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Arbeitsspeicher: Der Preisverfall geht weiter

Wirtschaft | HT4U.net
Die langsame Preis-Erosion beim Arbeitsspeicher setzt sich auch im Jahr 2015 fort. Hierzulande haben wir momentan davon leider keine Vorteile, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und der Euro hat gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn mehr als sechs Prozent verloren. Nur bei den 4-Gbit-Chips konnte der Preisverfall die Wechselkursschwankungen weitgehend kompensieren.

Preisverfall beim Arbeitsspeicher kann man bereits seit Jahren beobachten, und sämtliche Gegenmaßnahmen der Produzenten blieben meist ohne wirkliche Effekte. Auch 2015 scheint dieser Kurs anzuhalten, doch ein schlechterer Wechselkurs des Euro hat hierzulande die Preise für PC-Hardware doch leicht steigen lassen.

Bei 4-Gbit-Speicher-Chips scheint der Preisverfall allerdings so stark zu sein, dass trotz der aktuellen Wechselkurse noch Preissenkungen spürbar sind. In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag, den 30. Januar 2015 an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Wochen, und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:

  • 4 Gbit (512Mx8) DDR3-1600: 3,521 US-Dollar (-2,28 %) [-4,37 %]
  • 4 Gbit (512Mx8) eTT: 3,123 US-Dollar (-2,22 %) [-7,08 %]
  • 2 Gbit (256Mx8) DDR3-1600: 1,738 US-Dollar (-0,23 %) [-0,74 %]
  • 2 Gbit (256Mx8) DDR3-1333: 2,210 US-Dollar (+/-0,00 %) [+/-0,00 %]
  • 2 Gbit (256Mx8) eTT: 1,648 US-Dollar (-0,36 %) [-1,79 %]


Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.

Autor: mid
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