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Bing soll persönlich relevante Ergebnisse durch Daten von Facebook liefern

Internet | HT4U.net
Gemeinsam gegen Google lautet das Credo welches aktuell überall zu lesen ist. Gemeint ist damit, dass sich der Redmonder Softwareriese Microsoft mit dem wohl größtem sozialen Netzwerk Facebook zusammen tut um die Suchergebnisse der Suchmaschine Bing deutlich zu verbessern und so für die Nutzer interessanter zu machen.

Für die Zusammenarbeit steuert Facebook die Daten der über 500 Millionen Nutzer bei, welche dann bei Suchanfragen berücksichtigt werden. Die Trefferlisten der Suchmaschine Bing sollen so mit Informationen von Familie und Freunden verknüpft sein. Das Konzept soll persönlich relevante Suchergebnisse liefern und Bing wieder besser gegen Marktführer Google aufstellen.

Doch das wird schwierig für die Redmonder, denn auch Google arbeitet daran die Nutzer-Informationen besser in die Suchergebnisse einfließen zu lassen. Zudem forderte Googles CEO Eric Schmidt Facebook bereits im September auf, die Nutzerlisten freizugeben um die Suche in Google zu verbessern.

Auch die Zahlen sprechen nicht wirklich für Microsoft und die Suchmaschine Bing. Wie die F.A.Z. mit Hinweis auf das Marktforschungsunternehmen comScore berichtet, lag der Anteil von Bing auf dem US-Markt im September bei 11,2 Prozent. Knapp darüber mit 16,7 Prozent lag Yahoo und Google dominierte mit einem Marktanteil von 66,1 Prozent. Diese schlechten Zahlen, aus Sicht der Redmonder, sind im Vergleich zu den Marktanteilen in Europa noch recht gut. In Europa beherrscht Google den Markt mit einem Anteil von rund 90 Prozent.
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