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Raspberry Pi - Günstiger Mini-PC für Schulen

Computer | HT4U.net
Da die elektronische Welt sich immer weiter verbreitet, sind auch die Schulen gezwungen hier stetig Geld zu investieren. Dies soll nun der Raspberry Pi erleichtern, welcher einen kleinen Rechner darstellt, der auf das wesentliche reduziert ist und somit entsprechend günstig.

Basis des Raspberry Pi ist ein etwa scheckkartengroßer SoC (System on Chip) aus dem Hause Broadcom. Dieser baut auf einem 700 MHz schnellen Prozessor mit ARMv6-Architektur auf. Die 256-MB-SDRAM sind direkt mit dem Prozessor verlötet. Für die Full-HD-Grafik sorgt der Broadcom VideoCore IV, welcher sein Bild via HDMI oder Composite ausgibt. Eine Festplatte gibt es beim Raspberry PI nicht, dafür aber einen SD-Karten-Einschub, der als Speicherplatz dient.

Das unten gezeigte Modell ist das sogenannte Modell B, welches zwei USB-Anschlüsse und einen LAN-Port bietet. Ausschließlich das Modell B wird zum Verkaufsstart vertrieben, es soll aber in Kürze auch noch das Modell A auf den Markt kommen. Dieses wird jedoch keine USB-Ports oder einen LAN-Anschluss aufweisen.

Bild: Raspberry Pi – Günstiger Mini-PC für Schulen
Raspberry Pi Modell B

Das vorrangige Ziel ist der Einsatz als Schulcomputer, wo man vor allem auch das Programmieren erlernen soll. Dafür wird der Computer mit einer Linux-Distribution wie Arch, Debian oder Fedora versehen. Ubuntu läuft hingegen nicht auf dem Raspberry Pi, da die Architektur des Prozessors nicht unterstützt wird.

Doch auch außerhalb von Schulen könnte der kleine Rechner interessant sein, insbesondere weil der Anschaffungspreis recht niedrig ist. So wird das Modell A für 25 US-Dollar angeboten, wer die zwei USB-Ports und den LAN-ANschluss wünscht muss 35 US-Dollar für das Modell B bereit halten.
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