-3770K oder 63W beim i7-2600K angelangt: http://ht4u.net/reviews/2013/intel_core_i7_4770_4670_haswell_cpus_test/index17.php
Das sah hier mit Linpack noch etwas anders aus: http://ht4u.net/reviews/2012/intel_ivy_bridge_core_i7_3770k/index24.php
Nämlich ein Leerlauf-Last-Delta von 75W beim i7-3770K oder 103W beim i7-2600K. Natürlich kam dort noch ein anderes Netzteil und Board zum Einsatz, aber das alleine wird es nicht sein. Bei Intel nehmt ihr ja ganz gerne die stets effizienten MSI-Boards, bei AMD kommen die ASUS Stromschleudern zum Einsatz, ausser die MSIs mit AMD-Chipsatz sind misslungen und übervolten ordentlich um 0,05V bis 0,1V, ja dann sieht man auch mal ausnahmenweise MSI in Verbindung mit AMD-CPUs bei euch.
Wir nehmen in aller Regel die Boards, die man uns seitens AMD bzw. Intel zum Launch zur Verfügung stellt. Wir suchen nicht gezielt nach guten/schlechten Boards. So viel Zeit haben wir gar nicht.

Bzgl. des Idle-Last-Deltas: Die alten Artikel und der jetztige sind nicht vergleichbar, da es sich um andere CPU-Samples handelt. Intel fordert seine Testmuster stets zurück, so dass wir bei Neuvermessung stets auch andere Prozessoren vermessen. Zusammen mit einem anderen Mainboard, Speicher und Netzteil kann dies durchaus einen sehr erheblichen Einfluss haben.



Zitat
Wenn ihr uns wirklich über Haswell aufklären wolltet, dann hätte ihr längst(!) zusätzlich Verbrauchs- und Temperaturmessungen mit Linpack/LinX gemacht, unabhängig davon ob AMD-CPUs damit noch funktionieren oder nicht, schließlich geht es in dem Artikel um Haswell und sein (Temperatur)Verhalten. Statt lange labern einfach mal Linpack auf dem Haswell System starten und nach Möglichkeit irgendwann auch noch eine weitere Platine neben dem MSI nehmen. Denn immer nur die effizientesten Intel-MSI-Boards (die möglicherweise auch noch undervolten) zu nehmen + das alberne Core2MaxPerf und sich dann hinstellen und sagen, die angeblich hohen Temps können wir gar nicht nachvollziehen, kanns ja wohl auch nicht sein. Die Intel-Welt besteht nicht nur aus MSI und Core2MaxPerf. 
Gerne, nur leider haben wir, wie oben erwähnt, die CPU(s) nicht mehr. Wie ich schon an anderer Stelle sagte, werden wir uns diesem Thema noch einmal zuwenden. Vermutlich, so viel will ich aber schon einmal verraten, werden wir uns gänzlich von "synthetischen" Lasttools verabschieden.

Grüße
Fabian

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Hi,

Core2MaxPerf liegt mittlerweile in Version 1.10 vor, damals haben wir Version 1.07 eingesetzt. Die letzte Version 1.10 ist dabei erst kürzlich released worden, während die Version 1.07 über 2,5 Jahre alt ist. Damit lassen sich die Ergebnisse kaum direkt übertragen. Des Weiteren haben sich die Prozessoren seit damals ebenfalls weiterentwickelt.

Wir werden uns diesem Thema aber noch einmal zu wenden, eben weil der von uns bisher eingesetzte Linpack-Test nicht mehr auf AMD CPUs lauffähig ist. Nur hat dies wie erwähnt im Launchfenster nicht geklappt. Du darfst dich aber gerne einmal bei uns als freiwilliger CPU-Tester melden, denn mit mehr Manpower kann man dann solche Fragen vor dem Launch beantworten ;)

Grüße
Fabian

P.S. Noch ein Nachsatz zu dem AMD-Test den du angesprochen hast. Wie du vielleicht gesehen hast, müssen wir für derartige Tests das Mainboard umbauen. Wir haben nicht weniger als 3(!) AMD-Platinen gekauft und geschrottet bei dem Versuch die Wandler umzubauen. Uns zu unterstellen, wir hätten nicht gewollt ist also etwas übertrieben und unfair.

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