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Off-Topic => Off-Topic => Thema gestartet von: al_bundy am 08. August 2013, 18:46:05

Titel: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 08. August 2013, 18:46:05
Hallo,
es gibt sicherlich noch nen paar millionen Haushalte die kein DSL bekommen. Wir sind einer davon und haben uns zunächst mal LTE von der Telekom geordert. Warum? Weil die mit 30Gb Traffic im Monat das höchste Volumen angeboten haben und zusätzlich 384kbits Geschwindigkeit nach dem Volumenverbrauch suggerieren. Das bedeutet man könnte noch einigermaßen solide surfen, Mails schreiben und mit diversen Messangern arbeiten wenn das Datenvolumen verbraucht ist. Mit bis zu 55€ in diesen Rahmen ist die Geschichte auch nicht ganz billig. Der Tarif heist Call & Surf via Funk.

Ok, ich habe das Paket ende März geordert. Ab dem 22.03.2013 hätte ich offiziell lossurfen können. Router kam sogar fristgerecht. Ab diesen Termin wurde dann auch fleißig gezahlt. Aber leider, erst etwa 4 Wochen später konnte ich dann tatsächlich lossurfen weil die systemintern wohl noch nichts freigegeben haben. Die Techniker am Telefon meinten von Woche zu Woche ich solle mich noch ein paar Tage gedulden. Ich weiß bis heute nicht warum diese Verzögerung zustande kam. Sofern ich mich recht errinnere kam mir die Telekom finanziel auch nicht entgegen. Naja, Internat war dann zunächst da. Nach einigen Tagen habe ich dann mal einen LTE Speedtest gemacht und habe herausgefunden das ich im Normalfall nur 6-9Mbit empfange. Bei guten Wetter und geringer Auslastung ist auch mal 16mbit zu empfangen gewesen.

Das war ja für mich alles noch vertretbar da ich von der alten Wohnung wo es DSL gab eh nur bis zu 6mbit zu empfangen waren. Das Problem welches bestand war jenes, das ab und zu nur bis zu 1-2mbit durch kamen. Techniker hatten keine Ahnung. Anderen Tag ging es dann wieder besser. Dann kam der Punkt wo das Volumen aufgebraucht war. Ich wunderte mich warum auf einmal gar nichts mehr geht. Nach dem ich Netspeedmonitor installiert hatte, hatte ich nun nicht nur einen Überblick über das Volumen, sondern konnte mir auch anzeigen lassen mit wieviel Kbits ich unterwegs war. Dabei stellte sich heraus das ich im Normalfall 20-90kbits abbekommen habe. Telekom gab mir teilweise so wenig Speed das ich weder Mails abrufen, noch schreiben noch ICQ verwenden konnte. Vom surfen spreche ich gar nicht erst. Alle versuche die Probleme zu beheben oder mir Gründe zu nennen warum ich denn solche Probleme habe gingen ins leere.

Da die Telekom ganz offensichtlich nicht das liefern kann was sie laut Werbung suggeriert, habe ich mich schriftlich an die Telekom gewendet um den unfähigen Telefonsupport zu umgehen und gefordert das die mir doch wenn die mir schon keinen Speed geben können, das die mir 30GB mehr Volumen oder zumindest einen Preisnachlass gewähren möchten. Das wurde kathegorisch abgelehnt. Ein paar Wochen später kam es wieder zu diversen Geschwindigkeitsproblemen. Ich bat um eine schriftliche Stellungnahme warum das Problem nicht behoben werden könnte. Diese blieb aus, stattdessen hat mich ein Techniker angerufen und hat sich Mühe gegeben. Zum Abschluss habe ich dem Techniker gesagt das ich diese Informationen alle gerne schriftlich hätte. Dazu meinte er das die Telekom das mich machen könnte. Daraufhin war klar, mit der Telekom kann ich nicht weiter zusammen arbeiten.

Ich muss eingestehen das ich von allen Seiten enttäuscht wurde. Das fing mit den Servicetechniker Vorort an der uns die Dose eingebaut hat. Der hatte ne links rechts Schwäche wodurch das Telefon die ersten Tage nicht funzte. Dann konnte mir der Telefonsupport nie die Frage beantworten warum die Störungen auftauchten. Als nächstes war man nicht kompromissbereit mehr Volumen bereitzustellen oder einen Preisnachlass zu gewähren. Die Kompetenz der Servicemitarbeiter ist unterirrdisch. Da wollte mir doch einer weis machen das Kbits und Kbytes das selbe seien. Reife Hausfrauen sollen hinterm Herd bleiben, nicht am Telefon support betreiben. Oder wenn dann Support übers Kochen geben. Nach dem der Speed aufgebraucht war, kann man sich ja für 15€ nochmal 10Gb Volumen nachkaufen. Das Problem dabei ist, das diese Funktion oft nicht zur Verfügung stand. Da musste man hier und da mal nen Tag warten.

Da ich einen Onlineshop führe und gedrosselt so wenig Speed ankam das ich teilweise gar nicht aufladen konnte blieb mir nur die Ausfallzeit mit UMTS (Prepaidhandy) zu überbrücken. Damit entstanden weitere kosten. Meine durchschnittlichen Internetkosten belaufen sich auf 85€/Monat. Von den Kosten die durch Ausfall/Ersatz entstanden wären da ich meiner Tätigkeit nicht nachkommen konnte spreche ich mal gar nicht erst... Später fand ich dann heraus das in meinen Wohngebiet nicht einmal LTE verfügbar ist. Ich bekomme nur Randstrahlung ab. Das zeigt auch der Router an der mit einer grünen LED nur UMTS anzeigt. Dann habe ich mal recherchiert wieviel Speed die Telekom bereitstellen muss. Das habe ich auf der Telekomseite leider nirgendwo finden können. Daraufhin habe ich beim Support angerufen und habe nachgefragt wieviel Speed die denn gemäß AGB's liefern müssen um den Vertrag zu erfüllen. Da sagen die "keinen". Ich habe dann mal konkret nachgefragt ob die ihren Vertrag erfüllen wenn die straight nur 1mbit liefern. Die Tante meint ja. Das wollte ich schriftlich haben, da meinte die gute Frau das das nicht möglich sei. Kündigung weil nicht so viel Speed wie suggerriert ankommt sei wohl nur im Einzelfall möglich und wird von Fall zu Fall geprüft. Richtwert sind 5% Speed. Das bedeutet, ordert man einen Tarif bis zu 100Mbit, kann man erst schmerzfrei kündigen wenn nur weniger als 5mbit ankommen. ...

...gestern Abend habe ich mich dazu entschlossen mir bei SKYDSL.eu Skydsl zu bestellen. Das sind die einzigen die ich nach 2h suchen gefunden habe die überall Internet anbieten. Mit einer echten FLATRATE ohne Volumenbegrenzung. Ich entschied mich für das 12mbit Paket für 40€ Monatsbeitrag. Kein Plan wie gut das funktioniert, aber ich werds testen. Wenn das ordnungsgemäß läuft werde ich die Telekom kündigen. Ich werde euch darüber später noch auf den laufenden halten. Denn SkyDSL ist nicht nur eine günstigere Alternative, sondern man hat auch eine echte Flatrate ohne eine nervige Drosselung. Als nächstes bin ich mal gespannt ob die Telekom bei der Kündigung rumspackt oder ob die zumindest in diesen Fall mal einen Wunsch akzeptieren. Denn Streng genommen ist nur eine außerordentliche Kündigung bei Tod oder Umzug machbar. Was anderes fällt mir nicht ein. Ich kann jeden nur ans Herz legen, wenn er woanders unter kommt, sollte er defentitiv nicht bei der Telekom unterschreiben. LTE ist inzwischen mit Skydsl als Alternative kein muss mehr. Wer eine Antenne irgendwo anbringen kann, sollte definitiv für sein eigenes Wohl Skydsl in Erwägung ziehen. Denn man ist woanders ganz sicher nicht schlechter aufgehoben als bei Telekom.

Mich würde mal interessieren ob ihr mit LTE insbesondere bei der telekom ähnliche Erfahrung gesammelt habt. und was ihr für Alternativen bezogen habt. Vielleicht kann der eine oder anderen auch Tips geben aws man tun kann wenn die Telekom rumspackt.

Gruß Marc
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 09. August 2013, 10:52:42
Die hier genannten Probleme wird man auch mit anderen LTE-Providern haben. Da es Funk ist, wird keiner der Anbieter eine Mindestrate zusagen, wie es die Telekom zum Beispiel für für DSL macht, dort gibt es ja diese Geschwindigkeitsgassen.

Zudem ist LTE ein geteiltes Medium. Die eigene Geschwindigkeit richtet sich imm er auch danach, wie stark andere Nutzer in der Zelle gerade Daten saugen. Wenn da welche gerade Videos streamen, geht deine Performance ebenfalls mit runter.

Das man am äußertsten Ende einer Zelle ist, ist kein grundsätzliches Problem. Wenn ein schwaches Signal noch ausreichend ist, dass reicht es eben aus. Es ist ein Irrglaube, dass ein stärkeres Signal immer eine höchere Geschwindigkeit bedeutet, denn das gilt nur bis zu einem bestimmten Punkt.  Letztlich waren bis zu 16MBit möglich. Es wäre aber auch denkbar, dass die dir am Nächsten liegende LTE-Station ausgefallen ist und dein LTE-Router auch eine weiter entferntere Zelle ausweichen musste.

Bei satellitengestütztem Internetanschlüssen sind die sehr hohen Latenzzeiten das Hauptproblem und wie bei UMTS/LTE usw ist auch dies ein geteiltes Medium, d.h. andere Nutzer beeinflussen die Performance. Auch SkyDSL garantiert dir keine Mindestperformance. Wenn du das dann hast, schreib mal bitte wie die VoIP-Telefonie darüber so ist. Denn gerade bei VoIP ist man auf niedrige Latenzen angewiesen.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 09. August 2013, 11:13:00
Ich telefoniere nicht darüber. Das sich alle eine Zelle teilen ist bekannt. Das Hauptargument bei Skydsl ist die Flatrate. Hauptkündigungsgrund ist die unfähigkeit von Telekom und die übermäßig hohen Kosten. Ich habe kein Problem damit 80eu dort hinzutragen, bei dieser Größe erwarte ich aber einfacht etwas... Bei 40eu im Monat kann mal etwas unschön sein, aber, ich hab ne Flat und zahl nur die hälfte.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Rick am 09. August 2013, 11:51:30
Das Hauptproblem mit Satellit, ist dass es teilweise massive athmosphaerische Einschraenkungen gibt. Bei meinen Eltern gibt es wenn es regnet oft kein TV-Signal. Das ist zwar zu einem grossen Teil frequenzabhaengig, wie sehr Wassermolekuele elektromagnetische Strahlung absorbieren oder reflektieren, aber aus geostationaerer Umlaufbahn ist es eben doch ein weiter, beschwerlicher Weg.

Wenn ich das naechste mal umziehe, wird es eine Wohnung mit Glasfaseranschluss, wenn irgendwie moeglich. In Frankreich ist das in den meisten Ballungsgebieten nicht besonders schwer zu bekomme. In Deutschland wuerde es VDSL im Notfall auch tun, aber die Telekom hat ja auch endlich den FTH-Ausbau begonnen, so dass man da hoffen kann, dass es auch dort demnaechst moeglich wird. Meine Schwester wohn in Kempten - ihr Haus allerdings ist nicht versorgt. Aber sie will wohl (wegen der Nachbarn) umziehen. Ich werde sicherstellen, dass ein Faseranschluss Kriterium bei der Wohnungssuche wird ;)
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 09. August 2013, 13:44:35
Jaja, die lieben Nachbarn, wenn die nicht wären, wär das Leben so schön. In meiner jetzigen Wohnung habe ich Glück, in der davor wars schlimmer, da wohnte unter mir einer, der sehr rücksichtslos war (Lautstärke).

Ist aber schonheftig, das deine Schwester aus diesem Grund umziehen tut.

In D Glasfaseranschluss als Kriterium zu setzenengt die Ausahl deutlich ein. Mit VDSL oder Kabelinternet ist man doch auch hinreichend versorgt?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Rick am 09. August 2013, 14:51:16
Naja, Kabel ist immer so eine Sache. Da muss man immer schaun was die Nachbarn haben, da die Technologie auf medium-sharing setzt, und gerne mal ueberbucht wird. Wenn dann abends die Nachbarn alle VOD schaun, und man keinen gescheiten Ping mehr bekommt, weil QoS schlecht implementiert ist, dann wird man mit Kabel nicht sehr gluecklich.
VDSL allerdings ist wohl eine akzeptable Notloesung, wenn man keine Faser bekommt.

Und wo ich schon beim Jammern bin: Ich hab neulich mal geschaut, fuer einen Kumpel, der viel Webdevelopment macht, und mit dem ich eine Strato VM teile, was man tun muss um mehr als 512kbit upstream zu bekommen. Ohne vDSL geht das scheinbar gar nicht, ausser man nimmt einen 2Mbit SDSL- Anschluss, der einen 120 euro im Monat (oder sowas in der Groessenordnung) kostet. So viel zu den Clouddiensten ;)
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 15. August 2013, 10:16:13
Inzwischen hab ichs schriftlich. 8Wochen Sonderkündigungsrecht und die Angabe das LTE bei mir nicht verfügbar ist.
Da frag ich mich wieso die mir LTE verkauft haben O.o
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 30. August 2013, 18:49:28
Hallo,
letzte Woche Samstag, also am 23ten, kam das überteuerte Paket an. 30Eumel wollten die für den Versand haben. Gebracht hats der DHLBote. Tatsächliche Kosten betragen 13,90eu. Die Versandkosten wird man somit sehr warscheinlich nicht erstattet bekommen. Sind die ja clever^^ Geschaltet, bzw auf der Rechnung steht ab 21ten. Man bat mir eine Gutschrift über die 2 Tage an. So pnigelig bin ich nun doch nicht... Allerdings missfallen mir die unheimlich überzogenen Versandkosten nicht.

Naja, der Kram kam an und heute hab ich mich mal auf die Strümpfe gemacht und habe im Garten mal alles auf den Rasen geschmissen. Mit Laptop und Kabeltrommel an einen Tisch gesetzt und probiert. War jetzt nicht ganz so einfach weil man nicht richtig gelesen hatte... Es ging um die Ausrichtung der Schüssel. Streng genommen muss man nur Azimut einstellen und die Evelation. Azimut holt man sich mittels Kompass (wurde mitgeliefert funzt nur nicht gut). Magdeburg liegt bei 183,3° Also Richtung Süd mit Votzenhaar Ost. Elevation stellt man an der Schüsselhalterung ein. Das ist die Neigung. 30,3° sind hier Richtig. Die 30,3° und die 183,3° erhält man aus einer Karte die mitgeliefert wird. Sind wohl sowas wie Längen und Breitengrade.

Dann zieht man das Antennenkabel vom Sender zum Modem, und vom Modem geht man mit nem RJ45 zum PC. Man geht über den Browser in das Modemmenu und muss dort nur eine Zone auswählen. Jede Zone hat eine Farbe. Welche Farbe die jeweilige Zone hat in der man wohnt kann man der Karte mit den Längen und Breitengraden entnehmen. So, die Zone ausgewählt... ... Jetzt gehts ans Feintuning.
Jetzt muss man die Schüssel sehr fein ausrichten so wie man das mit einer Satelitenschüssekl her kennt. Nen Stück nach Links, nach rechts nach oben nach unten. Dabei piept der Sender immer stark. Je nach empfang mal durchgehend, mal unterbrochen. Ist sehr einfach. Hilfreich ist natürlich ein zweiter Mann der am Laptop im Menü das Signal ablesen kann. Ich arbeite gerade mit 11db. Ist gut 2/3 vom Balken.
Ist Signal da klicke ich im Modemmenü links im Browser nur auf Modem und warte etwa 2 Minuten. Man erkennt am grünen Haken im Browser ob man online ist oder nicht. In der Regel funzt das recht gut. Dann closed man den Browser und öffnet ihn erneut. Da muss man einen Aktivierungscode eingeben. Ist das getan kann man los surfen. Laut Netspeedmonitor habe ich so 9-14mbit anliegen. 12mbit wurde gebucht. Also voll im soll. Meteorologisch gibts aber keine besseren Bedingungen.

Ich werde jetzt im laufe der Woche prüfen wie sich damit arbeiten lässt. Leider sonnenklarer Himmel. Und keine Verschlechterung in Sicht :-(
Ich hoffe das bis nächste Woche Samstag es zumindest einmal ordentlich pisst. Dann kann ich gleich schauen wie der Empfang bei schlechten Wetter ist. ... Nebenbei bemerkt hat mich die Telekomrechnung die heute ankam dazu animiert das Paket vorzeitig mal zu öffnen. Zeit hatte ich dafür eigentlich nicht. Betrag will keiner wissen. 127eumel. 10eumel davon fürs Telefon O.o

Was kann ich zu den Kosten sagen? So ganz lustig ist das zunächst nicht. Nichts mit einfach mal 40eumel im Monat rüberschieben. 40eu bezahlt man für die Leistung, also den Tarif. Hinzukommen etwa 10eu Miete und in den ersten 3 Monate muss man eine Hardwarekaution hinterlegen die man nach Abgabe der Hardware wieder bekommt. Alternativ zur Kaution gibt es Mietkauf, oder Sofortkauf. Letzteres kostet 400eumel. 69,90€ Kaution im ersten Monat. Die kommenden 2 Monate ähnlich. Das bedeutet das wir bei 120eumel sind. Das ist die erste Rechnung...
Die zweite Rechnung besteht aus Versandkosten und das Hardwarepaket. 70€. Steht auch alles nochmal konkret drin wenn man bestellt. Zusammenfassend stehts auch nochmal in der AB. Man empfindet das beim bestellen aber so nicht das man bevor es losgehen kann da schonmal gut 200eumel hintragen muss. Unterm Strich zahl ich aktuell mit rund 50eu/Monatsgebühr genau das selbe wie bei der Telekom mit "LTE". Speed ist weitgehend gleich. Aber, ich kann so viel ziehen wie ich will.
Wenn die Verfügbarkeit ähnlich wie bei LTE ist würde mir das reichen. Teledoof spricht wohl von 97%. Aber das ist eine Größe die ich bei gefallen herausfinden werde.
Ich werde zunächst mal ein Auge auf den Ping werfen. Ob mich der hohe Ping sehr stört oder ob ich etwa 30-60eu mehr im Monat ausgebe für einen guten Ping weiß ich noch nicht. Dann aber wohl mit Antenne. Mal schauen ob sich Teledoof bewegt und noch eine Antenne springen lässt. Zumindest für Testzwecke. Zur Not gibt es ja noch Vodafone die hier in der nähe eine LTE Antenne haben sollen. Ich schätze nächstes WE kann ich denn mal berichten wie sich Skydsl verhält.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 01. September 2013, 12:03:07
Wie hoch ist der ping bei dir zu www.heise.de?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 01. September 2013, 12:08:09
Ist nicht messbar. Warscheinlich deswegen so unterirrdisch^^
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 01. September 2013, 16:33:59
Wie, nicht messbar? Was sagt die Konsole?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 01. September 2013, 17:26:47
Nicht messbar steht als Ergebnis. Was ist die Konsole?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 02. September 2013, 09:01:53
Bei Windows heisst die Konsole Eingabeaufforderung.
Start -> Ausführen -> cmd [Enter]

Dann "ping www.heise.de" eingeben. Bei ping ist die Standard-timeout-Zeit 4 Sekunden. Wenn die Anfrage aber austimt, steht als Output was von "Request timed out."
Zitat
-w Timeout : Specifies the amount of time, in milliseconds, to wait for the Echo Reply message that corresponds to a given Echo Request message to be received. If the Echo Reply message is not received within the time-out, the "Request timed out" error message is displayed. The default time-out is 4000 (4 seconds).
Falls das bei dir zutrifft kannst du mit dem Parameter -w mal die Zeit erhöhen. Aber eigentlich dürfte die Signallaufzeit auch bei SkyDSL unter 4s liegen. Welches Programm genau sagt dir "nicht messbar"?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 02. September 2013, 09:40:33
Ping in cmd funzt nicht. der zeigt nur die ganzen Optionen an.

Welche Programme funzen nich? Alle Seiten die ich getestet habe. Nach 3stk. hab ichs dann aufgegeben.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 02. September 2013, 15:25:34
Wenn du "ping" eingibst, zeigt er die ganzen Optionen, weil das Tool nicht weiss, was du von ihm willst.

Wenn du "ping www.ht4u.net" eingibst, pingt er ht4u.net an.
C:\Users\admin>ping ht4u.net

Ping wird ausgeführt für ht4u.net [78.46.95.210] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 78.46.95.210: Bytes=32 Zeit=21ms TTL=51
Antwort von 78.46.95.210: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=51
Antwort von 78.46.95.210: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=51
Antwort von 78.46.95.210: Bytes=32 Zeit=20ms TTL=51

Ping-Statistik für 78.46.95.210:
    Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0
    (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
    Minimum = 20ms, Maximum = 21ms, Mittelwert = 20ms

Und das funktioniert bei dir nicht?  ???
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 02. September 2013, 17:08:17
Mit Url funzt es. 710ms
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 02. September 2013, 19:17:45
Ok, danke. 710ms ist schon ganz schön derbe.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 03. September 2013, 19:52:43
Hallo,
jetzt wirds lustig.
Heute is Dienstag und ich muss mich bis Freitag auskäsen ob ich den Skydslkram behalte. Es sieht zunächst nicht danach aus. Es war in den letzten Tagen eher bedeckt und es hat etwas geregnet. Lief noch ok. Ping etwa 700ms, das ist auch noch erträglich. Ab gestern habe ich mal angefangen zu ziehen und hab aktuell nen Traffic von 15gig. Und nun schleich ich mit 500-1500kbits herum.

Warum ist das so?
Ein Ausschnitt aus der Leistungsbeschreibung

Zitat
Kunden werden zur Übertragung ihrer Daten
anhand mehrerer Kriterien verschiedenen
Pools zugeordnet. Zu den Kriterien zählen
unter anderem der aktuell genutzte Satellit,
der aktuell genutzte Spot-Beam bzw.
Transponder, sowie der vom Kunden
gewählte Tarif inkl. des bisherigen
Nutzungsgrades.

Jedem dieser Pools wird zum Erreichen der
maximalen Bandbreite des Anschlusses die
Anschlussbandbreite mit einer Contention-
Ratio von 1:50 (angenommene Nutzungsrate
für Privatkunden) multipliziert mit der Anzahl
der Kunden die diesem Pool zugeordnet sind
zur Verfügung gestellt.

Die innerhalb eines Pools für jeden Kunden
zur Verfügung stehende Bandbreite wird mit
der Anzahl der Kunden des Pools
multipliziert.

Die Summe der Bandbreiten aller Pools eines
Tarifs wird durch die Anzahl aller Kunden des
Tarifs geteilt.

Die Berechnung erfolgt ein Mal pro Minute.

Der Durchschnitt aller Werte der letzten 12
Monate ergibt die jährliche, mittlere
Bandbreite, wobei 3% der besten und
schlechtesten Werte bei der Durchschnitts-
ermittlung nicht berücksichtigt werden.
Eine bestimmte jährliche, mittlere Bandbreite wird
nicht garantiert

Ich habs nicht gerafft. Vereinfacht gesagt ist, wenn man zu viel gezogen hat ( Der Techniker konnte mir nicht sagen wieviel zu viel ist) wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Im schlimmsten Fall die gebuchte Geschwindigkeit, in meinen Fall 12000kbits, geteilt durch 50. Und das bedeutet 240kbits garantiert. Nennt sich Contention Ratio.
ABER
Erwin am Telefon meinte das ich tagelang mit gedrosselter Geschwindgkeit surfen müsse wenn ich zu viel über einen längeren Zeitraum gezogen habe. Erwin meinte wenn ich nur mal kurzzeitig viel ziehe, wird auch nur kurzzeitig gedrosselt. Ziehe ich lange und viel, wird lange und viel gedrosselt. Das heist auf gut Deutsch. Schlimmer wie die Telekom. Man weiß nicht wann man gedrosselt wird, und man weis nicht wann man wieder vollen Speed erhält.
Ich habe Erwin nach der Berechnungsgrundlage gefragt. Da hat der mich auf die Leistungsbeschreibung verwiesen. Die hab ich mir durchgelesen und hab dem gesagt das ich das nich verstehe. Da meinter das er mir die technischen Grundlagen erklärt habe und das er darüber hinaus keine weiteren Auskünfte gäbe. Ich solle mich an die Geschäftsleitung wenden.
Morgen werde ich zunächst bei der Vertragsabteilung durchklingen um mich aufklären zu lassen wie ein wirksamer Widerruf von statten geht. Zicken die rum muss ich meinen Trumpf ausm Ärmel holen. §119BGB. Zieht definitiv insbesondere mangels offenkundiger Berechnungsgrundlage der Drosselgeschichte. Muss auch nach 2 Wochen Nutzung noch ziehen da sich an den AGB's und der Leistungsbeschreibung wohl nichts kriegsentscheidendes tun wird.

Ich sag mal so, die 97%Verfügbarkeit könnten die wohl packen. Ist auch wirklich gut. Empfang bei bedeckten Himmel und leichten Regen ist noch akzeptabel -> 700ms Ping. Im Normalfall kommen bei mir von den 12mbit so 6-9an. Das passt auch schon. Was aber vollkommen inakzeptabel ist, ist dieser vollkommen überflüssige Contention Ratio der aussagt wann und wie lange gedrosselt wird. Gut, eine technische Limitierung mag Sinn machen, dann MUSS diese aber offenkundig und nachvollziehbar beschrieben werden. Was nicht der Fall ist. Und das ist der Knackpunkt und wohl der große Haken an den SkyDSL Kram.

Ich werde zunächst den Widerruf prüfen und mich schlau machen ab wann ich gedrosselt werde, und wie lange ich bei Traffic X mit einer Drosselung rechnen kann. Ergänzend möchte ich erwähnen das der Speed, Nachts wieder hochgehen kann, wenn niemand anderes Online ist, oder nur wenige online sind. Ob das so ist, und wieviel ich Nachts noch erhalte versuche ich zu prüfen. Allerdings wird mich das auch nicht weiter bringen da ich den Speed nicht nur fürs ziehen, sondern auch fürs Arbeiten brauche. Uncool wenn ich mit 0.5mbit hier im Web rumschleiche mit meiner Arbeit aufn Buckel. Das wird mir dann auch zu teuer. Somit könnte Teledoof oder Vodafone doch glück haben das ich mein hart verdientes Geld doch bei denen lasse. Aber warscheinlich dann doch Vodafone da ich hier im LTE Gebiet wohnen soll. Das ist ja bei Teledoof nicht der Fall.

Was ist Contential Ratio?
1:50
Das bedeutet man muss sich den maximalen Speed (im Pool) mit 50 Nutzern teilen. Jeder Pool kriegt eine bestimmte Bandbreite vom Versorger zur Verfügung gestellt. Sagen wir mal 100mbit. Sind jetzt 50 Leute on, kriegt jeder nur noch 2mbit. Verbrauchen die 49Leute zusammen nur 90mbit, kann ich als 50er mit 10mbit surfen. Vereinfacht gesagt ist das so. Stellt sich jetzt nur noch die Frage ab wann wieviel gedrosselt mit Berücksichtigung des Traffic. Das ist nähmlich ein vollkommen anderer Steifel.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 04. September 2013, 08:57:16
Einen Vertrag anzufechten, mit der Argumentation "ich habe die AGB nicht verstanden und daher ist es ein Irrtum" sehe ich als relativ aussichtlos an. Wenn ein Widerruf nach Fernabsatzgesetz noch möglich ist, dann würd ich den nutzen.

Wieviel GB hast du denn gestern runtergeladen?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 04. September 2013, 10:11:44
Irrtum und etwas nicht verstanden haben sind 2 paar Schuhe. Skydsl gibt keine konkreten Leistungen an die sie mir anbieten, zumindest laut Leistungsbeschreibung. Das Inserat, sagt aber etwas anderes. -> Täuschung.
15gig
Gestern Abend konnte ich gar nicht mehr surfen. Heute morgen lagen wieder 12mbit an. Ich hab jetzt ne Stunde gezogen und nun liege ich wieder bei rund 400kbits.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 04. September 2013, 15:01:21
In den Anzeigen schreiben sie wie üblich "bis zu" und in der Leistungsbeschreibung ist der Lastverteilungsmechanismus beschrieben. Eine konkrete Mindestleistung muss nicht angegeben werden. Und sie schreiben auch direkt, dass sie keine bestimmte mittlere Bandbreite garantieren (der letzte Satz in dem Auszug, den du gepostet hast). Da ist rechtlich nichts zu holen.

Mal aus der anderen Richtung betrachtet: Vodafone drosset bei seinem größten LTE-Paket (40 EUR mtl) nach 30 GB auf "max. 384 kbit" (auch hier sichern sie dir nicht mal die 384kbit wirklich zu...). Trotz der Drosselung würdest du bei SkyDSL letztlich mehr Daten pro Monat übertragen können, schliesslich hast du allein gestern schon das halbe Volumen eines Vodafone 30GB-Paketes verbraucht. Nachteil bei SkySDL sind halt wirklich die Latenzen. Wenn Geld nicht das Problem ist könnte man beides nutzen: LTE per WLAN zum surfen, SkyDSL auf einer anderen SSID oder halt per Kabel nur zum Übertragen größerer Dateien / Updates.

Falls du den Wunsch nach deutlich größeren monatlichen Volumen hast, die werden sich erst erfüllen, wenn ein Kabelanbieter oder DSL-Ausbau dich erreicht.

add:
gerade auf der SkyDSL-Seite gesehen:
Geld-zurück-Garantie:
Wir sind uns sicher, dass unser Komplettanschluss skyDSL2+ FLAT L Sie überzeugen wird. Sollten Sie dennoch nicht restlos zufrieden sein, können Sie ganz einfach unsere Geld-Zurück-Garantie in Anspruch nehmen. Sie erhalten dann Ihr Geld vollständig von uns zurück, wenn Sie das Produkt innerhalb von 4 Wochen ohne Angabe von Gründen an uns zurückgeben.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 04. September 2013, 15:50:10
Ich habe skyDSL Flat M. Kein L. Ist aber auch nicht ganz so tragisch den Püppi am Telefon scheint sich geirrt zu haben. Zumindest laut Verbraucherschutzzentrale.

Ergänzung!!!
...eben mal bei der Verbraucherschutzzentrale angerufen.

Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses habe ich die Kosten zu tragen. Siehe AGB Punkt 7.2. Das Vertragsverhältnis endet gemäß Mindestvertragslaufzeit von 4 Wochen, 4 Wochen nach Bereitstellung der Hardware. Die Hardware kam am 21.08.2013. Da die Mindestvertragslaufzeit noch nicht beendet wurde, ist der Vertrag nicht von beide Seiten vollständig erfüllt worden so wie es das Widerrufsrecht in Punkt 1.2 vorsieht. Denn ich habe den Vertrag erfüllt wenn ich den Kram 4 Wochen genutzt habe. Das habe ich aber noch nicht, also gilt das Widerrufsrecht doch. Und somit sind  beiderseits empfangene Leistungen zurückzugewähren... ...innerhalb von 30 Tagen.
Die Verbraucherschutzzentrale hat gesagt das die Tante sich im Telefon geirrt hat. Geirrt versprochen oder Vorsatz spielt keine Rolle. So wie die das erklärt hat hätte das schon Sinn gemacht.
Ferner steht mir als Verbraucher eine Prüfung zu. Das hat die Verbraucherschutzfrau mir auch versichert. Ich kenns auch nich anders. Ich bin ja nicht für die Telekom, aber die sind Pfatfinder gegen das SkyDSL Konsorzium.

Das mit den Speed und der Drosselung ist ein äußerst schwieriges Thema. Das Problem ist das man keine Bemessungsgrundlage hat. Ich kann jetzt nicht damit rechnen bei 5Gb abgewürgt zu werden. Wenn ich Pech hab stellen die sich nach 5gig auf die Leitung. Mit glück mal nach 30Gig. Ich hab kein Plan. Und das is das schlimme dabei. Aber, ich glaube das ich bei skydsl mehr ziehen kann als bei LTE. Und das macht die entscheidung schwierig.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 04. September 2013, 20:15:06
Versteh ich das jetzt richtig? Das man angeblich solange ein Widerrufsrecht haben soll, wie die Mindestvertragslaufzeit noch nicht abgelaufen ist? Das ergibt keinen Sinn, denn dann könnte man ja bei einem 24 Monats-Vertrag jederzeit widerrufen, was letztlich dem kompletten Sinn einer Mindestvertagslaufzeit widerspricht.

Weder im BGB noch in der AGB lässt sich etwas finden, das darauf hin deuten würde, dass (abgesehen von Informationspflicht und bestellter Ware [Modem]) die Mindestvertragslaufzeit erfüllt sein muss. Und selbst wenn es so wäre, sind ja beiderseits empfangene Leistungen zurückzugewähren. Was bei einem Dienstleistungsvertrag bedeutet, dass du deren bis dahin erbrachte Leistung vergüten musst. Da es hier aber keine Mindestvertragslaufzeit gibt, ist ja eine reguläre Kündigung  zum nächsten Monat möglich.

Die Prüfung die dir zusteht, sind ja die 14 Tage, die das Fernabsatzgesetz vorsieht.

Wenn du mehr Volumen brauchst, kannst du ja auf die L-Version upgraden. Laut der Beschreibung spielt ja der gewählte Tarif ja auch eine Rolle und je mehr Geld, dossto mehr Volumen gestehen die Provider normalerweise zu. Viel Daten in nicht erschlossene Gebiete zu bringen kostet Geld. Egal wie man es dreht und wendet.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 04. September 2013, 20:37:14
Nein, Mindestvertragslaufzeit sind 4 Wochen. Denn monatlich kündbar folgt ja daraus. Oder umgekehrt wäre es richtiger.

Skydsl sagt. Wenn ich das Zeug nutze erlischt mein 14tägiges Widerrufsrecht. Verbraucherschutzzentrale intepretiert diesen Absatz anders. In den AGB's heist es wie folgt.

Zitat
Ihr Widerrufsrecht erlischt, wenn der Vertrag seitens der skyDSL Deutschland GmbH und des Kunden auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vollständig erfüllt ist, bevor der Kunde sein Widerrufsrecht ausgeübt hat.

Dort spricht man von einen Vertrag. Was für ein Vertrag? Sky DSL M. Wie lange geht der Vertrag? Immer nur maximal 4 Wochen. Warum? Da die Geschichte monatlich kündbar ist. Daraus ergibt sich automatisch die Mindestvertragslaufzeit von 4 Wochen. Das heist, der Vertrag ist erst nach 4 Wochen erfüllt. Vorher nicht. Und da der Vertrag vorher nicht erfüllt wurde, erlischt mein Widerrufsrecht nicht. Das Widerrufsrecht erlischt erst nach Erfüllung des Vertrages - frühstens nach 4 Wochen. Das ist die Interpretation der Verbraucherschutzzentrale. DArüber hinaus ist das brenne. Mir steht ein Widerrufsrecht zu. Und zwar 2 Wochen. Und solange kann ich tun und lassen was ich will. Hinten raus folgt höchsten Wertersatzpflicht wenn ich den Krempel nicht vollständig oder in einen verschlechterten Zustand zurück gebe.
Sollte ich wirklich kündigen oder vom Widerrufsrecht gebrauch machen entziehe ich denen gleich die Einzugsermächtigung und fordere die legitimen Positionen zurück. Sollte ich nix kriegen folgt ein Mahnverfahren und Notfalls auch Inkasso. Das ist dann deren Problem.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 04. September 2013, 21:51:41
Das mein ich ja. Es steht einem ein Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Das Erlöschen des Widerrufsrechts auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden könnte dann zwar deiner Meinung nach theoretisch erst nach 4 Wochen stattfinden, es verlängert aber nicht das Widerrufsrecht über 14 Tage hinaus. Die 14 Tage widerum sind durch den Gesetzgeber definiert und auch in den AGB von SkyDSL aufgeführt..

Das Widerrufsrecht läuft heute aus, wenn man den Liefertermin der Hardware zu Grunde legt. Ab morgen müsstest du regulär kündigen und mindestens den einen Monat bezahlen.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: salsa am 09. September 2013, 17:24:55
Bin froh diesem Verein mittlerweile abgeschworen zu sein!
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 24. September 2013, 17:10:27
Nach rund 4 Wochen Nutzung mal ein Zwischenfazit. Morgens bis etwa 16Uhr habe ich volle Bandbreite. Von 16-18 wird langsam gedrosselt. Ab 19 wirds langsam schwierig, und ab 20Uhr brauch man gar nicht mehr ins Netz. Da liegen nur noch 0.5-1.5mbit an. Das bessert sich so ab 23-24Uhr. Nachts wieder Fullspeed. Ping ist so hoch das er gar nicht messbar ist. Traffic aktuell 77gig. Viel gezogen hab ich die letzten 2 Wochen nicht. Am We nervts auch. Morgens bis Abends etwa 0.5-1.5mbit. Es lässt sich also nicht bequem surfen.
 Fazit: Es ist ein Datentarif. Man kann ne Menge ziehen und wenn nicht viel los ist passt ne Menge durch. Wirkliche Ausfälle hatte ich keine. Ich glaube einmal musste ich Modem reseten.
 Es ist für mich noch erträglich da ich ab 19Uhr fast gar nicht mehr on bin. Oder in der Regel nur zum Mails checken. Da geht das noch. Am WE ist es zwischenzeitlich nervig da ich tagsüber doch öfter mal recherchieren muss was die Sache durch den Speed recht erschwert. Das wird sich im laufe der Zeit aber automatisch auf unter die Woche verschieben sodass ich am We andere Dinge mache. Kurzum sei gesagt das ich in der Woche zufrieden bin weil ich ab 19Uhr wo nich mehr viel passiert selten on bin. Am We ist es wirklich Kotzgrenze. Also surfen macht nicht viel Spass. Für die paar Stunden die ich on bin ziehe ich in Erwägung mir zusätzlich nur für das WE einen UMTS Tarif zubuchen. 500mb pro Monat oder sowas. Das sollte für die Wochenenden reichen.

 Im gesammten ist es nur ein kleiner Fortschritt weil ich im Schnitt 40% weniger zahle, und deutlich mehr ziehen kann. Surfqualität leidet aber etwas in der Woche und extrem am Wochenende. Letzteres lässt sich kostengünstig durch UMTS optimieren. Aktuell ist es noch keine Fehlentscheidung. Wenn ich zu den Zeiten on wäre wo gedrosselt wird, würde ich nur den kleinsten Tarif wählen zum ziehen und UMTS 2 oder 5 Gig fürs surfen buchen und würde komplett mit UMTS surfen. Denn die 30GIG LTE Tarife die man als Vielnutzer braucht sind zu teuer. ->50€. Das geht mit UMTS deutlich billiger und mit 3-6Mbit lässt sich auch noch solide surfen.

Da Kündigen mit der Telekom scheint gut zu klappen. Kündigungsbestätigung kam, und Einzugsermächtigungstermin wurde ausgehandelt. Den Kram hab ich schon abgebaut und zugeschickt. Versand leider kostenpflichtig.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 05. Oktober 2013, 14:49:31
Hinsichtlich Skydsl hat sich nichts geändert. Zweite Rechnung um 125€. Das wird sich nächsten Monat nochmal wiederholen. Und danach kann ich dann günstig surfen. Gedrosselt wird noch immer wie immer. Ab etwa 18Uhr-24Uhr sowie am Wochenende. Darüber hinaus Fullspeed bis zu 12mbit. Allerdings hat mich ein anderer Anlass zum erneuten posten bewegt.

Kürzlich eine Umfrage der regionalen Zeitung "Volsstimme"... ... da nahm ich auch dran Teil. Hintergrund: Kartographie zur Darstellung der Internetanbindung.
Hier ist klar zusehen wie "gut" das Highspeedinternetnetz ausgebaut ist. Nicht nur in der Landeshauptstadt Magdeburg sieht es dünne aus, sondern auch in den umliegenden Regionen. Kritiker, willkommen in der Realität!
(http://www.fotos-hochladen.net/uploads/bild3jpgwal0b2o37p.jpg) (http://www.fotos-hochladen.net)
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 24. Oktober 2013, 15:16:27
Bei der Telekom bin ich nun raus. Bisher noch nix negatives hinsichtlich Kündigung. Das einzige is das die mich formel letzte woche errinnert haben den Router zurück zu senden. Den haben die aber schon seid 4 Wochen. Möglicherweise steht es noch immer nicht im System das die den Krempel erhalten haben... Aber darum gehts jetzt primär nich. SkyDSL spackt rum. Oder zumindest die Leistung.

Hintergrund: Surfen geht normal, Downloadgeschwindigkeit liegt aber bei 20-50kb. Immer wenn ich ziehen will gehts oft hoch, und dann innerhalb kurzer Zeit (etwa 1minute) wieder runter. DSL Speedtest sagt 8mbit - 12mbit. Je nach dem wann ich mal messe. Irgendwie komisch. Daraufhin rief ich da mal an... ... und habe einen Brief geschrieben

Habe Skydsl heute mal nen Brief geschrieben
Zitat
Hallo,
am 18.10.2013 rief ich die technische Abteilung an das das Internet recht langsam sei. So etwa 0.3-0.5mbit. Die wollten sich kümmern und sich innerhalb von 3-4 Tagen kümmern.
Heute bricht Tag 6 an und ich habe noch keine Rückmeldung erhalten.
Eben rief ich wieder in der Technikabteilung an die mir mitteilte das technisch alles in Ordnung sei und das der Fall der Vertragsabteilung übergeben wurde. Ich rief dort an da das Problem noch immer nicht behoben wurde und ich noch keine Rückmeldung erhalten habe.
Ergänzend dazu möchte ich erwähnen das das surfen einigermaßen funktioniert, aber die Downloadgeschwindigkeit noch immer bei etwa 0.3-0.5mbit liegt. Praxisbezogen war das von Anfang an bei Stoßzeiten der Fall. Ab 18Uhr etwa ging die Geschwindigkeit runter, so ab 20/21Uhr konnte ich dann nur noch mit 0.3-0.5mbit Dateien herunterladen. Das war für mich erträglich, allerdings ist diese Geschwindigkeitsbegrenzung nun jeden Tag und zu jeder Tageszeit vorhanden was mich dazu veranlasst aktiv zu werden.
Warum kann ich nicht mehr mit voller Geschwindigkeit downloaden und wann wird das Problem behoben sein. Ich wünsche eine ausführliche Darstellung damit es für mich nachvollziehbar ist. Ich brauche dringend die Downloadgeschwindigkeit da ich beruflich bedingt Strömungssimulationen herunterladen muss.

Des weiteren habe ich eine Frage bzgl. des Vertrags.
Im Angebot haben Sie folgende Punkte aufgeführt.
•    Bandbreite bis zu 12.000 Kbit/s beim Datenempfang und bis zu 4.000 Kbit/s beim Datenversand (bi-direktional)
•    Flatrate
•    ohne Fair Use Policy
•    Telefon-Anschluss (VoIP)
....
Das Problem ist das dieses Wort "Flatrate" welches im Zusammenhang mit der Bandbreite des Datenempfangs und Datenversand im Widerspruch mit dem Punkt "ohne fair Use Policy"steht. Denn Punkt 1.1.1.4 gemäß der Leistungsbeschreibung Tarif Flat M findet keine Anwendung. Und eine Flatrate, im Sinne einer Flatrate, ist das man einmal bezahlt und ohne Leistungsverlust fortan (die im Angebot zu sehen ist, in diesen Fall 12.000kbits/s) Daten empfangen und Daten versenden kann, aber ohne eine Volumenbegrenzung.

Jetzt bin ich verwirrt.
Was wurde jetzt nun vertraglich vereinbart? Eine Flatrate, oder das bereitstellen eines Internatanschlusses mit 12mbit Datenempfang in Verbindung das kein Internetanschluss ohne Beschränkung der maximalen Bandbreite des Internetanschlusses auf Grund des Datenaufkommens zur Verfügung gestellt wird?
Darüber hinaus ist folgendes unklar.
Sie bieten einen Tarif Flat M mit bis zu 12.000Kbits/s beim Datenempfang an, weisen in der Leistungsbeschreibung aber folgendes aus:

Leistungsbeschreibung Gemäß Punkt 1.1.1.3 die jährliche, mittlere Bandbreite eines Anschlusses wird wie folgt ermittelt...

Heist das jetzt das ich maximal 12.000kbits/s geliefert bekomme und das die durchschnittliche Bandbreite des Anschlusses somit garantiert unter 12.000kbits/s liegt? Wenn ja, wieviel Bandbreite kommt den in der Regel durchschnittlich beim Kunden im Jahr an? Spricht man da von 11.000kbits/s, 8.000kbits/s, 4.000kbits/s oder eher von 1.500kbits/s und weniger? Anhand der Erfahrungen der letzten Jahre haben Sie diese Information vorliegen. Diese benötigen Sie auch zur Leistungsermittlung gemäß der Leistungsbeschreibung des Tarif Flat M. Das nichts garantiert werden kann ist klar, aber ab wann räumen Sie den Kunden ein Sonderkündigungsrecht ein und wieviel wird durchschnittlich geliefert? Laut Leistungsbeschreibung gar nicht, aber das kann doch nicht sein. Denn in der "Szene" spricht man von einer Schlechtleistung sofern weniger als 33% geleistet werden als das was man gebucht hat. Gebucht wurde gemäß Angebot 12.000Kbits/s beim Datenempfang. Zur Verfügung gestellt werden gemäß Leistungsbeschreibung Punkt 1.1.13. wieviel?

Ich denke mal es ist auch für Sie etwas verwirrend daher noch einmal kurz zusammen gefasst.

1. Warum kann ich nicht mehr mit Fullspeed (12mbit) herunterladen sondern nur noch mit bis zu 0.5mbit?
2. Wann kann ich wieder mit Fullspeed herunterladen?
3. Habe ich eine Flatrate gebucht oder gilt keine Fair Use Policy (Berücksichtigung des Datenaufkommens)?
4. Was ist der Unterschied zwischen einer Volumenbegrenzung (Volumenflat) und dem Begriff Berücksichtung des Datenaufkommens (Fair Use Policy)
5.Wie hoch ist die Durchschnittliche Bandbreite in mbit bei dem Kunden pro Jahr wenn er Tarif Flat M gebucht hat? Es genügt die Angabe vom Jahr 2012 oder 2011.
6. Sofern keine Flatrate, und doch das Datenaufkommen hinsichtlich der Geschwindigkeit berücksichtigt wird, wo liegt die Messlatte? Bei 5Gb/Monat, 10Gb/Monat, 20Gb/Monat, 50gb/Monat? Ich weis das eine genaue Zahl nicht genannt werden kann, allerdings kann man einen groben Richtwert angeben. Diese Information haben Sie zur Leistungsermittlung vorliegen.
7.Sofern das Datenaufkommen erreicht ist, wie lange dauert es bis wieder volle Bandbreite ansteht? Es muss ja eine Bemessungsgrundlage dafür geben wann ich wieder mit Fullspeed (12mbit) arbeiten kann.
8. Ab wann Räumen Sie dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht ein wenn er Tarif Flat M gebucht hat? Beispielsweise wenn Sie nur 10% Geschwindigkeit liefern oder weniger, oder 20% Geschwindigkeit liefern?

Ich bitte mir diese 8 Fragen mal ausführlich darzustellen. Nehmen Sie davon in Kenntnis das ich keine Aussage akzeptiere die Sinngemäß aussagt das Sie keine Geschwindigkeit garantieren.
Ich schicke es einmal per Mail, und einmal als Briefpost (Einschreiben) da ich großes Interesse habe aufgeklärt zu werden. Ferner bitte ich um Nachbesserung sodass ich wieder mit voller Leistung gemäß des Angebots arbeiten kann.
Ich bedanke mich im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Vorzeitig haben die mich jetzt auf 20mbit geupgradet weil die gemerkt haben das ich doch etwas mehr Volumen brauche. 20mbit Tarif stellt mehr Volumen bereit. 2Monate für den selben Preis als wie jetzt mit 12mbit. Was danach ist haben die nicht gesagt. Werds mal drauf anlegen was nach den 2 Monaten passiert. Ob die mir dann 20Eumel mehr in Rechnung stellen, oder ob die dann auf 12mbit downgraden. Mehr bezahlen tu ich nich. Habe das Angebot ja nicht angenommen...
Ferner bin ich mal gespannt was als Rückantwort kommt.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 13. November 2013, 18:13:20
Teledoof scheint abgeschlossen. Habe heute noch die letzte Gutschrift für Monat 10 erhalten. Somit stehen keine Forderungen beider Seiten mehr gegenüber. Wenigstens das hat reibungslos gefunzt :-)

Zu Skydsl
Zwischenzeitlich wurde mir vom Techniker versichert das das Problem nicht an der Technik selbst liegt sondern das das Problem von der Vertragsabteilung verursacht wird. Technik und Leitung ist in ordnung.
Auf mein Schreiben hat man nicht wirklich reagiert. Ich wurde auf die FAQ und die Leistungsbeschreibung verwiesen. Streng genommen sind dort natürlich einige Fragen beantwortet. Dennoch bleiben 2 Fragen unbeantwortet. Im Zuge kam dann auch noch eine dritte Frage auf die nicht wirklich kriegsentscheident ist, aber mal sehr interessant wäre wenn man es denn wüsste.
Anbei meine Antwort zu SKYDSL.EU

Zitat
Hallo,
Sie haben mich zu den Ausführungen der Leistungsbeschreibung verwiesen. Diese geben aller-dings keinen Aufschluss auf einige Fragen. So bleibt weiterhin offen

wann ich wieder mit Fullspeed arbeiten kann?

Da ich laut Angebot, und ihrer Zusicherung gemäß dem Schreiben vom 01.11.2013 eine Flatrate habe, bedeutet das, das ich für eine bestimmte Leistung eine Einmalzahlung pro Monat tätige und fortan diese besagte Leistung ohne Leistungsverlust nutzen kann sofern es technisch mög-lich ist. Technisch ist das möglich da ich in den ersten ca. 30 sec mit Fullspeed Datenaustausch betreiben kann, danach allerdings nur noch mit bis zu 50kb/sec. Das wurde über das Desktop-aufnahmetool CamStudio an mehreren Tagen zu unterschiedlichen Tages und Nachtzeiten  fest-gehalten. Dort ist auch zu entnehmen das Nachts volle Bandbreite herrscht. Ferner wurde mir von Ihren Techniker zugesichert das die Leitung steht und sauber ist sodass die Drossellung von der Vertragsabteilung vorgenommen wurde. Die Ausrichtung der Antenne ist somit nicht das Problem.

Somit stellt sich weiterhin die Frage,

warum ich nicht mehr mit Fullspeed areiten kann?

Aus der Leistungsbeschreibung geht das zumindest nicht hervor.

Darüber hinaus bin ich über einen Umstand noch immer verwirrt. Sie bestätigten mir das ich eine Flatrate (nicht zu verwechseln mit einer Volumenflat) gebucht habe die Sie somit zur Verfügung stellen. In der Leistungsbeschreibung findet man jedoch folgendes:

Bei einer Contention-Ratio von z.B. 1:50 stehen jeweils 50 Kunden gemeinsam die 3.000 GB eines 10 MBit/s Anschlusses pro Monat zur Verfügung.

Dieser Satz sagt aus das pro Pool 3000GB zur Verfügung stehen. Diese 3000Gb müssen sich 50 User pro Monat teilen. Das ergibt ein mittleres Volumen von 60Gb/Monat pro User. Das bedeu-tet faktisch das ich keine echte Flatrate bekomme sondern im Mittel nur 60Gb/Monat. Ferner wird nicht dargelegt was passiert wenn alle Pools, das Volumen erschöpft haben. Die logische Schlussfolgerung wäre das zuvor die Bandbreite zurückgenommen wird sodass das Volumen von 3000gb/Monat nicht überschritten wird. Wenn es überschritten wird, steht dem User wo-möglich nur noch bis zu 0.5mbit zur Verfügung?.
Die Verwirrung durch ihre Bereitstellung von nur noch 0.5mbit hört da aber noch nicht auf. Denn ich habe eine geminderte Bandbreite Monatsübergreifend! Ich arbeite immer noch mit 0.5mbit. Man kann doch davon ausgehen das von jeden Monats ersten bis zu jeden Monats 30/31 (je nach Monat) das Volumen gemessen wird, sodass am jeden Monats ersten wieder auf 0 ge-stellt wird sodass an jeden Monats ersten jeder Pool wieder 3000gb zur Verfügung hat. Woraus man schlussfolgern könnte das jeder User am Monats ersten wieder mit Fullspeed arbeiten kann da ja alle Pools wieder 3000gb Volumen haben. Dem ist aber offensichtlich nicht so.

Somit sind folgende Fragen dennoch mehr als gerechtfertig da diese Fragen eben nicht durch die Leistungsbeschreibung und nicht durch die FAQ erklärt werden.

Wann ich wieder mit Fullspeed arbeiten kann?
Warum ich nicht mehr mit Fullspeed areiten kann, auch Monatsübergreifend?
Was geschieht wenn alle Pools die 3000gb/Monat überschritten haben?

Ich verstehe das man alles mit der FAQ und der Leistungsbeschreibung abtun möchte, allerdings erhoffe ich mir durch erneutes, detailliertes erklären eine vernünftige nachvollziehbare Antwort. Sollte Ihre Mitarbeit weiterhin ausbleiben werde ich versuchen die Fragen über diverse Medien beantwortet zu bekommen. Das öffentliche Interesse durch den schlechten Ausbau des Breit-bandinternet ist daraufhin riesig und es werden sich ambitionierte Interessenten und Plattformen finden die sich meiner annehmen und dieses Problem abermals nach außen tragen.
Der Vollständigkeithalber sollte ich noch folgendes erwähnen:

Quelle: Spiegel.de - http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/internet-drosselung-gericht-stoppt-mogel-flatrate-der-telekom-a-930798.html
... Die Deutsche Telekom darf nach einer Entscheidung des Kölner Landgerichts die Surfgeschwindigkeit bei Pauschaltarifen nicht einschränken.
... Mit dem Begriff Flatrate verbinde der Kunde bei Internetzugängen über das Festnetz einen Festpreis für eine bestimmte Surfgeschwindigkeit und rechne nicht mit Einschränkungen...


Damit sollte hinsichtlich des Begrenzens der Bandbreite eines Internetanschlusses bei einen Flatratetarif fortan unterbleiben. Wenn es nicht aufgehoben wird ist das mit einen Vertragsbruch gleichzusetzen da der Vertrag nur einseitig erfüllt wird. Ich wünsche somit die Bereitstellung einer 12mbit Leitung wo hier auch ein Großteil der von Ihnen inserierten und von mir bezahlten Leistung ankommt, und das ohne eine Volumenbegrenzung die gemäß Leistungsbeschreibung und FAQ vorliegt (3000GB/Monat pro Pool -> 60GB/Monat pro User)... ...Mir ist bewusst das das unmöglich erscheint, somit hoffe ich das man sich auf ein Mittel einigen kann.
Ich brauche eine dauerhafte 4mbit Leitung (auch bei Stoßzeiten) wo ich keine Volumenbegren-zung habe. Voraussichtlicher Traffic pro Monat beläuft sich auf etwa 60-100gb. Wenn Sie mir das zur Verfügung stellen können, ohne Aufpreis, bin ich mehr als zu frieden, kann Sie weiter-empfehlen und liege Ihnen nicht mehr in den Ohren.

Ich bedanke mich im voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 08. Januar 2014, 19:39:14
Sooo,
ich hab jetzt den Plan, aber irgendwie dich nicht O.o

Fortan soll mit UMTS gesurft werden. 1&1 Notebookflat XXL. Hat jmd Erfahrung mit 1&1 bei UMTS im Vodafonenetz? Da ich ja viel Volumen brauche soll für Volumenlastige Aktivitäten Skydsl weiter genutzt werden. Ich habe das ab Februar downgraden lassen auf die 6Mbit Leitung. Mit SkyDSL  möchte ich über einen Downloadclient wie z.B Jdownloader mit Freunden unsere privaten Kochrezepte und Bastelanleitungen austauschen.

Wie mache ich das so, das ich alle aktivitäten über UMTS nachgehe, und der Downloadclient über die SkyDSLleitung läuft? Irgendwie soll das gehen.
Gebt mir bitte Feedback.

Skydsl wird nicht mehr zum surfen genutzt weil selbst bei Sonnenschein ohne Sonnenstürme und ohne das ne Microwelle an ist der Ping bestenfalls bei 700ms liegt. Eine 3.3mbit Vodafoneleitung mit 120ms Ping arbeitet schneller als eine 16mbitleitung mit 700ms Ping. Diese Erkenntnis bewegt mich dazu wieder auf UMTS zu wechseln. Congstar und Vodafone funktionierten am Testtag gut. Ich entschied mich aber für das Vodafonenetz weil der Ping besser ist und Vodafone die Seiten komprimiert aufbaut. Das spart viel Volumen. Vom Dönernetz Eplus nehme ich lieber Abstand. O2 gäbe es noch als Alternative, ist aber ungetestet und wohl auch nich kriegsentscheident billiger und wohl auch nicht kriegsentscheident besser in der Leistung. Also Vodafone.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 09. Januar 2014, 08:59:00
Das Betriebssystem entscheidet anhand der Routingtabelle, über welches Interface Pakete rausgehen. Di Routing Tabelle kann man dahingehend beieinflussen, dass man sagt, Pakete die zu Adress-bereich X gehen, schicke bitte über ein anderes Interface. Würde man einen FTP-Server nutzen, der immer die gleiche Adresse hat, wäre es kein Problem. Aber bei jdownloader weiß man ja nicht, mit welchen Adressen man gerade kommuniziert und ob die statisch bleiben,
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Rick am 14. Januar 2014, 15:35:40
Was du brauchst ist QoS Routing. Das sollte es eigentlich schon geben, aber ist vermutlich teuer/schwierig einzurichten.
Dabei läuft eine andauernde Paketanalyse, die TCP und UDP streams analysiert, nach tags untersucht, und dann nach bestimmten Regeln absendet.
Ich hab mal versucht QoS-Filtering einzurichten mit dem Linux-Kernel - ich hab nie wirklich mitbekommen ob es geklappt hat oder nicht. Vielleicht gibt es da aber auch tolle Tutorials die ich nur nicht gefunden hab. QoS Routing ist dann die nächste Stufe, wo der weitere Weg der Pakete verändert wird, und nicht nur die Priorität und Reihenfolge. Ich gehe davon aus, dass es sowas gibt, weil das im Enterprise bereicht sicher mal benötigt wird, wenn man unterschiedliche Anbindungen zur Außenwelt hat, und die bündelt, aber ich hab es noch nie gesehen.

In der Theorie allerdings scheint es mir durchaus machbar. Such mal mit den Stichworten, vielleicht findest du was.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 20. Januar 2014, 15:13:56
So, da irgendwie alles kacke ist folgte nun ein Kompromiss. Sky DSL wurde auf 6mbit downgegradet. Dafür zahl ich ab heute nur noch 30eumel. Da kann ich Nachts dann in ruhe meine Kochrezepte tauschen. Dieser Monat liegt bei aktuell 120gig. und Nachts ist immer noch Bandbreite vorhanden so wie mans gebucht hat. Jetzt fragt mal nich nach Sonnenschen. ~0.3mbit.
Gestern habe ich bei 1&1 die Notebookflat XXL gebucht. Das kostet mich die ersten 3 Monate 25eu und danach nur noch 30eu. Und wichtig, monatlich kündbar... ... falls die Drosselkom doch kurzfristig mal die Straße aufreißt. Mit 7.5GB/Monat Volumen im UMTS Vodafone Netz habe ich gute Karten ohne Upgrade einen Monat zu überstehen. Und selbst wenn ich mehr Volumen brauche kann ich für 10eumel nochmal 2Gig nachbuchen ohne das ich am Daumen nuckeln muss. Das ist bei Vodafone deutlich teurer.

Somit müsste ich demnächst endlich einigermaßen arbeiten können. Das Vodafone Netz ist hier brauchbar mit bis zu 3.3mbit und einen Ping von um 120ms. Das Volumen sollte fürs surfen bequem reichen und meine Kochrezepte sind auch versorgt. Mehr kann man wohl nicht machen als Vielsurfer und viel Kochrezeptetauscher wenn man günstig bleiben will und kein DSL verfügbar ist. Wenn ich den Moni ausschalte zieh ich den surfstick raus, mach das Skydsl Modem an und starte den Downloadclient. Dann kann der problemlos über Nacht bequem ziehen. Morgens steck ich Surfstick wieder rein und stöpsel das SkyDSL Modem wieder ab um mit UMTS surfen zu können. So wirds wohl bleiben solange wie ich kein DSL kriege oder bis es LTETarife ab 100GB Volumen gibt. LTE ist an sich ja schon ne feine Sache, aber mit knapp 60eumel auf 30gig ist das viel zu teuer.

Fazit zu Skydsl:
Tolle Ergänzung wer Volumen brauch. Mehr nicht. Surfen ist absolute Unterkante als Vielnutzer. Vielleicht ist das deutlich besser wenn man wenigsurfer ist und in einen guten Pool geschmissen wird. Wahrscheinlich... aber wirklich besser als ein gutes UMTS Netz ist es auf keinen Fall. Die Technologie ist aus meiner Sicht nur geeignet um zu ziehen. Service is auch fürn Arsch. Störungen treten wenn außerhalb der Geschäftszeiten auf. Und wenn man mal jmd erreicht ist entweder keiner zuständig oder die erzählen einen was vom Pferd. Wer unbedingt Volumen brauch, 6mbit buchen und Nachts laufen lassen und sich nich ärgern wenn mal ein Tag kein Netz da ist...

DSL über RAM und  oder IP Soll hier nicht möglich sein. Ein HWluxxer hat das mal geprüft. Drosselkom hat sich nach wie vor nicht nochmal gerührt. Die können mich auch mal so langsam.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 28. Januar 2014, 16:52:15
Hallo,
letzte Woche den Kram bestellt. Personummer von Muttern eingegeben weil ich keinen gültigen kriege... Was war, hab das Paket nich bekommen weil die Personummer nicht übereinstimmte.
Also am Freitag angerufen und Vertrag auf Muttern gemacht. Das kam dan gestern auch an und funzte auf Anhieb sehr gut. Gestern vorübergehend Ping um 170ms. Heute morgen um 300ms. Mittags um 120ms und aktuell bei etwa 80ms. Bandbreite immer so 5mbit. Lässt sich besser surfen als mit der 16mbit Leitung von Skydsl.
Der Vertrag wird die Tage auf mich umgeschrieben. Mal schauen wie es sich Abends und am We surfen lässt... Es geht vorran :-)
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 28. Januar 2014, 17:42:58
Was muss man denn machen, damit man keinen gültigen Perso bekommt? ???
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 28. Januar 2014, 20:37:48
Nix, die BRD kann keine per Gesetz gültigen Persos ausstellen. Dazu müsste man Perso oder Gesetz ändern.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 29. Januar 2014, 10:11:56
Die für den Geltungsbereich Deutschland zuständige Gesetzgebung hat das Personalausweisgesetz beschlossen und damit sind die ausgestellten Persos gültig. Wo ist da das Problem? Der von deiner Mutter war doch auch gültig und von dir anerkannt, sonst hättst du ihn ja nicht genutzt...
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 29. Januar 2014, 10:29:56
Nein, eben nicht. Der ausgestellte Perso, alle ausgestellten Persos, verstoßen gegen das PAuswG §5 Abs 2. Hinzu kommt das niemand die Maßnahmen zum Schutz von Mißbrauch gemäß PAuswG §27 Abs.3 sicherstellen kann. Oben drein wird im Perso die Nationalität ausgewiesen unter dem Punkt Staatsangehörigkeit was wiederrum ein Formmangel darstellt. Das Wort Deutsch ist eine Nationalität, das Blut welches in den Adern fließt. Das besteht ein Leben lang. Staatsangehörigkeit kannste wechseln wie du willst und dort gehört das Land ausgewiesen. Guck mal im Atlas ob du irgendwo das Land "Deutsch" findest. Des weiteren, jeder der keine Staatsangehörigkeitsurkunde hat, bei dem wird nur eine Staatsangehörigkeit vermutet. Vermutungen gehören auf kein Dokument. Das ist der Grund warums auch mitn Reisepass nicht funktioniert. Jeder (auch deutsche mit Perso) kann beim Ausländeramt eine Staatsangehörigkeitsurkunde beantragen und sich ausstellen lassen die Zweifelsfrei nachweist das man deutscher ist. ... wenn man denn deutscher ist... oder sein will...
Die Metamorphose des Artikel 116GG ist recht interessant.
...is nicht gerade so das ich keinen Perso will... es erleichtert einen schon irgendwo das Dasein. Aber wenn wir mal ehrlich sind; fast immer wenn man das Ding rausholen muss wird man aufgefordert zu löhnen. Das beste is unterm Radar bleiben, das Ding ablaufen lassen und wenn wirklich zwingend Persos gebraucht werden das den Kumpel erledigen lassen. Verträge kann man idr auch ohne Perso nachträglich umschreiben lassen.

Zur zuständigen Gesetzgebung brauch man nicht viele Worte verleiren. Da das Verfassungsgericht wiederholt festgestellt hat das die Wahlen seid den Anno schlag mich tod ungültig sind, gäbe es auch keine legitimierte Regierung die bemächtigt ist Gesetze in Kraft treten zu lassen. Alles was an Gesetzen und Geschäfte seid der Ungültigkeit der Wahlen getätigt und erlassen wurden sind nichtig.
Merkel wurde in einen Interview darauf auch angesprochen. Sie entgegnette wohl das es damit kein Problem mehr gäbe und fügte hinzu das das vor 3 Tagen bereinigt wurde. Klang nicht glaubhaft und wenn man darüber recherchiert könnte man auf einen anderen Umstand stoßen. Das die. die etwas zu sagen haben uns alle Nase lang was vom Pferd erzählen is aber auch nix neues. Daher würde es mich nich wundern...
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 29. Januar 2014, 11:08:58
Ich brauch den Perso meistens bei der Post um Pakete abzuholen oder neulich als ich meinen Mobilfunkvertrag portiert habe und die neue SIM-Karte nur gegen Persovorlage bekommen habe.  Ich kann mich auch an keine Fälle erinnern, wo ich wegen des Persos Geld ausgeben musste (ausser bei der Ausstellung.)

Sich da an vermeintlichen Formfehlern aufzuhängen, ist kontraprduktiv. Die Staaatsangehörigkeit "deutsch" ist korrekt, denn laut Gesetz ist jeder "deutsch", der die deutsche Staatangehörigkeit nach Staatsangehörigkeitsgesetz besitzt. Gibst du deine deutsche Staatsangehörigkeit auf, bist du nicht mehr deutsch nach StAG. Mit dem Wort ist nicht die von dir verwendete angeborene Nationalität gemeint, sondern einfach die Staatsangehörigkeit nach StAG. Du darfst nicht vergessen: dass sind keine Praktiker die die Ausweisanfoderungen festlegen, sondern Juristen! ;) Und wenn irgendwo geregelt ist, wann bei unklaren Verhältnissen jemand dennoch deutscher Staatsbürger ist,  dann erfüllt er wiederum die Anforderungen für den entsprechenden Eintrag auf dem Perso. Es ist dann ja bereit keine Vermutung mehr, sondern wurde durch die Anwendung einer anderen Regelung festgestellt.

Zitat
Hinzu kommt das niemand die Maßnahmen zum Schutz von Mißbrauch gemäß PAuswG §27 Abs.3 sicherstellen kann.
Das ist aber auch nicht Voraussetzung für einen gültigen Personalausweis. Jedes Dokument kann verloren gehen und derjenige zeigt es nicht an. Und das Regelungen / Gesetze über die Zeit geändert und angepasst werden ist auch nicht unnormal.

Du machst den Fehler, juristische Dinge irgendwie praktisch zu betrachten. Das funktioniert nicht, denn Regelungen können immer noch durch andere Regelungen teilweise aufgehoben oder ergänzt werden oder wirksam gemacht werden und als Laie kennt man nie alle Regelungen und kommt zu falschen Schlüssen. Es gibt tausende Staatsrechtler im Lande. Wenn irgendeiner meint, er hätte eine Lücke gefunden, dann hat er A) etwas anderes übersehen oder B) recht, wobei andere es dann nachvollziehen können. Wenn etwas nachvollziehbar ist, kommen dann die anderen zum gleichen Schluss. Bei Laien trifft fast immer A zu.

Das ist wie mit den Leuten, die sagen, wir hätten keine gültige Verfassung und sich an Volksabstimmungen oder angeblichen Anforderungen an eine Verfassung aufhängen, die in der Nachkriegszeit nicht erfült wurden. Die sollten ihre Argumentation mal mit anderen Staaten prüfen und sich z.B. in ein britisches Pub stellen und laut rufen "euer land gibt es in Wirklichkeit gar nicht". Mal sehen, ob die da lebend rauskommen... ;D

In der Praxis wirst du doch aber ein Problem bekommen, wenn du den Ausweis mal dann wirklich brauchst, den beantragst und du dir dann die Frage gefallen lassen musst, warum du bisher keinen hattest, weil lt. Gesetz müsstest du dich um einen kümmern. Wenn man das mal vergessen hat, und erst drei Monate nach Ablauf zum Amt geht, drücken die ja meist noch ein Auge zu (wenn man nett zu den Sachbearbeitern ist), aber was nach ein paar jahren passiert keine Ahnung. Bußgeld denke ich mal.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 29. Januar 2014, 11:52:13
Das ist nur die halbe Warheit.
Ein Gesetz muss auch für den Leien verständlich sein und muss Jedermann zugänglich gemacht werden. Denn der Laie muss sich ja dran halten. Wie soll das gehen wenns keiner versteht oder es niemand nachlesen kann. Ich kenn den Paragraphen nicht aber dafür gibts auch nen Gesetz.
Ich habe seid 3Jahren kein gültigen Perso und habe in dieser Zeit nur einmal die Hilfe jmd gebraucht. Letzte Woche bei der Notebookflat. Ansonsten ging alles ohne Perso. Ob Post, Schrott abgeben, Skydsl... Ging alles ohne. Auch bei der Bank gibts keine Probleme bei Ein und Auszahlungen.

Aus der Praxis heraus ist es nicht kontraproduktiv weil weitgehend alles geht. Und es kostet mich keinen € für ein Dokument welches nicht mal meins ist, ich alle Nase lang beantragen muss und auch noch Fehlerhaft ist. Was denkst du wieviel Geld man ausgibt für Formmängel bei Gericht. Oder wieviel Geld man sich sparen kann bei Gericht oder Vertragsfragen. Wir, das kleine Volk sollen uns nicht so haben... ... aber wenn wir mal Kacke bauen, eine Nichtigkeit, dann zieht uns der Staat die Hosen aus. So ist es und deswegen können die mich mal.

Sinnbildlich habe ich denen das bei der schriftlichen Anhörung zum Ordnungswidrigkeitverfahren auch dargestellt. Jetzt nach knapp 2 Jahren habe ich noch immer keine Antwort erhalten und habe keinen Cent bezahlt. Ich weiß, das darauf keine Antwort kommen wird, weil ich weiß das meine Argumentation lückenlos ist und zu 100% den "gültigen Gesetzen" entspricht. Würden die das Verfahren einstellen, mir das mitteilen, wäre das ein Freifahrtsschein für alle Spinner da draußen. Durch die Einstellung des Ordnungswidrigkeitsverfahrens räumen die ein das es mit ihren Gesetzen doch nicht ganz so ast rein ist. Des weiteren habe ich mich gekümmert. Bürgerbüro kann mir nicht weiterhelfen. Die Stadt Magdeburg gibt keine Auskunft. Also lass ichs gut sein.

Du sprichst StAG an. Darauf bezieht sich ja auch der Artikel 116GG. Gemäß der Argumentation des Artikel 116GG und des StAG müssten die Polen in Schlesien deutsche Staatsangehörige sein. Denn diese Polen wohnten nach 1937 im deutschen Gebiet. Auch Westpreußen Danzig und andere Regionen müssten davon betroffen sein. Das wäre unter anderen heute noch so wenn Brandt dieses Gebiet nicht abgetreten hätte wozu er per Gesetz gar nicht befugt war. Aber es war nach 45 nicht so. Nun ist guter Rat teuer?
Ob das nun ein Praktiker ist, oder Jurist ist, ist vor dem Gesetz egal. Jeder muss sich daran halten und jeder muss per Gesetz da das selbe hineininterpretieren.

Das PAuswG und jeder Paragraph muss vom Aussteller und Inhaber akzeptiert und umgesetzt werden. Vollumfänglich. Wenn ich als potentieller Ausweismitführer eine dieser Paragraphen nicht umsetzen kann, dann kann ich das Gesetz nicht erfüllen. Die Folge wäre eine Selbstanzeige wozu man nicht gezwungen werden kann. Also könnte ich sagen. Nöö, ich mach hier nicht mehr mit. Muss aber gleichzeitig mit den Konsequenzen leben. Z.B. mit der Androhung eines Ordnungswidrigkeitsverfahren. Und das habe ich getan und es macht mir auch nichts aus. Was passiert habe ich nun mitbekommen. Nichts. Was anderes bleibt mir ja nicht übrig weil ich keinen gültigen Ausweis kriege. Und ein Formular wo drauf steht "ich mach hier nicht mehr mit" gibt es nicht.

Es ist im allgemeinen doch so. Es kann nicht sein was nicht sein darf. Und, wenn alle etwas falsches tun wird es dadurch nicht automatisch richtig. Und so wird überall gelebt. Ob nun im kleinsten Negerdorf in Ruanda oder im hochtechnologieland Deutschland. Streng genommen, ist die Paulskirchenverfassung die wohl einzig bekannte wirksam legitimierte Verfassung die es je gegeben haben soll. Wer interesse hat kann ja ma googlen.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 29. Januar 2014, 15:43:22
Das ist richtig dass Gesetze jederzeit zugänglich gemacht werden müssen. Falsch ist IMHO aber anzunehmen, dass Gesetze so sein müssen, dass sogar ein Laie sie jederzeit richtig interpretiert. Noch nichtmal den Juristen gelingt das. Selbst Gerichte interpretieren unterschiedlich. Anderenfalls gäbe es kein Revisions-Ping-Pong. Also kann man erst recht nicht davon ausgehen, dass Laien das richtig interpretieren.

Dass dein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingestellt wurde, heisst nicht, dass das Gesetz nicht anwendbar ist. (Zu) viele und viel eindeutigere Verfahren müssen eingestellt werden, weil Zeiten überschritten und zuwenig Personal da ist. Und wenn du denen dort nicht gerade die Tür eingetreten hast und dich einigermaßen zivilisiert verhalten hast, können die Behörden ihren Ermessensspielraum nutzen und das Verfahren einstellen. Ich persönlich erwarte von einer Behörde, dass die ihre begrenzten Ressourcen sinvoll einsetzen und lieber harmlose ich-hab-kein-Perso-Verfahren einstellen, um die Abwicklung der wichtigeren Fälle sicherzustellen.

Wie leitet man aus dem StAG bei den Schlesiern generell eine deutsche Staatsangehörigkeit ab? "sie wohnten auf dem Gebiet zwischen 37 (nicht 38?) und 45" reicht nicht aus, denn so steht das nicht im Gesetz.

Wie machst du das bei der Post, wenn du Pakete abholst? Die wollen bei uns immer den Perso, weil da Name und Adresse draufstehen und die sichersteleln wolle oder müssen, dass nicht jemand anderes einfach den Abholzettel gemopst hat.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 29. Januar 2014, 16:41:11
Ich glaube mal gelesen zu haben das das Gesetz verständlich sein muss...
http://de.wikipedia.org/wiki/Normenklarheit
Irgendwo gibt es dazu bestimmt auch nen Gesetz. Möglicherweise im BGB. Das das nie geschafft werden kann ist ohnehin klar. Alleine schon durch das inkraftgetretene EU Recht weils dem deutschen Recht gleichgestellt und zum Teil sogar übergeordnet ist. Verfassungsschützer (Schachtschneider & CO) sagen Grundgesetzwidrig. Lissaboner Vertrag mit wiedereinführung der Todesstrafe und Co.

Das Ordnungswidrigkeitsvefahren ist nicht eingestellt. Zumindest nicht meins. Denn wenn es das wäre, dann muss ich benachrichtigt werden. Das wurde ich jedoch nicht. Mag schon so sein, oder ist sogar sehr warscheinlich das die dafür keine Zeit haben... aber irgendwann kommt die Zeit wo die zumindest das Verfahren einstellen müssten. Was aber nie geschehen wird aus den schon genannten Grund. Ich bin ja nu auch nich der einzige dem es so geht. ... Aber Zeit um ein Verfahren anzukündigen haben die gehabt... was die nicht hätten tun müssen.

Generell ist das mit den ausweisen praxisbezogen relativ einfach. Theoretisch reicht nen Blatt Papier in dem deine ganzen personbezogenen Daten stehen und lässt das von einer Körperschaft per Stempel und oder Unterschrift beglaubigen. Wird innerhalb der BRD auf jeden Fall anerkannt. Bzw muss anerkannt werden da Körperschaften hoheitliche Rechte vergeben und ausüben dürfen. Katholische Kirche z.B. funktioniert weitgehend global weil die katholiken ja über all vertreten sind. Durch den Stempel beglaubigt die Kirche das du du bist. Durch andere Institutionen kannst du natürlich auch begleubigt werden. Wenn man den Leuten am Schalter das alles ordentlich erklärt, dann geben die dir auch die Leistung weswegen du dort Vorort bist. Denn wenns so wie es hier ist, innerhalb der BRD kein Ausweis ausgestellt werden kann der dem Gesetz entspricht, muss man naturgemäß sich etwas einfallen lassen. Ich sehe auch kein Grund dafür einen Ausweis zu tragen der nicht gesetzeskonform ist.

Generell ist das hier alles komisch. Da sollste dann auch noch GEZ bezahlen obwohl man gar keine Medien nutzt... Seid wann muss man ein Angebot annehmen welches man nicht will und nicht nutzt und dafür hinten raus Geld bezahlen?! Dann kann ich zum Ordnungsamt auch sagen. Du kaufst jetzt jeden Monat von mir 100Kühler damit ich für das Allgemeinwohl sorgen kann...
Meldepflicht. Auch son Blödsinn. Warum muss ich da son Formular ausfüllen und warum reicht es nicht wenn ich denen schreibe das ich ab Datum X nur noch an Standort Y anzutreffen bin? .. Funktioniert schon... da muss man die aber penetrieren. Wenns von der Stadt oder vom Staat Post gibt muss man idr sowieso inne Tasche greifen. Wieso soll ich dafür noch nen Formular ausfüllen damit die wissen wo die den Strafzettel hinschicken müssen, und warum soll ich dafür noch Geld ausgeben damit die mir den gelben Brief der auch nur Geld kostet zustellen können insbesondere per Verwaltungsakt zugestllt wird mit Personachweis? Wobei man festhalten muss das die Post nicht berechtigt ist Amtsschreiben auszuhändigen. Das muss einer tun der im Amt ist und Waltungsbefugnis hat. 

Nee, das nervt mich alles. Ich mach da nicht mehr mit. Die können froh sein das ich Steuern zahle. Selbst da bin ich noch nicht drauf gestoßen das ich Steuern zahlen muss. Bisher fand ich nur den Hinweis das der steuerpflichte Zahlen muss wenn XYZ eintritt. Wer aber "der steuerpflichtige" ist wird nirgendwo unmissverständlich beschrieben. Zumindest habe ich noch nichts gefunden. Und ich habe Tage lang gesucht und Steuerrecht gelesen. Auch mein Steuerbüro kam mit Mondthesen die nicht dargelegt haben "Marc du musst Steuern zahlen". Ich mache von hinten bis vorne das wo mein Bauchgefühl sagt das ist richtig. Das ging bisher noch nie nach hinten los.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Daniel am 29. Januar 2014, 18:22:30
Ich glaube mal gelesen zu haben das das Gesetz verständlich sein muss...
http://de.wikipedia.org/wiki/Normenklarheit
Irgendwo gibt es dazu bestimmt auch nen Gesetz. Möglicherweise im BGB. Das das nie geschafft werden kann ist ohnehin klar. Alleine schon durch das inkraftgetretene EU Recht weils dem deutschen Recht gleichgestellt und zum Teil sogar übergeordnet ist. Verfassungsschützer (Schachtschneider & CO) sagen Grundgesetzwidrig. Lissaboner Vertrag mit wiedereinführung der Todesstrafe und Co.

Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Laie Gesetze nicht wirklich lesen kann. Die Normklarheit bezieht sich nicht darauf, dass jeder die Normen lesen kann und dann weiß, was Sache ist. Sie muss nur klar bestimmen, was man will. Das man hierfür Normen auslegen muss, ist der ganz normale Alltag. Auch dass man andere Gesetze brauch um Gesetzte zu interpretieren.

Das war jetzt auch nur sehr allgemein formuliert.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 29. Januar 2014, 18:47:49
Das jetzt aber sinnfrei. Mit deiner Erklärung widerlegst du deinen ersten Satz O.o
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Daniel am 30. Januar 2014, 08:03:09
Das jetzt aber sinnfrei. Mit deiner Erklärung widerlegst du deinen ersten Satz O.o

Überhaupt nicht, klar bestimmt bedeutet hier nicht, dass jeder das ohne weiteres verstehen kann. Es muss sich nur aus dem Kontext der Gesetzte und der Rechtswissenschaft ergeben. Es gibt so viele Begriffe, welche durch Definitionen erst ihre Bedeutung bekommen, Schlussfolgerungen, welche nur durch Auslegung gemacht werden können.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 30. Januar 2014, 08:10:27
Die Normklarheit bezieht sich nicht darauf, dass jeder die Normen lesen kann und dann weiß, was Sache ist. Sie muss nur klar bestimmen, was man will.

Dieser Quote sagt nicht aus das ein Laie das nicht lesen und verstehen kann. Es ist eher darauf ausgerichtet das die Normklarheit ordnung schafft. Ordnung hinsichtlich von Verständnis was Mißverständnisse vorbeugen soll. Also eher eine Prolaienregelung ;-)
Das spielt aber alles keine Rolle. "Wer heilt hat recht". Die Ausführungen hinsichtlich des Personalausweises sind eine Reale. Nachzulesen in den Gesetzestexten in Verbindung mit diversen Publikationen einiger Bundesministerien.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 30. Januar 2014, 11:17:32
Zitat
Da sollste dann auch noch GEZ bezahlen obwohl man gar keine Medien nutzt... Seid wann muss man ein Angebot annehmen welches man nicht will und nicht nutzt und dafür hinten raus Geld bezahlen?!
Du bezahlst auch für andere öffentliche Einrichtungen die du nie nutzt. Dies aber eben meist über Steuern. Vom Verwendungszweck hat sich der GEZ-Beitrag dem zwar angenähert, ich hab auch irgendwo malgelesen warum das nicht gleich über Steuer gemacht wird, hab aber vergessen warum.

Zitat
Die können froh sein das ich Steuern zahle. Selbst da bin ich noch nicht drauf gestoßen das ich Steuern zahlen muss. Bisher fand ich nur den Hinweis das der steuerpflichte Zahlen muss wenn XYZ eintritt. Wer aber "der steuerpflichtige" ist wird nirgendwo unmissverständlich beschrieben.
§1 EStG: "Natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, sind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig." In weiteren Absätzen kommen noch ein paar Personengruppen hinzu. Du bist eine natürliche Person, du lebst im Inland, ergo musst du dein Einkommen versteuern. Echt jetzt, das ist doch super eindeutig. :)

Auf den Perso bezogen hatten sich deine genannten Kritikpunkte letzlich keine Grundlage. Bei dem einen Kritikpunkt (er verstoße gegen PAuswG §5 Abs 2) hattest du gesagt, es gäbe keine Staatsangehörigkeit "deutsch", weil du übersehen hattest, dass es ein Gesetz gibt, welches definiert, welche Personengruppen der Staatsangehörigkeit "deutsch" angehören und diese definiert. Das Gesetz ist auch so formuliert, dass es die in den damaligen Ostgebieten lebenden nicht ohne Weiteres einschliesst. Die acht- und Zwölf-Jahresregelungen haben da vielleicht ihren historischen Hintergrund...
Dein anderer Kritikpunkt war, dass niemand den Schutz vor Mißbrauch nach Verlust sicherstellen kann. Das macht das Gesetz oder den Perso aber noch lange nicht ungültig. Ein Gesetz wird nicht dadurch ungültig, weil es in der Praxis nicht 100%ig durchgesetzt werden kann. Diese beiden Punkte waren damit schon mal keine Reale.
Von daher würde es mich schon interessieren, welches Bundesminsterium (kann ja nur Innen- oder Justizmin. sein) publiziert haben soll, dass der Perso nicht gültig wäre.

Du machst bei deinen Schlussfolgerungen manchmal zu größe Sprünge. Z.B. aus den BVG-Entscheidungen, dass das Wahlrecht verfassungswidrig war, hast du gleich geschlußfolgert, dass die Wahlen ungültig seien. Das sind aber auch wieder zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Denn es reicht, dass irgendwo ein Paragraph existiert, wie in einem solche Falle bis zur Nachbesserung des Gesetzes zu verfahren ist.

Zitat
und warum soll ich dafür noch Geld ausgeben damit die mir den gelben Brief der auch nur Geld kostet zustellen können insbesondere per Verwaltungsakt zugestllt wird mit Personachweis? Wobei man festhalten muss das die Post nicht berechtigt ist Amtsschreiben auszuhändigen.
Welches Amtsschreiben meinst du hier? Die Strafzettel? Die fallen nicht darunter.

Von daher schweben mir noch zwei Fragen im Kopf rum: wie komme ich an mein Paket, wenn ich mal meinen Ausweis verloren habe bis der neue fertig ist und warum sind die Unternehmen so inkonsequent, dass die bei Vertragsabschluss die Identität überprpfen aber nicht bei einer Vertragsumschreibung? das untergräbt ja den Absicherungsgrund, weswegen die das überhaupt machen. ^^
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 30. Januar 2014, 12:34:07
Du schlussfolgerst falsches hinein und dir fehlt noch ein bisschen was... egal. Dazu kannst du Google bemühen.

Der Perso verstößt gegen §5 Abs.2. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Eine Nationalität ist nicht gleichzusetzen mit der Staatsangehörigkeit. Das sind und war schon immer ein anders Paar Schuhe. Vielleicht hilft dir eine Begriffdefinition.
Des weiteren sagst du das ein Bundesministerium geschrieben hat das der Perso ungültig sei. Nicht ich. Was ich geschrieben habe kannst du ja nochmal nachlesen. Es handelte sich damals um das Staatsministerium des Inneren...

Steuerrecht:
Geldverdiener unter dem Mindestsatz sind Steuer befreit und zahlen keine Einkommensteuer. Unabhängig davon was im EStG §1 drin steht...
EStG §1 ist viel zu allgemein definiert als das man ableiten könnte das jeder der Geld verdient Steuern zahlen muss. Aus der Praxis heraus falsch. Ein 14Jähriger macht keine Steuererklärung und führt keine Steuern ab bei Praktika oder Ferienjobs. Das ist nun mal so und das können wir uns alle nicht aussuchen. Wenn du weiter suchen würdest, würdest du alle Nase lang nur etwas von "die Steuerpflichtige Person" lesen oder weitere Einschränkungen z.B. hinsichtlich um das zu versteuernde Einkommen.

Wie du dein Paket aus der Post kriegst habe ich schon geschrieben. Überhaupt sollten keine weiteren Fragen auftauchen. Wenn ja, Google hilft.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Daniel am 30. Januar 2014, 12:49:29
Das hier zu lesen bereitet mir hier gerade fast physische Schmerzen!

Deine Beiträge entbehren wirklich jeglicher Kenntnis davon wie Gesetze aufgebaut sind, wie diese zusammen arbeiten und wirken, wie diese gelesen werden und vor allem die diese letztlich ausgelegt werden. Mehr muss zu diesem Thema an dieser Stelle auch wirklich nicht mehr gesagt werden. Ich empfehle dir das Buch "Die Auslegung von Gesetzen" von Prof. Dr. iur. Rolf Wank als Einstieg. Da werden dann vor allem auch erst einmal ein paar Basisregeln und relevante Aspekte des Systems der Gesetze erklärt.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 30. Januar 2014, 13:33:12
Zitat
Der Perso verstößt gegen §5 Abs.2. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Eine Nationalität ist nicht gleichzusetzen mit der Staatsangehörigkeit.
Das ist nicht richtig.  Laut wiki steht der Begriff "Nationalität" im Deutschen einerseits "für die rechtliche Zuordnung einer Person zu politisch definierten Nationen im Sinne der Staatsbürgerschaft" und "Andererseits beschreibt die Nationalität aber auch die Zugehörigkeit zu einem ethnisch definierten „Volk“ über den Begriff der Volkszugehörigkeit ". Der Duden sagt a) Staatsangehörigkeit, Staatszugehörigkeit, b) ethnische Zugehörigkeit, Volkszugehörigkeit.
Du argumentierst nur mit dem zweiten und lässt ersteres ausser acht, als ob es das nicht gäbe.

Da damit mit Nationalität auch die Staatsangehörigkeit gemeint ist und im Gesetz definiert ist, was ein "Deutscher" ist und unter welchen Voraussetzungen man "deutsch" ist, ist die Angabe "deutsch" IMHO nicht ungesetzlich, da es im Gesetz definiert ist und laut Sprachgebrauch (Duden) mit der Nationalität auch die Staatsangehörigkeit beschrieben wird. Ein Widerspruch ergäbe sich nur, wenn man lediglich nur die Hälfte der Definition (die mit der Volkszugehörigkeit) betrachtet, was im Internet wohl einigen so geht (gutefrage.net u.ä.).

Auf dem Ausweis steht übrigens "Staatsangehörigkeit / nationality / nationalité".  ;D Also selbst wenn man Nationalität nicht als Staatsangehörigkeit ansehen würde, stimmt es immer noch (im Deutschen).

Das Andere, du hattest geschrieben
Zitat
Die Ausführungen hinsichtlich des Personalausweises sind eine Reale. Nachzulesen in den Gesetzestexten in Verbindung mit diversen Publikationen einiger Bundesministerien.
Daraufhin wollte ich wissen, welches Minsterium das publiziert hat. Wieso sagt du jetzt, ich hätte geschrieben, dass ein Ministerium die Ungültigkeit beschrieben hat? Ich hab nur nach einer Quelle gefragt.

Was das Steuerrecht angeht: §1 ist nicht zu Allgemein formuliert, sondern die Grundlage. In nachfolgenden Paragraphen wird dann definiert, was steuerfreie Einkommen sind und was überhaupt Gewinne und Einkommen sind.
Du ziehst die Schlussfolgerung: wer steuerpflichtig ist, muss Einkommenssteuer zahlen (deine Beispiele: 14-jährige oder Leute unter dem Satz müssen ja trotz §1 nicht zahlen). Das ist wieder eine vorschnelle Schlussfolgerung. Denn das man Steuerpflichtig ist, heisst nicht dass man in jedem Fall Steuern zahlt, sondern man muss nur dann Steuern zahlen, wenn kein anderer Paragraph einen davon befreit. Man darf nicht nur auf ein Gesetz schauen. Am Ende zählt nur, was unter Berücksichtigung aller zugehörigen Gesetze bei rauskommt. Und da man nie alle kennt, kommt man als Laie schnell auf eine falsche Spur.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 30. Januar 2014, 14:29:58
Tja Leute, dann lernt noch mal lesen. Nur weil man X Y 10x quotet wird es nicht automatisch richtiger. Es hört sich so an als ob für euch Staatsangehörigkeit und Nationalität das selbe sind... Ist es aber nicht. Weder im deutschen noch im englischen oder französischen.
Lest erstmal noch nen bisschen was darüber und macht dann weiter. So hat das alles keinen Sinn.

Ps:Quelle; Bayrisches Ministerium des Inneren.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 30. Januar 2014, 14:35:46
Tja Leute, dann lernt noch mal lesen. Nur weil man X Y 10x quotet wird es nicht automatisch richtiger. Es hört sich so an als ob für euch Staatsangehörigkeit und Nationalität das selbe sind...
Jup. Denn der Duden sagt, die Bedeutung von Nationalität ist auch Staatsangehörigkeit. Sogar als Primärbedeutung.
http://www.duden.de/rechtschreibung/Nationalitaet
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 30. Januar 2014, 14:41:26
Aha,
unabhängig was fürn Schmarn da steht. Wie willst du deine Nationalität wechseln? Nationalität ist und bleibt Nationaltiät und nicht Staatsangehörigkeit und kann nicht geändert werden. Nationalität= kulturelle identität. Wenn Mutti und Papi russen sind, bist du kulturell russe. Drauf geschissen was du für ne Staatsangehörigkeit hast. Und du bleibst bis zum Lebensende russe ob man will oder nicht. Wohingegen du ne Staatsangehörigkeiten wechseln kannst wie die Buxen.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 30. Januar 2014, 14:45:25
Den Inhalt des Duden als Schmarrn abzutun, weil die Definition einem nicht passt, hilft bei der Beurteilung von juristischen Schverhalten nicht weiter, wenn die Juristen sich auf den Duden beziehen. :) Mit dem Wort Nationalität werden sowohl die Staatsangehörigkeit als auch der von dir beschriebene Sachverhalt beschrieben. das Wort hat zwei Verschiedene Bedeutungen.

Das Bayriche Staatsministerium des Inneren hat übrigens die Textpassagen, die suggeriert haben, dass der Perso dieses Attribut nciht nachweisen kann (weil es bei Vermutung dort schon aufgedruckt werde) nicht mehr auf seinen Seiten.
Alte Darstellung die du wohl auch gelesen hast: http://www.kraftzeitung.net/news/gesellschaft/sind-sie-deutsche-r-staatsangehorige-r.html
Aktuell: https://www.verwaltungsservice.bayern.de/dokumente/leistung/92109883264

Zitat
Nationalität ist und bleibt Nationaltiät und nicht Staatsangehörigkeit und kann nicht geändert werden.
Deswegen stehen im Gesetz und im Ausweis ja auch wegen der doppelten Bedeutung sicherheitshalber für die Bezeichnung des Feldes "Staatsangehörigkeit" und nicht "Nationalität".

PS: zum eigentlichen Thema, guck mal unter http://opensignal.com/, dort sind Sendemasten und Versorgerbereiche der Netzbetreiber abgebildet. Aber eben nicht alle, sondern nur die, die durch Smartphone-Apps gemeldet wurde. Kannst ja mal für deine Gegend schauen. Habs heute erst in einer älteren c't gelesen, die Daten wären für vor dem Vertragabschluss sicher interessanter gewesen.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 30. Januar 2014, 15:29:47
Hinsichtlich der Nationalität haben wir dann wohl beide recht/unrecht. Unter Punkt Staatsangehörigkeit auf dem Perso könnte man dann aber auch das Land BRD eintragen. Gemäß deiner Dudendefinition muss der Staatsangehörigkeit ein Land zugeordnet werden. Des weiteren sollte fortan dringend Differenziert werden um Fehlinterpretationen vorzubeugen. In einigen Ländern wird es noch gemäß des Verstandes richtig praktiziert. Vor 100 Jahren war das noch all umfassend. Jetzt jedoch schreibt man dort unverständlicherweise irgend so ein Schmarn rein. Mit Sicherheit nicht unbegründet.

Wobei das nicht kriegsentscheident ist. Der Perso ist perse dennoch ungültig. Warum nannte ich bereits mehrfach. §27 hat damit aber nichts zu tun falls es abermals Probleme gibt meinen Text zu verstehen. §27 kann ich nicht sicherstellen. Auch deswegen hol ich mir son Ding nicht weil ich keine Strafe haben will nur weil Erwin mit den Daten Schindluder treibt.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 02. Februar 2014, 08:56:39
Ich hab ein Problem.
Irgendwie hat das mit den Stick 1-2 Tage gefunzt. Abends rausgezogen und Nachts Sky DSL reingesteckt. Vorgestern hab ich morgens Netzwerkkabel gezogen, Stick reingesteckt und mich eingewählt. Ich hab aber kein Internet. Ping lässt sich auch nicht ermitteln. Warum?
Ich hab schon USB Treiber gelöscht. Die Einwahlsoftware deinstalliert und neu installiert aber es funzt nicht. Auf nen anderen Pc funzt der Stick. Hat jmd eine Idee?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 02. Februar 2014, 12:07:41
Wenn der Stick angeschlossen ist geh mal in den Geräte-Manager. Zeigt, er da irgendwo ein gelbes Ausrufe-Zeichen bei dem USB-Modem bzw. ist das USB-Modem nicht augeführt?
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 02. Februar 2014, 14:19:03
Nein.
Ich habe den USB Treiber mal deinstalliert und den Netzwerkkartentreiber. Aber es hatte immer noch nicht gefunzt. Dann habe ich mir bei 1&1 die Zugangssoftware runtergeladen die auch nicht funktioniert hat. Jetzt hab ich die Zugangssoftware vom Stick nochmal installiert und nun bin ich seid paar Minuten on. Das is echt zum brechen. Irgendwas ist immer. Bei Vodafone wird der Stick streckenweise nicht erkannt. Oder bei diversen Windowsupdates kann mans nich installieren. Bei Congstar is alles guti aber der Verbindungsbutton bleibt teilweise grau. Und wenns mal online geht dann streckenweise auch nur mit 0.00Xmbit. Ab und zu funzt Congstar dennoch. Ich hab echt schon ne Menge durch... Jeder der DSL bekommt kann sich glücklich schätzen. So einer wie ich zahlt das 4fache mit haufen Probleme, mit deutlich weniger Leistung.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 28. Februar 2014, 16:33:17
So,
nach gut einen Monat Nutzung lässt sich schonmal ein Fazit ableiten. Die Surfgeschwindigkeit ist ok. Bis maximal 7.2mbit. Das schlechteste was ich mal hatte war 3.3mbit. Der Ping liegt wenns gut läuft bei um 90ms. Normal so um 120-160ms. Das geht noch. Selten auch mal bei 300ms. Das Volumen von 7.5gb ist mehr oder weniger goldrichtig. Als Vielnutzer mit einigen Youtubestunden war ich nach 3 Wochen am Limit. Dann hab ich für 10eumel 2Gb nachgebucht. Ist idr nich nötig. War diesen Monat wirklich viel bei Youtube unterwegs.

Die Vertragsumschreibung war ne Quahl. Habe denen alles mehrmals hingeschickt. Einiges sogar 3x. Erst wenn ich nach ner Woche angerufen habe teilte man mir mit was denn noch fehlen soll. Von alleine kommen die nich auf die Idee zu sagen was fehlt. Hat sich nun 4 Wochen hingezogen und hat ohne gültigen Personalausweis funktioniert. Mir wäre da vorgestern bald der Arsch geplatzt... Bin in 24h durch nochmals alles hinsenden hats denn funktioniert.

Zum Service ist zu sagen.
Ich war ja nun schon bei Vodafone, Telekom, Congstar und Skydsl. Der Service ist überall schlecht. Das ist auch der Grund warum das funktioniert. Es gibt keinen wos funktioniert... :-(

Zu Sky DSL.
Surfen faktisch unmöglich. 6mbit Leitung Ping 700-800ms. Auch Tagsüber auf etwa 0.5mbit gedrosselt. Katastrophe. Zum Glück brauch ich das nur Nachts für die Kekse. Da funzt das ganz gut. Traffic im letzten Abrechnungszeitraum 144GB. Mit der 12mbit Leitung ließ sich zumindest einigermaßen surfen. Aber was die 6mbit Leitung bringt ist ne Katastrophe. Das ist definitiv eine Schlechtleistung. Ich überlege noch ob ich dagegen vorgehe. Normal sollte ichs bei belassen da das was damit gemacht werden soll funktioniert...

Kosten: 30eu fürs surfen und die Notebookflat + 40eu für die 6mbitleitung + Hardwaremiete. Dadurch das ich surfen kann wie ich will, und Kochrezepte Hochladen kann wie ich will ist der Preis ok. Funktioniert leider nur nich so schnell wie Breitband. Aber damit kann ich noch leben. Was Doof ist. Wenn der Surfstick einmal draußen is, brauch ich 1-2h damit der sich wieder einwählt. Ich habs noch nich hinbekommen mein PC zusagen welcher Internetzugang für was genutzt werden soll.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 19. März 2014, 10:01:20
Und weiter gehts. Da ich am Sonntag hier fast die Hütte zerlegt hätte weil kein Netz vorhanden war hab ich Skydsl angeschrieben. Die sollen fortan 1mbit Mindestgeschwindigkeit liefern ansonsten wird ne Sammelklage eingereicht. Ne Story bei der Bild ist schon geschrieben und wird erscheinen wenn die innerhalb von 14 Tagen nicht aktiv werden.

Man muss ja bisschen dick auftragen...^^

Sky DSL hat mir empfohlen zu kündigen. Und ich habe dann Sky DSL empfohlen innerhalb von nur noch 13 Tagen aktiv zu werden. Gestern haben die dann folgendes geschrieben.

Zitat
Änderung Ihres skyDSL Anschlusses

Sehr geehrter Herr Gaser,

Eine Prüfung Ihres skyDSL2+ Anschluss hat ergeben, dass die volle Bandbreite ihres gewählten Tarifes nicht durchgängig sichergestellt werden kann. Aus diesem Grund stellen wir Ihren Anschluss am 20.03.2014 auf unseren Basis-Tarif skyDSL2+ 2000 UL um.

Die Umstellung ist für Sie selbstverständlich kostenlos. Die monatliche Grundgebühr ihres skyDSL2+ Anschlusses reduziert sich ab der Umstellung auf 19,90 €.

Sofern Sie Interesse an einer Umstellung ihres Privatkundenanschlusses auf einen Geschäftskundenanschluss haben, stehen wir Ihnen gern für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Ihrem neuen skyDSL2+ 2000 UL Tarif und unseren Geschäftskunden-Tarifen finden Sie in der Anlage zu dieser E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr skyDSL Team

Ist das jetzt ein Eingeständnis das die keine 6mbit durchgängig liefern können? Könnte ich jetzt auf Schadensersatz klagen weil die eingeräumt haben das die gebuchte Bandbreite nicht durchgängig verfügbar ist?
...Ich bin nicht kleinlich, aber was ich devinitiv nicht akzeptiere ist, das ich 5min brauche das sich eine Seite darstellt. Das ist inakzeptabel aber gängige Praxis von etwa 18-24Uhr. Auch Vor 18 Uhr brauch man etwa ne gute Minute ehe sich eine Seite aufbaut. Man beachte Ping um 700ms bei 6mbit die anliegen sollten. DSL Speedtest ist nicht möglich weil der Anschluss zu lahm ist. Das auch Nachmittags. Das hat auch nichts mehr mit Schlechtleistung zu tun. Das ist schlichtweg Arbeitsverweigerung. Das ist nicht nutzbar.

Was haltet ihr davon?

1&1 Anschluss funktioniert bnestens. Zum Glück, aber leider nix für die Küche :-(
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 19. März 2014, 11:05:49
Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht und für Schadensersatz muss man einen Schaden nachweisen und vorrechnen können.

Dein alter, schnellerer Tarif hatte ja die Fair-Use-policy (welche ja letztlich impliziert, dass der Anbieter die Datenrate nicht mehr durchgängig liefern muss, wenn ein bestimmtes Volumen überschritten ist.) Ebenso wird jedes Gericht akzeptieren, dass ein Shared-Medium-Product nicht durchgängig die volle Datenrate liefern kann, selbst wenn keine Drosselung im Spiel ist. Ein Seitenaufbau von 5 Minuten wird allerdings als Mangel anerkannt werden, ausser dies tritt nur bei bestimmten Seiten auf, die vile Daten hin- und herschicken müssen, wo die hohe Latenzzeit ein Problem ist. Die hohe Latenzzeit von 700ms wiederum heisst nicht, dass die Verbindung langsam ist, sondern ist durch die lange Übertragungsstrecke bedingt. Auch dies ist dann kein Mangel, sondern eine Eigenschaft des Produktes "Satelliten-Kommunikation".

Der neue Tarif ist in der Summe langsamer, hat dafür aber keine Drosselung nach zuvielTraffic. Wie die Performance abends ist, hängt also davon ab, ob die Kanäle insgesamt überlastet waren oder ob der langsame Seitenaufbau durch die Fair-use-Policy / Drosselung verursacht wurde.

Kurz: an Klagen auf Schadensersatz brauchst du nicht denken. Wenn jetzt abends die Performance immer noch so schlecht ist (Seitenaufbau 5 Minuten bei der Mehrzahl der üblichen Seiten), könnte aber ein Sonderkündigungsrecht drin sein, falls man die Mindestvertragslaufzeit nicht noch absitzen will.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 19. März 2014, 11:19:05
Es geht darum das die Internetnutzung im Sinne einer normalen Nutzung nicht möglich ist. Ganz egal wieviel hier ankommen oder was verkauft wird. Es wird Geld gezahlt, und man bekommt keine nutzbare Leistung.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: Robert am 19. März 2014, 13:03:10
Wie gesagt, in einem solchen Fall kündigt man bzw. versucht eine Sonderkündigung durchzusetzen, falls eine Mindestvetragslaufzeit noch involviert ist. Zu Schadenersatz führt das aber nicht.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 27. März 2014, 13:28:08
So langsam komme auch ich an meine Grenzen O.o
1 und 1 Probleme sind weitgehend gelöst. Der Stick hat sich ja vom ersten Tag an öfter mal nach paar Sekunden selber rausgeschmissen sodass manchmal gar keine Nutzung am Tag möglich gewesen ist. Das Problem habe ich denen auch schon frühzeitig mitgeteilt. Die haben gesagt das es sie nich interessiert weil die Leitung steht und funzt. Ich solle mir nen Techniker kommen lassen den natürlich ich hätte bezahlen müssen. Hätte ich Geld für nichts rausgeschmissen.
Freitag hab ich die Lutscher noch mal angerufen und nach gut 2 Monaten ist denen auch aufgefallen das das Problem nicht am Kunden liegt. Sondern am Stick. Formell am Freitag per Telefon alles klar gemacht. Dienstag kam der Stick und seid dem funzt auch alles einwandfrei.

Sky DSL:
Die penetrieren mich seid gut 2 Wochen mit unterirrdisch langsamen Internet. Noch immer so langsam das keine Speedmessung möglich ist. Auch eine Email versenden oder über ICQ schreiben geht manchmal nicht. Trennungen alle paar Minuten. Das am Tage und auch Nachts.
Emailverkehr sagt das keine Bandbreite anderer Privatkundentarife zur Verfügung steht. Soll heißen es gehen nur bis zu 2mbit. Ich fragte mehrmals warum und seid wann das der Fall sei. Es kommen nur blasen. Denn man hat mir ja ein paar Monate Geld für 6mbit und 12mbit abgeknöpft. Augenscheinlich könnte es sich hier um einen Irrtum handelt. Die haben mir irrtümlicherweise eine 6mbit und 12mbitleitung verkauft obwohl nur 2mbit möglich sind. Das zumindest der aktuelle Stand und die Argumentation von SkylDSL. Vergessen tun die aber das hier öfter mal 6mbit angekommen sind. Und auch 12mbit kamen hier weitgehend immer an, außer zu Stoßzeiten. Ich hoffe das die mir sagen seid wann hier nix mehr geht. Dann fordere ich eine Teilrückerstattung  da die mir irrtümlicherweise auf meine Kosten einen zu teuren Tarif gegeben haben. Irrtum schützt vor Strafe nicht?

Ich habe mich eigentlich schon fast entschieden. Entweder gehe ich davon weg und wechsel zu einen anderen Skydsl Anbieter oder ich upgrade auf 12mbit. Der 12mbit Tarif war ok. Man konnte einigermaßen surfen auch bei Stoßzeiten. Immer noch sehr langsam. Aber 1-5 Minute pro Seitenaufbau trat dort nicht ein. Nachts lag volle Bandbreite dauerhaft an. Es war möglich Kochrezepte zu tauschen. Wenn ich wechsel dann will ich aber die Hardware behalten. Denn 210eu Miete liegen dort als Kaution eh schon. Und 400eumel zahl ich für den Gebrauchtkram nicht. Ich frage die mal was mich der Kram kostet den ich hier habe und frage denen mal was ein neues Hardwarepaket kostet. Paralel dazu schau ich auf Ebay. 400eumel kriegen die für mein gebrauchten kram nicht. Zumal ich ja jeden Monat seid 7 Monate da schon fleißig Miete gezahlt habe.

Des weiteren habe ich Bild mal angeschrieben ob die nich Bock haben meine Story zu drucken. Genug Input gibts ja. Und es wurde ja nun nicht nur die Drosselkom durch den Kakaou gezogen. Skydsl ist viel schlimmer. Ich muss sagen bei 1 und 1 gefällts mir am besten. Telekom war auch im Verhältnis zu anderen recht gut. Da war nur die Leistung schlecht. Das liegt aber eher daran das hier nen Funkturm fehlt. ... Ich hoffe das die Bild da mal fleißig einen Artikel aufsetzt.
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 08. April 2014, 15:31:01
Und es geht weiter...
1&1 alles guti. Kein Problem mehr mit den neuen Stick:

Skydsl:
Wird langsam lustig. Ich habe rund 2 Wochen lang fast täglich gefragt seid wann die mir nur noch die 2mbit Leitung zur Verfügung stellen könnten da bei größeren Tarifen keine Bandbreite sichergestellt werden könne. Letzte Woche haben die denn den Vertrag gekündigt.
Somit geht das Thema Hardwarekauf in die Endrunde. Kulanterweise bietet man mir ein gebrauchtes Hardware Paket für "günstige" 360eu an. Der Vollständigkeithalber sollte ich erwähnen das das Paket neu 400eu kostet, ich schon 80eu Miete gezahlt habe und die Hardware zuvor schon gebraucht war. Schlussendlich liege ich aktuell bei 320€. Mir ist das aber noch zu teuer. Mal sehen, vielleicht kann ich den Preis noch auf 300€ drücken.

Was gibts jetzt für Alternativen? Anderer SkyDSLanbieter.
Gefunden habe ich Filiago. Ist aber unattraktiv weil Mindestvertragslaufzeit liegt bei 2Jahre. Ferner brauch man dafür andere Hardware weil das Teil nen anderen Satelit ansteuert. Einrichtungspreis liegt bei 175€. Da kommt dann nen Techniker und montiert die Anlage. Von den 175€ sieht man keinen Cent wieder.
Interessanter dagegen ist Star DSL. Nackig bezahlt man bei Monatlich kündbar 275€ Auch davon sieht man kein Cent wieder und ein Techniker hängt einen das Dann dort auf wo Platz is. Wenn man die Hardware schon hat, kommt man mit 50eu Freischaltegebühr recht gut weg. 22mbit max. Auch bei Stoßzeiten soll die Bandbreite nicht extrem fallen. Ohne Fair use Policy. Das gute mit Night Freeoption. Geht aber nur von von 0-6Uhr. 44,90€ /Monat für den Tarif.

Zur Zeit mein Favourit ist aber Tooway L von getinternet.de
Der Tarif ist ab dem 1April mehr oder weniger nicht mehr zu bekommen. Womöglich auf Anfrage aber doch noch.
Vorteile:
20GB Volumen von 7-23Uhr. Nacht ist frei
Monatlich kündbar
39,90€
20mbit

Nachteil:
Fair user Policy

Die Einrichtgebühr von 40€ ist ok.
Der Kollege hat mir versichert das so massive Performanceeinbrüche wie sie bei Skydsl üblich sind es bei denen dort nicht gibt. Also unter 1mbit oder gar unter 0.1mbit nicht realistisch sind. Wenns wirklich brummt und man viel Traffic verursacht liegt man immer noch bei 2-4mbit. Sind die 20gig verbraucht wird auf 256k gedrosselt. Ich habe gerade eine Anfrage am laufen ob ich nicht doch noch den Toway L bekommen kann. Der neuere Tarif mit 25gig Volumen der 5eu günstiger ist und 10% schneller ist gefällt mir nicht so. 2h weniger Nachttarifzeit.

Und es geht doch noch weiter...
Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: al_bundy am 09. April 2014, 10:35:18
Tooway L ist doch noch möglich zu buchen. Das Allerdings nur per Mail und telefonisch.

Endrunde hinsichtlich SkyDSL. Habe denen mal einen Brief geschrieben. Ich hoffe das ich die Woche noch von denen loskomme und nicht mehr al zu viel zu zahlen muss für die Hardware.

Zitat
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei eine Chronologie einiger signifikanten Geschehnisse.

Paket kam am 21.8.2013
Versandkosten laut DHL 13,90€, Versand deklariert als 30€

Ab 3.9.2013 Drossellung nach 15gig

Am 4.9.2013 wurde mir mitgeteilt das es kein Widerrufsrecht gäbe wenn Leistung empfangen wurde.

Erste Beschwerde im Oktober 2013 aufgrund von massiver Leistungseinschrenkung. Surfen nur noch möglich mit ~1mbit. Techniker am Telefon sagt Leitung ist in Ordnung.
Man wies mich schriftlich darauf hin das meine Antenne falsch ausgerichtet sei was schlichtweg eine Lüge sein muss da mir ihr Techniker am Telefon wiederholt versichert hat das mit der Ausrichtung alles in Ordnung sei und ich nach Inbetriebnahme die Antenne nicht berührt habe. Da es Anfangs gut lief und dann später nicht kann es somit nicht an der Ausrichtung gelegen haben. Daraufhin wurde das Update auf 20mbit ausgeführt.

Januar downgraden auf 6mbit

Am 18 März teilten Sie mir mit das eine Prüfung ergeben hat das keine volle Bandbreite meines gewählten Tarifs (6mbit) durchgängig sichergestellt werden kann.
Da ich bis zu diesen Zeitpunkt SkyDSL schon 6 Monate genutzt habe muss ich automatisch davon ausgehen das ich 6 Monate lang zu viel für zu wenig bezahlt habe da laut ihrer Aussage per Mail am 18.03. folgende Aussage getätigt wurde. zitat " Eine Prüfung Ihres skyDSL2+ Anschluss hat ergeben, dass die volle Bandbreite ihres gewählten Tarifes nicht durchgängig sichergestellt werden kann. Aus diesem Grund stellen wir Ihren Anschluss am 20.03.2014 auf unseren Basis-Tarif skyDSL2+ 2000 UL um."

Somit lässt sich schlussfolgern das Sie versucht haben mir mein Widerrufsrecht zu unterschlagen. ***Unterschlagung***
Tatsächliche Versandkosten gemäß Tabelle @ DHL 13,90€. Deklariert als rund 30€. ***Bereicherung***
Sie haben in den Wissen das Leitung und Technik ok sind, die Schuld von sich gewiesen und haben den Performanceverlust auf eine schlechte Ausrichtung geschoben. ***Täuschung***
Ich muss annehmen das ich von beginn an (21.08.2013) bis zum 18.03.2014 zu viel bezahlt habe da technisch laut Aussage vom 18.03.2014 offensichtlich nur ein 2mbit Tarif technisch sichergestellt werden könne.*** Schadensersatzanspruch könnte man prüfen lassen***.

Zur fair use Policy (Drosselung):
Gemäß Leistungsbeschreibung steht im Mittel jeden Nutzer ein Volumen von 60GB/Monat zu. Ob viel oder Wenignutzer. Wenn nach 15GB im ersten Monat schon gedrosselt wird, signifikant gedrosselt (bis auf unter 1mbit) wurde mir rund 75% Datenvolumen unterschlagen. Die Folge war eine signifikante Leistungbeschneidung. Im Mittel lag die Bandbreite bei 2mbit Tagsüber. Zu Stoßzeiten und teilweise darüber hinaus war keine Nutzung möglich da zu wenig Bandbreite zur Verfügung stand. Es konnten keine Mails abgerufen werden, ein Seitenaufbau dauerte etwa 5min. Leistungsbestimmungen wie DSL Speedtests konnten nicht durchgeführt werden weil so wenig Bandbreite zur Verfügung stand das nichts gemessen werden konnte.  Des weiteren haben Sie inseriert das es keine Drosselung gibt***Unterschlagung und Irreführung***

Servicequalität:
Leider konnte nach nun 8 monatiger Nutzung noch immer niemand erklären wann man mehr Leistung zur Verfügung gestellt bekommt, nach einer übermäßigen Nutzung. ... Ja durch weniger Nutzung... Allerdings hatte ich die Nutzung vorübergehend  2 Wochen lang deutlich eingeschränkt. Abhilfe schuf die 2 wöchige Pause leider nicht. Somit ist zu schlussfolgern das weder ihr Service Team, noch nach dem Versuch macht Kluchprinzip herauszufinden ist ab wann man dem Nutzer wieder die volle Bandbreite zur Verfügung steht.  ***mögliche Täuschung***

Einige Punkte sind weder fair noch seriös. Einige Punkte sind allerdings anzeigbar. Ich wüsste jetzt nicht was mich daran hindern sollte meine Unterlagen, die ich alle per Mail und Brief vor mir liegen habe, insbesondere Material zur Beweisführung meiner Thesen, zum Anwalt zu tragen und oder damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Das Sie kein Interesse mehr an eine Zusammenarbeit haben kann ich nachvollziehen. Ich als Kunde nerve zu viel. Allerdings bin ich auch nicht mehr bereit bei Ihnen weiter Kunde zu bleiben es sei denn man kann mir für einen tollen Preis die 20mbitleitung anbieten. Denn mit der 20mbitleitung konnte man einigermaßen arbeiten. Sollte das nicht möglich sein hab ich auch kein Problem damit das man sich trennt.

Zur Hardware:
Die Hardware war vor der ersten Inbetriebnahme am 23.08.2013 gebraucht. Nachweislich gebraucht. Bilder dokumentieren das. Ich habe die Hardware 8 Monate genutzt und habe somit rund 80€ Miete gezahlt. Ich will die Hardware kaufen. Aber nicht zu den angegebenen Preis. Sie räumten mir einen Rabatt von rund 40€ ein. Gemäß UVP würden Sie mir die Hardware rabattiert für 360€ überlassen. Da ich schon 80eu Miete gezahlt habe ergibt sich daraus ein realer Wert von 280€. 280€ war Ihnen nicht genug. Sie boten mir 320€ an. 320€ ist mir aber zu viel. Angesichts des Verlaufs der letzten 8 Monate denke ich wäre es sinnvoll für beide Seiten die Hardware ohne weitere Kosten hier zu behalten und ich vergesse einfach mal die unseriösen, nicht fairen und auch kriminellen Handlungen der SkyDSL GmbH.

Ich hab kein Problem damit mich ins Auto zu setzen und zu Appelhagen und Partner nach Braunschweig zu fahren und die doch schon " recht gefüllte Akte" meinen Anwalt Herr Dr. Brandes zu übergeben. Mit Sicherheit reicht es zur Anklage. Und Mit Sicherheit bekomme ich Recht auf die Punkte die ich von Ihnen schriftlich habe. Mehr bedarf es nicht um die Kosten zu verursachen. Kosten die deutlich höher sind als ein möglicher "Verlust" von 100€ an der Hardware. In diesen Sinne hoffe ich das man sich hinsichtlich des Hardwarekaufs auf einen vernünftigen Weg einigen kann. Ich lass es dann gut sein und Sie haben einen nervigen Kunden weniger und brauchen sich nicht vor Gericht mit irgendwelchen Lapalien rumärgern. Auf Wunsch unterschreibe ich auch eine Unterlassungs und Verzichtserklärung und bewahre nach dem Kauf verschwiegenheit.

Sollten wir uns nicht einigen können, was ich bedauern würde, muss die Hardware bis zu welchen Termin bei Ihnen ankommen? Wann läuft der Vertrag aus? Mein Wunsch wäre zum 20.05.2014. Versandkosten Übernehmen gemäß der AGB's Punkt 1.2 ja Sie ungeachtet dessen was im Punkt 7.2 steht, ja? Denn Punkt 1.2 der AGB's war einer der Hauptgründe warum ich meine Willenserklärung dafür abgegeben habe. Wenn Punkt 7.2 eintreten würde hätte ich den Vertrag niemals abgeschlossen. Ich glaube das schimpft sich dann Anfechtbarkeit wegen Irrtum §119BGB. Es handelt sich dabei vielleicht um gezielte Irreführung?!

Mit freundlichen Grüßen


Titel: Re: Ärger mit der Telekom
Beitrag von: RilLSore am 04. September 2014, 09:51:09
Wer hat den Stress dort nicht..ich musste 2 Jahre mit den auskommen ^^