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Windows XP Home bleibt uns noch länger erhalten

Software | HT4U.net
Zuerst sollte Windows XP im Januar nicht mehr verkauft werden, doch dies wurde auf den 30. Juni 2008 verschoben. Nun werden die Lizenzen für die Hersteller von Ultra-Low-Cost-PCs (ULCPC) bis 2010 verkauft. Für die größeren Komplett-PC bleibt der Verkaufstop vom 30. Juni bestehen, somit darf noch bis Anfang Januar Windows XP installiert werden.

Grund hierfür ist vor allem die hohe Nachfrage bei den kleinen Notebooks. Ein weiterer Grund dürfte das immer stärkere Vordringen von Linux in das Segment der ULCPCs gegen den Windows ankämpfen will. So wird der kommende Eee von ASUS standardmäßig mit Linux ausgeliefert, es soll aber auch eine Windows XP-Version geben. Der Classmate PC wird zwar mit vorinstallierten Windows XP ausgeliefert, bietet aber auch die Option Linux mit allen notwendigen Treibern zu installieren. Intel ist zudem aktiv daran beteiligt Linux weiter zu entwickeln.

Der Schritt von Microsoft Windows XP Home für die ULCPCs weiter zu verkaufen erscheint logisch, da Vista doch sehr hohe Hardwareanforderungen hat. Dennoch könnte der gewünschte Erfolg nicht sonderlich stark ausfallen, denn auch Windows XP Bedarf einiger Resourcen, zudem fordern die Hersteller eine XP-Version speziell für die ULCPCs. Letztlich ist der Vormarsch von Linux in diesem Segment ein weiter Faktor, von dem der Erfolg von Wondows XP Home bei den ULCPCs abhängt.
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