Nachrichten

Intel gibt Details zur Haswell-Grafikeinheit Iris bekannt

Grafik | HT4U.net
Anfang Juni wird Intel seine neue Generation an Core-Prozessoren der 4000-Serie vorstellen. Die dort integrierte schnellste Grafikeinheit hört auf den Namen Iris und soll in verschiedenen Varianten, unter anderem mit eDRAM erscheinen. Unter anderem teilte Intel nun mit, dass die neue Grafikeinheit der Haswell-CPUs bis zu zwei Mal schneller sei im Vergleich zu den derzeitigen integrierten Intel-Lösungen.

Die Haswell-Grafikeinheiten stehen aktuell bei Intel hoch im Kurs. Laut Angaben des Herstellers habe man das an Grafikchips arbeitende Team mehr als vervierfacht. In der kommenden CPU-Generation Haswell will Intel mehrere Performance-Stufen bei den integrierten Grafikeinheiten anbieten. So unterscheidet man derzeit zwischen GT1, GT2 und GT3.

Die langsamste Variante GT1 wird dabei offiziell schlicht auf die Bezeichnung Intel HD Graphics hören, GT2 wird dagegen mit den HD 4600, 4400 und 4200 Grafiklösungen antreten. GT3, welcher prinzipiell über die HD 5000 Graphics (Codename Iris) verfügen wird, unterteilt man gleich in mehrere Bereiche. Einmal wird es eine GT3-Variante mit einer Leistungsaufnahme von 15 Watt und einer Leistungsaufnahme von 28 Watt (HD 5100 – Iris) geben. Dazu gesellt sich dann noch GT3e (HD 5200 – Iris Pro), welche mit zusätzlichen 128 MByte eDRAM antreten wird. Eine Gegenüberstellung der Lösungen findet sich aktuell bei den Kollegen vom 3DCenter.

Intel soll sich im Hinblick auf die Performance der HD 5200 (GT3e)-Grafik dahingehend geäußert haben, dass die Leistung nahe an einer NVIDIA GeForce GT 650* liegen würde. Auf gezeigten Präsentationsfolien spricht man bei Iris von einer bis zu zwei mal höheren Geschwindigkeit im Vergleich zu den Grafikeinheiten der aktuellen Prozessoren der 3000-Serie. Die Prozessoren mit GT3e-Grafikeinheit soll aber vorrangig im mobilen Segment ihren Einsatz finden (Notebooks, Ultrabooks) und bei speziellen Vier-Kern-CPUs, welche als R-Serie im Desktop erscheinen werden.

Zudem teilte Intel der Presse mit, dass man künftig beabsichtige, pro Quartal einen Haupt-Treiber zu veröffentlichen. Dazwischen würde man Treiberupdates bei Bedarf bereitstellen. Letzteres dürfte sich vermutlich auf Beta-Treiber zur Fehlerbeseitigung beziehen.
[]







Stichworte zur Meldung: Intel Haswell Core 4000 Prozessoren Iris Pro Edram