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Metal Gear Solid V war zu teuer - angeblicher Grund der Entlassung von Kojima

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Die Trennung von Hideo Kojima vom Unternehmen Konami überraschte die Spieleszene erheblich, insbesondere auch, dass damit das Ende der Pläne für Silent Hills einherging. Gründe für die Trennung wurden bislang von beiden Parteien nicht genannt. Das japanische Magazin Nikkei hat nun allerdings einen Bericht veröffentlicht, welcher die angeblichen Gründe nennt.

Behält der Bericht von Nikkei Recht, wurde Hideo Kojima von Konami entlassen. Der Grund soll in Budget-Überschreitungen gelegen haben. So soll Kojima bereits bis April 2015 zirka 80 Millionen US-Dollar in Metal Gear Solid V investiert haben – die dann erfolgte Verschiebung des Starts soll das Fass zum Überlaufen gebracht haben, weshalb der Vater von Metal Gear Solid entlassen wurde.

So soll der Artikel weiter erklären, dass es im Hause Konami eine Umstrukturierung gab, nach welcher der Fokus von Triple-A-Titeln weg und hin zu mobilen Spielen gerichtet wurde. Hier soll der große Erfolg des Spiels Dragon Collection ausschlaggebend gewesen sein, welches mit kleinem finanziellen Aufwand einen überraschend hohen Ertrag geliefert habe. Kojimas Vorgehen habe klar gegen die neue Ausrichtung des Unternehmens gewirkt. Infolgedessen sei dann auch der Name des Entwicklers von den Packungen des neuen Metal Gear Solid V gestrichen worden – als Strafe.
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