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Wird Microsoft Vista in den ULPC-Sektor drücken?

Software | HT4U.net
Schon Anfang September hatten wir festgehalten, dass die Voraussetzungen, welche es gestatten eine Windows XP Home-Lizenz auf einem ULPC zu benutzen, nicht immer von den Herstellern eingehalten werden. Dieser Umstand veranlasst Microsoft nochmals zu betonen, dass sich an den Voraussetzungen nichts ändern wird und erhöht damit den Druck auf die Herstellern von Netbooks und kleinen Desktop-PCs.

So teilten die Redmonder den Kollegen von Fudzilla mit, dass man nicht vorsieht die Voraussetzungen weiter zu entschärfen, vor allem bleibt es bei einer Limitierung des Arbeitsspeicher auf 1 GB, darüber hinaus soll Windows Vista benutzt werden. Dass sich daran die Hersteller bisher nicht halten, zeigt zum Beispiel der Wind PC von MSI, welche in einer Luxus-Version mit einer 320-GB-Festplatte und 2-GB-Arbeitsspeicher ausgestattet ist, also gleich gegen zwei Bedingungen verstößt.

Microsoft bezweckt damit natürlich eine Förderung des Absatzes an Windows Vista-Lizenzen, doch dürfte dies nicht auf allgemeine Begeisterung stoßen. Allerdings gibt es auch Hersteller, die sich bisher an die Voraussetzungen halten, so kündigte ASUS seine Eee Box, welche Mitte Oktober in Europa erwartet wird, in der Luxus-Variante mit 2-GB-Arbeitsspeicher nur in Zusammenhang mit Linux an.

Sollten die Hersteller weiterhin gegen die Voraussetzungen verstoßen, bleibt fraglich wie Microsoft reagieren wird. Sicher ist, dass das Microsoft nicht sehr viel Spielraum hat, denn die Alternative heißt Linux und ist auf dem Vormarsch. So wäre eine denkbare Alternative mit den Herstellern von ULPCs ein Abkommen zu schließen, wie es zum Beispiel auch mit Hewlett Packard besteht. Hier werden zwar Windows Vista-Lizenzen verkauft, aber Computer mit XP ausgeliefert.

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