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AMD hat keinerlei Pläne einen weiteren Auftragsfertiger unter Vertrag zu nehmen

Wirtschaft | HT4U.net
Grundsätzlich kann AMD nicht immer zufrieden mit der Ausbeute der Fertigung seiner Produkte sein. Sei es nun Prozessoren im aktuellen 32-nm-Prozess, oder eben GPUs im 28-nm-Prozess. Das lässt Spielraum für Gerüchte. So konnte man nicht selten hören, dass AMD sich nach weiteren Partnern umsehen würde und genau dem widersprach der Hersteller nun – zumindest bezüglich der 28-nm-Fertigungstechnik.

Ohne Zweifel dürfte TSMC aktuell der weltweit größte Auftragsfertiger für den 28-nm-Prozess sein und hat neben AMD Verträge mit vielen Kunden, unter anderem auch Qualcomm. Letzteres Unternehmen agiert aber nicht auf einem Standbein, sondern hat zusätzlich ebenfalls Verträge bei Globalfoundries, UMC und Samsung um Engpässen entgegen zu wirken.

Anlässlich des vergangenen Quartalsbericht von AMD hat der Hersteller bekanntgegeben, dass man derzeit keine Absichten habe einen weiteren Auftragsfertiger unter Vertrag zu nehmen. Aktuell lässt AMD ausschließlich bei Globalfoundries und TSMC seine Produkte fertigen.

Bis 2013 bliebe damit die Herstellung der Produkte bei den beiden Herstellern – die neue Grafikkarten-Familie Sea Island bleibt dabei bei TSMC in Händen und die kommende Kaveri-APUs wird bei Globalfoundries gefertigt werden. Die APU Kabini und Temash – beide im Low-Cost-Segment angesiedelt – wird TSMC herstellen.

Darüber hinaus bleibt laut CEO Rory Read die 40-nm-Herstellung der Brazos-2-Plattform und der darin beinhalteten Hondo APU bei TSMC. Mit diesem Produkt zielt AMD klar auf Tablet-PCs ab und hier verspricht sich AMD einen Windows-8-basierenden Tablet-Anteil von 20 Prozent des gesamten Marktes innerhalb der kommenden drei Jahre.
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Stichworte zur Meldung: Fertigung 28nm Tsmc Amd