Autor Thema: [CPU] Globalfoundries stellt Entwicklung von 7-nm-Chips ein  (Gelesen 1265 mal)

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Globalfoundries stellt Entwicklung von 7-nm-Chips ein
                 


Globalfoundries, der weltweit zweitgrĂ¶ĂŸte Auftragsfertiger fĂŒr Chips, legt seine 7-nm-Fertigungstechnologie "fĂŒr unbestimmte Zeit auf Eis". Die Verkleinerung der StrukturgrĂ¶ĂŸe von 12 auf 7 nm sollte Leistungsvorteile von 40 Prozent bringen und noch in diesem Jahr in die Massenfertigung gehen. Als nĂ€chster Schritt waren 5 nm geplant.
                 

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Re: [CPU] Globalfoundries stellt Entwicklung von 7-nm-Chips ein
« Antwort #1 am: 30. August 2018, 09:39:50 »
Wenn ich meine dunklen Phantasien spazieren fĂŒhre und einfach den Gedanken, daß es in Zukunft sehr viel wahrscheinlicher ist, daß EngpĂ€sse die Chipversorgung stören, könnte mir durchaus Bange werden.

Setzt man die einfach Regel des Marktes an, nĂ€mlich, daß Angebot und Nachfrage den Preis regeln, so fĂŒhrt eine Verknappung von GĂŒtern zu einer Preissteigerung. Wir haben das bereits erlebt. Graphikkarten haben Preisregionen erklommen, die wir nicht fĂŒr möglich hielten, weil das SchĂŒrfen nach EnergievernichterwĂ€hrungen den Markt an verfĂŒgbaren GPUs leergefegt hat.

IoT - in aller Munde, auch in den ansonsten nicht fĂŒr ihre Intelligenz, Zukunftsweisheit und PlanungsstabilitĂ€t bekannten Institutionen der Berliner Republik - wird die Forderung nach Chips weiter ankurbeln, ich befĂŒrchte, sogar in einer gefĂ€hrlichen Weise! WĂ€hrend wir ganz sicher auch mal ohne eine moderne GPU/CPU auskommen können/könnten, kann man das schlecht mit Baugruppen in der Verkehrs- oder GebĂ€udeleittechnik, in der Energieversorgung und -technik sowie im MilitĂ€r- und Medizinbereich. Zudem ist die Bundesrepublik Deutschland auf ein Niveau abgerutscht, auf dem der Zukauf von nicht selbst entwickelter Technik höher liegt als der Export hier entwickelter und auch hier produzierter Technologie! Siemens und Bosch sind zwar auf einigen Gebieten der Automation und Fahrzeugtechnik noch immer fĂŒhrend, allerdings wĂŒrde ich keine Inselvorteile als allgemeinen Vorteil betrachten wollen.

Und geht man aus dem Katastrophengedanken wieder einen oder mehrere Schritte zurĂŒck und nimmt vereinfacht die nun auf drei oder vier Chiphersteller reduzierte weltweite FertigungskapazitĂ€ten an die Hand, dann denke ich gerade an implizite Kartellabsprachen. Bei so wenigen Anbietern kann am Markt verlangt werden, was man eben will und es bedarf gar keiner Absprachen, denn die Berechenbarkeit taxiert sich  diametral zur Anzahl der einzelnen UnwĂ€gbarkeiten. Und die Letzteren werden ja gerade weniger.
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