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Schlechte Zahlen für Microsoft - Alles hofft auf Windows 8

Wirtschaft | HT4U.net
In wenigen Tagen ist es so weit und Microsoft entlässt Windows 8 offiziell auf dem Markt. Doch zuvor hat der Software-Gigant seine Quartalszahlen vorgelegt und dabei noch schlechter abgeschnitten, als von den Experten vermutet.

So haben die Redmonder im abgelaufenen Quartal einen Rückgang des Umsatzes von acht Prozent auf 16 Milliarden US-Dollar hinnehmen müssen. Der Gewinn brach mit 22 Prozent noch deutlicher ein und lag nur noch bei 4,5 Milliarden US-Dollar. Grundsätzlich hatten die Analysten zwar mit rückläufigen Zahlen gerechnet, doch die starken Einbrüche sorgten dann doch für Überraschung.

Grund für die Einbußen ist der schlechte Verkauf des aktuellen Betriebssystem Windows 7, welches schlicht keine hohe Nachfrage mehr hat, da die Nutzer auf Windows 8 warten. Hinzu kommt ein rückläufiger Absatz im PC-Markt, der sich eben auch auf die Absatzzahlen von Windows 7 auswirkt.

Die Ergebnisse und Tendenzen zeigen deutlich, dass die gesamte Hoffnung der Redmonder auf Windows* 8 lagern, dies betonte auch schon CEO Steve Ballmer im Juli diesen Jahres. Vor allem im Bereich der Tablet-PCs aber auch bei den Smartphones will der Software-Gigant endlich Anschluss finden und versucht daher schon im Vorfeld durch etliche Vorbereitungen die Attraktivität des kommenden Betriebssystems zu steigern.

Doch längst nicht alle sind begeistert von Windows* 8 und so gab es im Vorfeld bereits zahlreiche Kritik. Unter anderem sagte Valves Chef Gabe Newell, dass Windows 8 eine Katastrophe für den PC-Markt sei und begründete dies mit der Geschlossenheit des Systems. Rückendeckung bekam Newell von Blizzards Vize-Präsidenten für das Game-Design, Rob Pardo, der die Aussage schlicht unterschrieb. Auch der Intel-Chef Paul Otellini kritisierte Microsoft* und behauptete, dass Windows 8 unfertig den Markt erreichen würde. Allerdings betonte man auch, dass Windows 8 eines der besten Dinge sei, welches dem Konzern Intel* widerfahren konnte.

Dieser Überblick spiegelt im Grunde das Bild der Szene wieder, denn während die einen mit hohen Erwartungen auf das kommende Betriebssystem blicken, sind andere eher skeptisch und haben Angst vor negativen Auswirkungen. Letzteres ist nicht unbegründet, wie wiederum der Blick auf Nokia* zeigt. Der angeschlagene Handy-Bauer setzt so ziemlich alles auf Windows Phone 8 und dürfte somit mit dem Erfolg oder Misserfolg des Betriebssystem fallen oder steigen.
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