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Der Schaden beim Internetbetrug nimmt zu

Internet | HT4U.net
Im vergangen Jahr hat das Internet Fraud Complaint Center (IC3) einen Gesamtschaden von 240 Millionen US-Dollar für Amerika gemeldet und das obwohl die Anzahl der gemeldeten Fälle im Jahr 2007 sogar auf 206.884 Beschwerden gesunken ist. Damit ist der entstandene Schaden im vergangen Jahr um 20 Prozent gestiegen und hat somit eine neuen Rekordstand erreicht. Besonders hoch ist der Schaden bei Männern, die auch häufiger auf Betrug rein fallen.

Das IC3 ist einen Zusammenarbeit zwischen dem FBI und National White Collar Crime Center (NW3C) und differenziert in ihrem Bericht sowohl zwischen Geschlecht als auch Alter. Dabei fällt auf, dass besonders ältere Menschen häufiger auf Internetbetrügereien eingehen, als jüngere. Der entstandene Schaden ist auch deutlich Höher. Während die jüngeren Leute im Schnitt 385 US-Dollar verlieren, sind das bei den über 60-Jährigen 760 US-Dollar. Ebenfalls auffällig ist das Männer in gut 75 Prozent der Fälle die Opfer sind während Frauen gerade mal 25 Prozent ausmachen. Wenn sie auf Betrug rein fallen, dann ist der Schaden bei Frauen mit 522 US-Dollar geringer als bei Männern mit im Schnitt 756 US-Dollar.

Der häufigste Betrug findet bei Online-Auktionen statt mit gut 35 Prozent. Knapp 25 Prozent fallen bei Onlinebestellungen an, wenn die Ware gar nicht oder nur fehlerhaft geliefert wird. Häufig kommen auch Kreditkartenbetrug, Online-Dating sowie Spam- und Phishing-Mails vor. Immer häufiger tritt auch der Spendenbetrug auf. Dabei werden Kunden aufgerufen für einen Gute-Sache zu spenden, die entweder nicht existiert oder die das Geld nicht bekommt.

Die Zahlen sind auf den gemeldeten Beschwerden aufgebaut und erfassen eben nicht die nicht gemeldeten Fälle. Diese Dunkelziffer ist nach den Erfahrungen der Behörden recht hoch. Experten gehen davon aus, dass gut die Hälfte der Fälle nicht gemeldet werden, weil die Opfer sich meist schämen oder der Wert des Verlustes nicht so groß ist. Das IC3 betont aber das, was in diesem Zusammenhang schon lange ausdrücklich betont wird: Man sollte vor der Eingabe von persönlichen Daten unbedingt sehr genau prüfen, wo man was eingibt.
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