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Ideen zu Dying Light 2 möglicherweise zu fordernd für PS4 und Xbox One

Spiele | HT4U.net
Vor dem Erscheinen der neuen Spielkonsolen (Sonys PlayStation 4 und Microsofts Xbox One) hatten Spiele-Entwickler noch geschwärmt, welche Möglichkeiten sich ihnen durch die neue Hardware eröffnen. Inzwischen hört man nichts dergleichen mehr – vielmehr nur noch über Beschränkungen aktueller Toptitel in der Konsolen-Umsetzung. Jetzt spricht Techland erstmals über Dying Light 2 und neue Ideen, die möglicherweise aber zu fordernd für die beiden Spielkonsolen sein könnten.

Dying Light zeigte sich als überraschender Erfolg und Kassenschlager in seinem Genre. Insgesamt fünf Millionen Exemplare wurden bislang weltweit verkauft. Natürlich spornt dies Techland an und man denkt über einen zweiten Teil nach. Das bestätigte man auch gegenüber Videogamer. Das Team habe bereits einige ambitionierte Ideen zu einer möglichen Fortsetzung gesammelt, aber es müsse erst geprüft werden, ob diese sich überhaupt mit den neuen Konsolen umsetzen lassen würden. Möglicherweise reiche die Hardware von PlayStation 4 oder Xbox One hierzu nicht aus.

Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich nicht, dass man ein mögliches Dying Light 2 PC-exklusiv veröffentlichen wird, sondern vielmehr, dass es absolut entscheidend ist, dass man die beiden Konsolen ebenfalls bedienen muss und will! Somit könnten tolle Ideen an den Hardware-Möglichkeiten von Microsofts und Sonys Konsolen scheitern und eventuell verworfen werden.

Es sei aber noch viel zu früh, um über Details zu sprechen, sagte Produzent Tymon Smektala. Neben der Prüfung der Umsetzung auf den neuen Konsolen müsse ebenso erst einmal entschieden werden, ob die Ideen auch so gut sind, wie die Entwickler sich das vorstellen. Dazu bräuchte es Prototypen, und exakt dies finde derzeit in den Techland-Studios statt. Man teste und experimentiere und Fans könnten sich durchaus auf gute Dinge vorbereiten. Ob und wann Dying Light 2 angekündigt werden wird, bleibt damit erst einmal offen.

Fakt bleibt aber, dass sich die "neuen Konsolen" schon kurze Zeit nach der Markteinführung abermals als limitierender Faktor für die Spiele-Entwickler erweisen. Nicht selten liest man über Beschränkungen in der Bildschirmauflösung für Konsolen bei neuen Toptiteln, und das nach nicht einmal zwei Jahren der Markteinführung. Es bleibt von daher offen, wie Microsoft und Sony reagieren werden. Abermals ein solch langer Lebenszyklus wie bei PlayStation 3 und Xbox 360 (zirka acht Jahre) scheint wagemutig. Auf der anderen Seite würde man sich schlicht aller noch bleibenden Argumente gegenüber einem Spiele-PC berauben, welcher in aller Regel nach zwei Jahren auch noch ohne Probleme aufgerüstet werden kann.
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