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Fujitsu Siemens sucht sich als Fujitsu Technology Solutions neuen Schwerpunkt

Wirtschaft | HT4U.net
Mit dem Ausstieg von Siemens aus dem Joint-Venture Fujitsu Siemens zur PC-Herstellung sucht sich der japanische Spezialist als Fujitsu Technology Solutions einen neuen Schwerpunkt am Markt abseits vom PC-Geschäft. So will sich das Unternehmen in Zukunft stärker auf Server-Systeme konzentrieren und sein Dienstleistungsangebot deutlich ausbauen. Personal Computer erhalten langfristig eine untergeordnete Rolle.

Konkret läge der Fokus auf Intel-Servern und Speichersystemen, wo man den Marktanteil von derzeit drei Prozent auf 10 Prozent ausweiten wolle. Eine ähnliche Strategie hatte bereits IBM vor einigen Jahren mit dem Verkauf des PC-Geschäfts an Lenovo verfolgt. Die letzten, überraschend positiven Bilanzen in der aktuellen Lage scheinen zu belegen, dass IT-nahe Dienstleistungen noch viel Raum zur Entwicklung lassen. Dies solle auch helfen, die bestehenden Arbeitsplätze weitgehend zu erhalten. Auf den PCs und Notebooks strahlt in Zukunft allein das Fujitsu-Logo. Mit positiven Auswirkungen auf das wirtschaftliche Ergebnis rechnet Fujitsu allerdings erst 2010.

Für die deutschen Standorte der ehemaligen FSC bestünde derzeit keine größere Gefahr, wenn sich die wirtschaftliche Lage nicht weiter verschlimmert. Das Unternehmen litt die vergangenen Jahre im Endkundengeschäft besonders unter dem Preisdruck der ausländischen Konkurrenz aus Asien. So kämpfte sich zum Beispiel Acer schrittweise in die Top-5 der größten PC-Hersteller vor, doch auch aus den USA wurde der Druck mit Dell und HP zunehmend stärker.
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