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Firefox 39 final verfügbar - die Änderungen

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Eigentlich sollte der finale Firefox 39.0 schon in der vergangenen Woche veröffentlicht werden, doch dann hatten Schadprogramme die neue Version ausgebremst: Installationen des Firefox, die bereits mit Adware verseucht waren, stürzten nach dem Update auf die Version 39.0 beim Start ab. Dabei zeigte sich auch, dass erschreckend viele Rechner mit Adware infiziert sind. Adware nervt nicht nur mit aggressiver Werbung, sondern stellt auch ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar.

Für Windows gibt es den Firefox 39.0 abermals nur in einer 32-bit-Fassung. Wer 64 bit möchte, muss ein anderes Betriebssystem verwenden oder auf den Betakanal wechseln. Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt, und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Links zu Hello-Kommunikationen kann man jetzt auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ teilen.

Erstmals werden Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben unterstützt, die Fetch-API ist jetzt standardmäßig aktiviert und die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) wurde verbessert – bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Dazu gibt es diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS. Der Firefox 39.0 schließt auch 13 Sicherheitslücken, von denen 4 als kritisch und 2 als hochgradig gefährlich eingestuft wurden. Sechs Fehler stellen ein mittleres Risiko dar, und eine Schwachstelle unter Mac OS X ist harmlos.

Autor: mid

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Stichworte zur Meldung: Firefox 39 Mozilla-browser