Autor Thema: [HT4U Test] Raven Ridge: AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test  (Gelesen 2472 mal)

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Raven Ridge: AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test
                 



                 

http://ht4u.net/reviews/2018/amd_ryzen_5_2400g_und_ryzen_3_2200g_raven_ridge/
                 

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Besten Dank fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Test! [doubletumbup]
Das bestĂ€tigt den bisher guten Eindruck weiter. Die alte SchwĂ€che CPU-Teil ist beseitigt, dafĂŒr ist der GPU-Teil ganz weit vorne.
Core i5 2500K ||||| Noctua NH-U14S ||||| ASUS P8Z77-V LK ||||| 16 GB Kingston DDR3 ||||| Sapphire Radeon R9 380 Nitro 4GB ||||| SanDisk Ultra Ii 960GB + Samsung HD103SJ 1000GB + Seagate 2,5" 500GB ||||| BeQuiet Straight Power 450W ||||| Monitor: Dell U2714h

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fritzfrog

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Schöner Test!

Und zeigt uns, das der Cpu-markt etwas in unsere Richtung tut.. ($$)  :)

Der kleiner Amd-chip auf einem Asrockboard fix und das ganze um 78,-90,-€
könnte ein schöner Feger im mini-pc-segement sein. Und kleine Testrenderings
unter max/c4d gehen auch. Intel hat da nix,....  den G4560 und gt1030 / 550eramd...aber knapp.

Wie schaut eig. WĂ€rme bei Dauerrendering aus? Oder Gamen?
Bei dem kleinsten Platz wo alles gekĂŒhlt werden muss, und eine gĂŒnstige WakĂŒ wĂ€re
hier auch net schlecht, fĂŒr  home-server etz.  LG

Offline Peter

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Zitat
Wie schaut eig. WĂ€rme bei Dauerrendering aus? Oder Gamen?
Nunja, es ist eben abhĂ€ngig davon, welchen KĂŒhler du verwendest. Wie geschrieben stĂ¶ĂŸt das Standardmodell des Lieferumfanges durchaus an seine Grenzen. Auf kleinstem Raum mit wenig Platz wĂŒrde ich doch wirklich Ausschau nach einem leistungsfĂ€higen Modell halten. In einem ĂŒblichen ATX-GehĂ€use kommst du mit dem Wraith-Cooler (boxed Modell von AMD) absolut zurecht, solange du nicht an der Spannung drehst.
Gruß

Peter

klopskind

  • Gast
Liebe H4TU-Redaktion,

ich bin mir bewusst, dass das Thema schon Àlter ist, und die Diskussionen schon lange stagniert sind. Trotzdem möchte ich direkt hier in dieses Thema schreiben, und kein gesondertes, neues Thema eröffnen.

Von euren Tests und Testberichten bin ich immer wieder sehr beeindruckt. Ich habe großen Respekt davor, mit welcher Hingabe und welchem Fleiß ihr die Tests durchfĂŒhrt und welchem Zeitaufwand dafĂŒr investiert. Eure MĂŒhen in allen Ehren! Dickes Lob an alle Beteiligten! Wirklich großartig! Chapeau!
[clap] [worship]
Besonders zu dieser Reihe APUs haben leider nur Wenige solch' ausfĂŒhrliche Testberichte publiziert. (Wieso das eigentlich?) Und gleichzeitig bietet eurer eine so reichhaltige Vergleichsmöglichkeit zu anderen/Ă€lteren Modellen.

Wie kann man euch fĂŒr eure diesbezĂŒglichen TĂ€tigkeiten und AufwĂ€nde am Besten unterstĂŒtzen, um euch den nötigen Respekt zu zollen? Am Liebsten wĂ€r' mir eine Spende speziell fĂŒr diesen Zweck. Gibt's da eine Möglichkeit?



Aber nun zum Review; ich habe es nicht vollstĂ€ndig gelesen oder studiert, sondern lediglich ĂŒberflogen. Die gröbsten Ungereimtheiten, die mir dabei aufgefallen sind, möchte ich im Folgenden mit euch teilen:
  • Im Abschnitt 'Praxistests - Leistungsaufnahme Gesamtsystem' finde ich auffĂ€llig:

    • Im Idle: Warum liegen die hier getesten APUs AMD Ryzen 3 2200G/2400G ĂŒber (bzw. auf) dem Niveau der 6-/8-Kerner der Ryzens erster Generation? Die APUs haben jeweils nur einen CCX, 4MB statt 16MB L3-Cache, 14nm+ statt 14nm, (leicht) neueres Stepping und der 2200G hat nicht einmal SMT. Schaltet die (hier ungenutzte) GPU der APUs nicht korrekt ab? Oder spielt hier allein der höher getaktete RAM entgegen?
      Der Verbrauch der Intel Modelle i5-8400 und i7-8700K scheinen unerklĂ€rlich hoch zu liegen, zumal die Modelle der deutlich Ă€lteren Sandy-Bridge-Reihe i5-2500K und i7-2600K signifikant weniger (etwa die HĂ€lfte) messen lassen. Wie kommt das? Sind seitdem nicht eher weitere Stromsparmechanismen oder -modi (P-states) hinzugefĂŒgt worden?

    • Bei C2MP: Erstaunlich sind die Werte des AMD Ryzen 2200G im VerhĂ€ltnis zum AMD Ryzen 5 1500X. Letzterer hat zwei aktive CCX, 16MB statt 4MB L3-Cache, SMT, 14nm statt 14nm+ und ein (insignifikant) Ă€lteres Stepping. Der Intel Core i5-8400 kommt trotz seiner relativ geringen Taktrate, weniger Cache und der Abwesenheit von SMT (Korrektur: ĂŒbrigens fehlerhaft in den Tabellen angegeben) auf einen relativ hohen Wert in Relation zu den 6-/8-Kernern der Konkurrenz. Der höher getaktete Vierkerner Intel Core i7-7700K, sowie die Sandy-Bridge-Modelle kommen vergleichsweise gut weg.

    • Unter Volllast: Wie bei C2MP mit Ausnahme der letzten Aussage.

  • Im Abschnitt 'Benchmarks - Microsoft Office 365: Einzeilresultate', Tabelle 'Microsoft-Powerpoint': Die AMD-Modelle weisen eine verdĂ€chtige Reihenfolge auf. Der 1600 liegt weit vor dem 1800X, 1700X, 1700 und 1600X. Letzterer liegt fast gleich auf mit dem 2400G. Wie zu erwarten: Der 1500X hebt sich hier auf Grund von Vorhandensein von SMT oder eines viermal so großen L3-Caches deutlich vom 2200G ab.
    Wie genau habt ihr hier gemessen? Wie wurde ungewollten Messfehler vorgebeugt? Habt ihr ĂŒber mehrere DurchlĂ€ufe gemittelt?
    Korrektur: Laut Tabelle ist der Maßeinheit der Messwerte eine Millisekunde ("ms") - der Text darunter spricht allerdings von "Sekunden".

  • Im Abschnitt 'Benchmarks - Adobe CS 6 Master':

    • Adobe Photoshop – light Load: Der Eingangstext spricht von der AbhĂ€ngigkeit des Tests vom Cache, aber der 2400G liegt mit dem 1500X nahzu gleich auf, obwohl die wesentliche Unterschiede dieser Modelle hier, mit Ausnahme der integrierten GPU des 2400G und der feineren Diskrepanzen im Herstellungsverfahren und Stepping, 100MHz Taktdifferenz und GrĂ¶ĂŸe der L3-Caches ist. D.h. 4MB beim 2400G mit einem CCX stehen gegen 16MB verteilt auf zwei CCX beim 1500X. Vermutlich spielt der L3-Cache in diesem Benchmark keine signifikante Rolle, wie eingangs behauptet.

    • Adobe InDesign: Die Modelle sind merkwĂŒrdig verteilt: Der Intel Core i7-7700K liegt deutlich vorm Intel Core i7-8700K, obwohl letzterer mehr Kerne, einen höheren Boost-Takt, mehr L3-Cache und einen schnelleren Speicher-Controller aufweist. Außerdem liegen der 1600X und sogar der 1500X vorm 1700X. Der 1600 liegt weit vorm 1700. Wie ist das zu erklĂ€ren? Machen 100-200MHz Takt soviel aus in diesem Benchmark?

    • Adobe After Effects: Der Vergleich des 2400G mit dem 1500X suggeriert, dass die GrĂ¶ĂŸe des Caches nicht in "geringerem Maße" eine Rolle spielt als der Takt, wie es eingangs erwĂ€hnt wird, denn obwohl der 1500X leicht niedriger taktet als der 2400G, schneidet er deutlich schlechter ab. ErklĂ€rung dĂŒrfte der ĂŒbrige Haupunterschied dieser Modelle sein: die GrĂ¶ĂŸe des L3-Caches.

  • Im Abschnitt 'Audiobearbeitung - Nero AAC', Tabelle 'Wave zu MP3 Konvertierung': Anhand des Vergleichs der Modelle 2200G und 2400G mit dem 1500X, kann man anhand obiger Argumentation schließen, dass die GrĂ¶ĂŸe des Caches eine deutlich grĂ¶ĂŸere Rolle spielt als der Takt; anders als eingangs erwĂ€hnt.

  • Im Abschnitt 'Audiobearbeitung - OggEnc', Tabelle 'Wave to OggVorbis Konvertierung': s.o. (Takt-vs-Cache-Thematik) und außerdem liegt der Intel Core i7-7700K unerklĂ€rlich deutlich vorm Intel Core i7-8700K, obwohl letzerer einen höheren Boost-Takt aufweist.

  • Im Abschnitt 'Rendering - Cinebench R15', Tabelle 'CPU – Alle Kerne': Die Reihenfolge der Spitzenmodelle 1800X und 1700X von AMD machen stutzig. Wurden die Ergebnisse vertauscht?
    In der Tabelle 'CPU – Ein Kern' darĂŒber sind mir die AMD-Modelle ebenfalls nicht ganz nachvollziehbar verteilt. Kann mir jemand helfen?

So, mehr habe ich erstmal nicht.



Hintergrund meiner Recherchen ist eine angedachte Neuanschaffung als Ersatz meines langsam ausgedienten Phenom II X2 550 mit 4GB RAM und HDD, der sich leider nicht stabil freischalten lÀsst und mit den gÀngigen Browsern schnell an seine Grenzen kommt.

Ich liebĂ€ugle mit dem 2200G. Der 2400G ist mir den derzeitigen Aufpreis nicht wert, zumal er seine thermale Grenzen zu leicht ausreizt und drosselt. 32GB RAM und eine SSD dazu. Dann habe ich wieder 7-8 Jahre Ruhe. Leider wird auf dieser Plattform kein ECC unterstĂŒtzt. Das wĂ€re wirklich das i-TĂŒpfelchen. (Freie (EFI-)Firmware wĂ€re auch Mal etwas Feines!) DafĂŒr unterstĂŒtzt AMD die AM4-Plattform Support bis 2022, was fĂŒr mich ein deutlicher Pluspunkt gegenĂŒber der Konkurrenz. Außerdem sympathisiere ich nicht mit auf dem auf freien Markt illegalen GeschĂ€ftsgebaren Intels, obwohl ich deren NUC-Plattform, insbesondere dieses Modell, dann doch reizt und meine Antipathie verfiegen lĂ€sst.
Aber ich schweife ab, das ist nun wirklich ein ganz anderes Thema.

 

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