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Plattform-Betreiber sollen mehr gegen Rechtsextremismus vorgehen

Internet | HT4U.net
Das Internet ist für Jugendliche eine wesentliche Informationsquelle, welche grundlegend dazu beiträgt, wie sich die Heranwachsenden auch politisch orientieren. Die Gefahr ist jedoch, dass dies auch die Rechten-Gruppierungen erkannt haben, weshalb jetzt die Plattform-Betreiber stärker gegen deren Inhalte vorgehen sollen.

Daher fordert die Organisation Jugenschutz.net von den Plattform-Betreibern eine stärkere soziale Verantwortung. Insbesondere im Bereich des Web 2.0, also auf Plattformen wie Facebook oder Youtube haben die Auftritte der rechtsextremen Gruppen deutlich zugenommen. Die Jugendlichen sind für die rechtsextreme Szene die wichtigste Zielgruppe und werden meist mit emotionalen Themen, wie Kindesmissbrauch, geködert, so Stefan Glaser, stellvertretender Leiter bei Jugendschutz.net.

Dies lässt sich auch in Zahlen belegen. So gingen im vergangenen Jahr 1607 Beschwerden über rechtsextremistische Inhalte ein, während es im Vorjahr lediglich 1150 waren. 629 dieser Beschwerden bezogen sich dabei auf das Web 2.0, also auf Seiten, auf welchem die Nutzer selber aktiv werden können.

Das Problem ist letztlich, dass es keine einheitliche Vorgehensweise gibt, um die Inhalte aus dem Netz zu entfernen. Viel mehr ist es jedem Betreiber selber überlassen, welche bei der Verfolgung durchaus unterschiedliche Intensität an den Tag legen. Glaser fordert die Betreiber daher auf, auch stärker auf technische Hilfsmittel zurück zu greifen.
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