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Intel-X58-Chipsatz mit bis zu 30 Prozent mehr Performance und Quad-Crossfire-Support

Mainboards | HT4U.net
Im vierten Quartal will Intel den neuen X58-Chipsatz einführen, der Performance-Steigerungen von bis zu 30 Prozent verspricht. Erste Nehalem-Benchmarks versprachen bereits Anfang des Monats klare Vorteil für die neuen Prozessoren. Der Intel X58 wird zudem der erste Chipsatz aus dem Hause Intel, der vollständig auf den Frontsidebus verzichtet, da dieser aufgrund der neuen Nehalem-Prozessoren mit integriertem Speicher-Controller nicht mehr notwendig ist. Stattdessen setzt Intel auf QuickPath Interconnect (QPI), das sowohl zur Kommunikation zwischen Prozessor und Chipsatz als auch zwischen den Prozessoren zum Einsatz kommt und damit wohl vergleichbar zu AMDs HyperTransport-Bus sein dürfte.

Die Digitimes berichtet außerdem, dass der Chipsatz im vierten Quartal vorgestellt werden soll und gemeinsam mit der ICH10-Southbridge arbeitet, die bereits mit der aktuellen Chipsatz-Generation wie dem P43 auf Mainboards zu finden ist. Zur Unterstützung von AMDs Quad-Crossfire bietet Intel vier PCI-Express-8x-Slots, wobei derzeit noch unklar ist, ob auch SLI von NVIDIA unterstützt wird. Dies ist in zweierlei Hinsicht kritisch, weil im Gegenzug wohl auch Intel darauf verzichten könnte, entsprechende Nehalem-Lizenzen an NVIDIA herauszugeben. Der Grafik- und Chipsatz-Spezialist könnte dann mit SLI recht schnell in Bedrängnis geraten — auch wenn NVIDIA jüngst verkündete, dass die CPU langfristig aussterben werde.

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Stichworte zur Meldung: Qpi Interconnect Quickpath Chipsatz X58 Intel Crossfire Ich10