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Apples Kartendienst schickt Anwender in die Wüste - Polizei warnt vor der Verwendung

Mobile | HT4U.net
Die australische Polizei warnt vor der Verwendung des Apple Kartendienstes, da die fehlerbehaftete Software schon diverse Nutzer in einen Wüstenbereich schickte, statt in eine gesuchte Kleinstadt. Bereits sechs verirrte Nutzer musste die ansässige Polizei in der letzten Woche aus einem australischen Nationalpark retten.

Im Januar wird in Australien der wärmste Monat des Sommers erwartet und Temperaturen von über 45 °C dürften dann in der Wüstengegend des Sunset National Park keine Seltenheit mehr sein. Anwender des Apple-Kartendienstes könnten dabei in regelrechte Lebensgefahr geraten, wenn sie sich ohne Wasservorräte im Nationalpark verirren – auf der Suche nach der Kleinstadt Mildura. Die Suche nach dieser Stadt wurde offensichtlich schon einigen Nutzern der Navigationssoftware zum Verhängnis und ist im Apple-Dienst 70 Kilometer zu weit westlich eingetragen.

Da sich alleine in der vergangenen Woche dort sechs Menschen verirrt hatten, welche von der Polizei gerettet werden mussten, sprach die australische Polizei nun eine Warnung vor dem Einsatz des Apple-Kartenmaterials aus.

Seit der Einführung des Apple Kartenmaterials hagelt es von vielen Seiten Kritik und Apple* musste eingestehen, dass die Software nicht perfekt arbeitet. Seit Wochen und Monaten arbeitet man jetzt an einer Verbesserung der Software. Apple hatte zuvor auf Google Maps gesetzt und sich nach Meinungsverschiedenheiten von der Google Software getrennt.
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Stichworte zur Meldung: Apple Mapps Kartendienst Fehlerhaft Australische Polizei Warnung