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Weitere Infos zu den ersten Bulldozer-Ablegern sickern durch

Prozessoren | HT4U.net
Vor rund zwei Monaten stellte AMD seine Bulldozer-Architektur vor. Dabei vermied man es jedoch geschickt auf Details abseits der eigentlichen Architektur einzugehen. Doch alles Stillschweigen nütze nur wenig, denn nun sind weitere Details zu den Cache-Größen, der TDP sowie zum Speichercontroller durchgesickert.

So berichten die Xbitlabs, dass die Massenproduktion der ersten Bulldozer-Ableger im April nächsten Jahres starten soll und damit erste Ableger wohl frühestens zur Computex auf den Markt kommen werden. Möglicherweise findet der offizielle Launch dennoch bereits im April statt, denn am 21. April 2011 wird die Opteron-Familie 8 Jahre alt.

Bei den ersten Modellen wird es sich demnach um Versionen mit vier Bulldozer-Modulen – oder im AMD-Jargon acht "Kernen" – handeln. Ableger mit drei bzw. zwei Modulen erscheinen wohl erst etwas später. Die Topmodelle sollen dabei über eine Thermal Design Power (TDP) von 125 Watt verfügen. Allerdings vermelden die Xbitlabs, dass AMD offenbar auch gleich zu Beginn einige 95-Watt-Modelle vorstellen will.

Bestätigt werden zudem die Gerüchte über einen bis zu acht MByte großen L3-Cache. So sollen die Vier- und Drei-Modul-Varianten die volle Kapazität nutzen können, die kleineren Zwei-Modul-Versionen müssen sich demnach mit der Hälfte, also vier MByte, begnügen.

Zu guter Letzt gab man noch ein paar Details zum Speichercontroller der kommenden Prozessoren preis. Gemäß den genannten Daten, verfügen alle Versionen über ein Zwei-Kanal-Speicherinterface, welches maximal DDR3-1866-Speicher unterstützt. Angesichts der vermutet hohen Rechenleistung der Bulldozer-Prozessoren erstaunt dabei ersteres durchaus, denn viele hatten mit mindestens einem Drei-Kanal-Speicherinterface gerechnet. Möglicherweise besitzen allerdings nur die Server-Ableger ein solche Speicheranbindung.
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