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Start der Desktop-Trinitys verzögert sich - Vishera-Details geleakt

Prozessoren | HT4U.net
Schon seit geraumer Zeit wartet man auf die Desktop-Ableger der Trinity-APUs, doch der bisher erwartete Launch im August muss nun einem noch späteren Termin im Oktober weichen. Dafür zeigen sich nun Details zu einigen Vishera-Modellen, welche ebenfalls im Oktober erwartet werden.

Grund für die erneute Verzögerung der Trinity-APUs sind, dem Bericht von Digitimes zur Folge, Probleme rund um den Bereich des Sockels, welcher sowohl AMD als auch die Mainboard-Hersteller dazu zwingen könnte hier noch Änderungen vorzunehmen. Was genau das Problem ist, ist allerdings nicht bekannt und lädt natürlich zu Spekulationen ein. Ausgeschlossen wird hingegen ein Problem mit der APU als solches, da diese im mobilen Segment bereits gefertigt und ausgeliefert werden, ohne dass man hier von Problemen berichten könnte.

Diese erneute Verzögerung dürfte vor allem Unruhe in die Roadmap von AMD sorgen, welche eigentlich einen strengen Zeitplan vorgibt. So rückt man im Desktop-Segment mit den Trinity-APUs immer näher an den vermeintlichen Start der Kaveri-APUs. Diese sollen im kommenden Jahr die Ablöse im Mainstream- und Performance-Bereich sein und stellen somit die Nachfolge der Trinity-APUs dar.

Doch auch im Bezug auf die Quartals- und Jahreszahlen ist die erneute Verzögerung sicherlich ein Störfaktor. So dürften die Finanzexperten bei AMD den Start der Desktop-Ableger durchaus anders eingeplant haben, als er jetzt eben erfolgt. Letztlich steht sich AMD auch im Bezug auf die Vishera-Prozessoren im Weg, welche ebenfalls Ende des dritten Quartals anstehen. In der Szene wird mittlerweile vermutet, dass die neuen FX-Ableger auf Basis der Piledriver-Architektur ziemlich genau mit den Desktop-Ablegern der Trinity-APUs auf den Markt kommen werden.

Details zu kommenden FX-Prozessoren


Passend dazu präsentiert Fudzilla einige Details zu den kommenden FX-Prozessoren und stellt diese eben für Oktober in Aussicht. Hier nennt Fudzilla zunächst den FX-8320, welcher mit einem Basis-Takt von 3,5 GHz daher kommt und einem Turbo-Takt von 4,0 GHz. Die Thermal Design Power (TDP) wird mit 125 Watt angegeben. Hinzu kommt der FX-8300 mit einem Basis-Takt von 3,3 GHz, den Turbo-Takt gibt Fudzilla mit 3,2 GHz an, dies dürfte allerdings ein Tippfehler sein. Die Vermutung liegt nahe, dass man 4,2 GHz schreiben wollten, wahrscheinlicher erscheint jedoch ein Turbo-Takt von 3,8 GHz, insbesondere da die TDP bei 95 Watt liegt. In Sachen Cache erhalten beide Acht-Kern-Modelleeden Vollausbau, was bedeutet, dass der L2-Cache 8 MB groß ist, ebenso wie der L3-Cache.

Weitere Details und Preisvorstellungen gibt es bislang nicht. Dafür lässt sich mit den bisher gesammelten Informationen eine erste Aufstellung der Produkt-Palette der kommenden FX-Prozessoren zeichnen.

ModellTakt (Basis/Turbo)Kerne / ModuleCache (L2/L3)SpeicherinterfaceTDPPreisRelease
FX-83504.0 GHz / 4.2 GHz8 / 48 MB / 8 MBDDR3-1866125 Watt-Oktober
FX-83203,5 GHz / 4,0 GHz8 / 48 MB / 8 MBDDR3-1866125 Watt-Oktober
FX-83003,3 GHz / 3,8 GHz8 / 48 MB / 8 MBDDR3-186695 Watt-Oktober
FX-6300-6 / 36 MB / 8 MBDDR3-1866--Oktober
FX-4320-4 / 24 MB / 8 MBDDR3-1866--Oktober

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