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Windows 10 Insider Preview: Kommende Builds nur mit Microsoft-Konto

Software | HT4U.net
Gabe Aul weist im Windows-Blog darauf hin, dass für die Installation der nächsten Windows-10-Insider-Preview-Builds ein Microsoft-Konto erforderlich ist. Und es darf kein beliebiges Konto sein: Man muss genau das Konto verwenden, mit dem man sich für das Windows-10-Insider-Programm registriert hatte. Wer seine Installation nicht mit dem passenden Konto verknüpft, dem werden keine weiteren Builds angeboten – auch nicht die finale Version!

Windows 10 auch ohne Microsoft-Konto nutzbar

Beim finalen Windows 10 wird hingegen kein Kontozwang bestehen. Wie Aul in seiner Mitteilung betont, wird für die Installation und die Inbetriebnahme des fertigen Windows 10 kein Microsoft-Konto benötigt. Dies gilt sowohl für einzeln erworbene Versionen des Betriebssystems als auch für Computer mit vorinstalliertem Windows 10. Auch das Upgrade von Windows 7 oder 8.1 auf die Version 10 verläuft ganz ohne Microsoft-Konto. Einige Funktionen von Windows 10, beispielsweise der Windows Store, setzen hingegen ein Microsoft-Konto voraus.

Von der Preview zum finalen Windows 10

Wer eine Vorschauversion von Windows 10 Home oder Pro verwendet und diese mit einem Microsoft-Konto verknüpft, wird ab dem 29. Juli 2015 das Upgrade auf die finale Fassung erhalten. Die finale Version bleibt dabei aktiviert, und nach erfolgreichem Upgrade soll auch eine saubere Installation möglich sein. Als Grundlage dient jeweils die Lizenz des Windows 7 beziehungsweise 8.1, von dem aus man die Windows 10 Insider Preview installiert hatte. In jedem Fall ist die Lizenz für Windows 10 an den Rechner gebunden, auf dem man die Vorschauversion installiert hatte.

Eine Ausnahme stellt Windows 10 Enterprise dar: Für diese Version wird es kein kostenloses Upgrade geben, weshalb man die finale Fassung herunterladen, installieren und aktivieren muss.

Windows Insiders als Rolling-Beta

Microsoft wird das Windows 10 Insider Program auch nach der Veröffentlichung von Windows 10 fortführen. Wie das Software-Unternehmen zuvor bereits angekündigt hatte, soll Windows 10 laufend verbessert werden. Die Arbeit an neuen Builds wird somit kontinuierlich weitergehen, und als Windows Insider soll man auch zukünftig mit den neuesten Vorabversionen versorgt werden.

Windows 10 fast schon final

In Vorbereitung auf seine finale Fassung verliert die nächste Vorschauversion den "Insider Hub". Die im November 2014 eingeführte App, welche als Informationsschnittstelle zwischen Microsoft und den freiwilligen Testern fungiert, lässt sich aber als optionale Funktion nachrüsten. Dies muss man allerdings nach jedem Upgrade wiederholen, da Microsoft die App aus den Builds entfernt hat. Eine weitere Änderung betrifft den Internetbrowser "Project Spartan", der in der kommenden Build "Microsoft Edge" heißen wird. Durch diese Namensänderung gehen alle Favoriten, Cookies, die Leseliste sowie der Browser-Verlauf verloren.

Bleibt noch die Frage, wann die neuen Builds kommen. Gabe Aul nennt leider kein Datum und schreibt nur "bald".

Autor: mid
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