Nachrichten

Findet Intels Chipsatz-Albtraum ein baldiges Ende?

Mainboards | HT4U.net
Als Intel vergangene Woche bekannt gab, dass in den neuen Chipsätzen für die "Sandy Bridge"-Prozessoren ein schleichender Defekt an den SATA-II-Schnittstellen auftreten könne und man deshalb vorsorglich den Verkauf sowie die Produktion aller Chipsätze der Serie 6 stoppe, schlug dies ein wie eine Bombe. Über die zuvor so hoch gelobte "Sandy Bridge"-Plattform zogen dunkle Wolken auf, doch möglicherweise hat der Albtraum nun ein schnelleres Ende als zunächst gedacht. Bereits in den nächsten Tagen will der Hersteller nämlich die ersten fehlerfreien Chipsätze ausliefern.

Die fehlerbereinigten Chipsätze werden dabei im neuen B3-Stepping gefertigt. Die Produktion konnte nur deshalb so schnell wieder aufgenommen werden, weil es offenbar ausreichte einen Korrektur in einer der obersten Metalllagen vorzunehmen. Bereits nächste Woche sollen dann die ersten Chipsätze im B3-Stepping an die Mainboard-Hersteller ausgeliefert werden. Bis allerdings die große Nachfrage nachhaltig befriedigt werden kann, dürfte es noch einige Wochen brauchen.

In dieser Zeit plant Intel weiterhin "defekte" Chipsätze an OEM-Fertiger auszuliefern. Mit diesen hat man sich derart geeinigt, dass diese vorerst noch das ältere B2-Stepping verbauen dürfen, solange nur die ohnehin fehlerfreien SATA-III-Ports im Endgerät verwendet werden. Zu hoffen bleibt, dass hier die OEM-Fertiger im Sinne der Kunden handeln und beispielsweise in Desktop-PCs, in denen auch die SATA-II-Schnittstellen zugänglich sind, darauf verzichten die alten Chipsätze einzusetzen.
[]







Stichworte zur Meldung: Stepping Fehlerfrei Defekt Bridge Sandy Chipsatz Intel