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Rambus unterliegt Hynix und Micron im Prozess

Wirtschaft | HT4U.net
Mit Innovationen sorgte Rambus schon länger nicht mehr für Schlagzeilen, dafür um so mehr mit Streitigkeiten zu Linzenzabkommen. In den USA ging nun ein Prozess gegen die Speicherhersteller Hynix und Micron zu ende, mit deutlichen Einbußen für Rambus.

Rambus warf den Herstellern wohl Kartell-widriges Verhalten vor. Man soll hier gemeinsam gegen Rambus Speichertechniken gearbeitet haben und damit zu einer Verdrängung von RDRAM aus dem Markt gesorgt haben. Die Rambus-Anwälte unterstellte den Beklagten interne, Kartell-widrige Absprachen und dadurch einen Verlust von über 4 Milliarden US-Dollar. Das US-Gericht entschied nun gegen die Rambus-Klage und gab den Beklagten recht.

Spekulanten, welche auf einen Rambus-Sieg setzten, trieben die Aktie im Vorfeld auf Spitzenwerte von über 18 US-Dollar. Nach Verkündung des Urteils stürzte die Aktie des Herstellers ab und findet sich aktuell bei knapp 8,30 US-Dollar. Der letzte Aktien-Tiefstand war im August bei zirka 9,80 US-Dollar zu verzeichnen.
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Stichworte zur Meldung: Klage Micron Hynix Rambus