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OCZ Vector 180 - Angriff auf die gehobene SSD-Klasse

Storage & Speicher | HT4U.net
OCZ startet die Vector-180-SSD und will dabei im High-End-Segment punkten und mit Topsellern wie der Samsung 850 Pro konkurrieren. Die Basis stellt abermals ein Barefoot-3-Speicher-Controller dar, welcher mit Flash-Speicher des MLC-Typs der Mutter Toshiba zusammenarbeitet.

Bereits die ARC 100 von OCZ Storage Solutions konnte im Einsteigersegment durchaus überzeugen. Für den gehobenen Leistungsbereich bei SSDs hatte OCZ bislang die Vector 150 im Einsatz, deren Nachfolger nun vorgestellt wurde. Die Vector 180 startet mit Kapazitäten von 120 GByte und endet maximal mit 960 GByte. Die Preise variieren von 90 bis zu 590 US-Dollar.

Bei den Perfromance-Angaben spricht OCZ von bis zu 550 MByte/s beim Lesen und bis zu 530 MByte/s beim Schreiben. Damit will man in Bereichen agieren, in welchen sich momentan Modelle wie Crucials MX200-Reihe, Samsungs 850 Pro oder SanDisks Extreme Pro antreffen lassen.

Die Vector 180 bietet zudem PFM+ (Power Failure Management Plus), welche beim Stromausfall die Datenintegrität sichern soll. Dazu bedient man sich Stützkondensatoren. Die Technik darf allerdings nicht mit höherwertigen Techniken aus dem Enterprise-Segment verwechselt werden. Daten, welche noch im Cache der SSD liegen, werden nicht mehr gesichert.

Natürlich bietet OCZ auch hier die gleichwertigen hohen Garantiestandards, welche wir bereits hier ausführlich beschrieben haben. Damit stellen OCZ und Mutter Toshiba klar, dass der Anwender im Falle von Problemen auf der sicheren Seite steht.

Erste Preislistungen auf Amazon zeigen die 240-GByte-Variante bei einem Preis von 183 Euro, die 960-GByte-Version bei 643 Euro. Die weiteren Modelle werden im Laufe der folgenden Tage sicherlich folgen. Die Preise werden sich dabei auf Grund der Angebote sicher auch noch anpassen, denn OCZ will Modelle wie beispielsweise die Samsung 850 Pro unterbieten.
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