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Low Cost: AMD stellt die AM1-Plattform vor

Prozessoren | HT4U.net
AMD stellt die neue AM1-Plattform vor und bringt damit die gesockelten Kabini-APUs. Ziel dieser Bemühungen ist es, dem Anwender eine günstige Alltagslösung zu bieten, welche ausreichend Performance für die täglichen Anwendungen bietet und gleichzeitig Potential zum Aufrüsten mit sich bringt.

Mit der AM1-Plattform erweitert AMD sein Spektrum und fährt damit im Desktop-Segment auf drei Gleisen. Die Kabinis stellen dabei die Prozessoren der Reihen Athlon und Sempron zur Verfügung und platzieren sich im Einsteigerbereich. Für das Mainstream-Segment hat man die Kaveri-APUs auf Basis des Sockel FM2+, und den Enthusiasten-Markt bedenkt man mit dem Sockel AM3+ und den FX-Prozessoren.

Bild: Low Cost: AMD stellt die AM1-Plattform vor

System in a Socket

Die APUs für den Sockel FS1b stellen dabei alle wichtigen Elemente für den Betrieb des Systems direkt zur Verfügung, weshalb die Platinen auf einen Chipsatz im eigentlichen Sinne verzichten können. Dies ist ein wesentlicher Aspekt, weshalb die Plattform so günstig ist, und so peilt AMD einen Preis von rund 60 US-Dollar für Platine und APU an.

Die APU selber ist dabei mit bis zu vier Jaguar-Kernen ausgestattet und bietet einen Speicher-Controller, der 16 GB Arbeitsspeicher bis zu einem Takt von 1.600 MHz unterstützt. Hinzu kommt eine iGPU auf Basis der Graphics-Core-Next-Architektur. Nicht zuletzt unterstützt die APU zwei SATA-6-Gbps-Ports, zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie acht USB-2.0-Anschlüsse und DisplayPort, HDMI und VGA-Anschluss.

Bild: Low Cost: AMD stellt die AM1-Plattform vor
Bild: Low Cost: AMD stellt die AM1-Plattform vor
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Intels Bay Trail als Konkurrent

AMD misst sich mit der Bay-Trail-Plattform von Intel und damit ebenfalls mit einem Einsteigerprodukt. Dabei betont man vor allem die Vorteile in der Speicherbestückung und macht zudem deutlich, dass man mit der AM1-Plattform flexibler sei. Auch in Sachen Performance liegen die Vorteile bei AMD. So zumindest suggerieren es die Messungen, welche AMD mit PCMark 8, Basemark CL und 3DMark gemacht hat. Dabei wurden der Intel Pentium J2850 mit dem AMD Athlon 5350 verglichen.

Bild: Low Cost: AMD stellt die AM1-Plattform vor
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Die Produktpalette

In Bezug auf die Produktpalette lässt AMD noch einige Fragen offen, denn bislang geht man hier vor allem auf die Mainboards der Partner ein. Diese scheinen durchaus ein gewisses Interesse an der AM1-Plattform zu haben und schicken hier einige Lösungen im Micro-ATX- und Mini-ITX-Format auf den Markt.

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Offen ist jedoch die Frage, mit welchen Modellen AMD an den Start geht, denn aktuell werden die APUs noch nicht offiziell benannt. Im Vorfeld gab es diesbezüglich jedoch bereits einige Spekulationen, und diese stellten dabei zunächst drei Modelle mit zwei und vier Kernen sowie einer TDP (Thermal Design Power) von 25 Watt heraus.

ModellKerneTaktL2-CacheTDP
A4-535041,6 GHz2 MB25 Watt
A4-385041,3 GHz2 MB25 Watt
E1-265021,45 GHz1 MB25 Watt

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