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Betrüger versenden erneut gefälschte Amazon-E-Mails

Internet | HT4U.net
Erneut versuchen Betrüger, mittels gefälschter Amazon-E-Mails an Kundenzugangsdaten und gar an Kreditkarten-Informationen zu gelangen. Die E-Mails tragen die Überschrift "Aktualisierung Ihrer Zahlungsinformationen" und scheinen auf den ersten Blick von Amazon direkt zu stammen. Allerdings versucht man den Anwender über einen Link auf eine gefälschte Amazon-Seite in Russland zu leiten.

Bereits vor etwa einem Jahr versuchten Betrüger mit dem gleichen Trick, an Amazon-Kundendaten und Kreditkartendaten zu gelangen. Anwender werden wahllos angeschrieben, mit einem optisch identischen Amazon-Auftreten und dem angeblichen Absender service@amazon.de. Darin teilt man mit, dass Amazon künftig Bestellungen per Lastschrift nur noch dann abrechnen kann, wenn man seine Kreditkarten-Informationen hinterlegt. Macht man das nicht, so die Mail, könnten künftig keine Bestellungen mehr aufgegeben werden.

Es folgen Hinweise, wie man das Problem lösen könnte, inklusive einem Link zum angeblichen "Sicherheitsverfahren". Sind die sonstigen Hyperlinks in der E-Mail auf Amazon.de gesetzt, zielt dieser Link allerdings auf die Adresse: http://www.amazon.gateway-ssl-login.ru/master/ – offensichtlich eine russische Seite. Dort gelandet, wird der Anwender jedoch nur aufmerksam, wenn er einen Blick auf die Adressleiste wirft, denn ansonsten wird man von einer typischen Amazon-Anmeldeseite begrüßt. Meldet man sich dort an, so sind die Betrüger im ersten Schritt schon im Besitz der persönlichen Amazon-Zugangsdaten. Folgt man den Schritten weiter und hinterlegt tatsächlich auch noch die Kreditkartendaten, dann haben die Betrüger ab diesem Moment auch Zugriff auf diese Daten.

Amazon ist das erneute Problem bereits bekannt und hat auf seiner Hilfeseite diesen Beitrag zu solchen Phishing-Mails veröffentlicht. Sollte ein Anwender diesem Betrug aufgesessen sein, so sollte er umgehend seine Amazon-Kundendaten löschen. Sollte man darüber hinaus Zahlungsdaten preisgegeben haben, empfiehlt man, sich dringend mit seiner Bank diesbezüglich in Verbindung zu setzen.

Nachfolgend noch einmal der Inhalt der aktuell verschickten E-Mails der Betrüger:


Sehr geehrte/r Kunde/in,

Wir brauchen Ihre Hilfe, aufgrund der steigenden Zahlungsausfälle mittels Lastschrift- und Rechnungszahlungen,
ist es in Zukunft leider nicht mehr möglich, eine Zahlung bei Amazon.de mit diesen Zahlungsarten ohne hinterlegte Kreditkarte zu tätigen. Daher ist es notwendig, dass alle Kunden eine Kreditkarte als Zahlungsmittel hinterlegen.

Sollten Sie bereits eine Kreditkarte hinterlegt haben, bitten wir Sie, die bereits hinterlegte Kreditkarte zu verifizieren. Sollten Sie noch keine Kreditkarte besitzen, legen wir Ihnen gerne die Amazon VISA-Kreditkarte ans Herz.

WICHTIG: Sollten Sie keine Kreditkarte hinterlegen, so ist die Benutzung Ihres Amazon-Kundenkontos in Zukunft leider nicht mehr möglich.

Was mache ich jetzt?

Nutzen Sie zur Verifizierung bitte den folgenden Link:

Zum Sicherheitsverfahren!


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Amazon.de Kundenservice

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