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Android: M steht für Marshmallow

Mobile | HT4U.net
Jetzt steht es fest: Android 6.0 wird Marshmallow heißen. Doch bevor Google seinen Weg durchs Alphabet fortsetzt, gibt es jetzt erst einmal die finale Entwicklervorschau sowie das offizielle Entwicklerpaket für Android 6.0, welches Apps mit dem neuen API-Level 23 ermöglicht. Die Allgemeinheit wird auf ihre Marshmallows noch bis zum Herbst warten müssen.

Eine der wichtigsten Neuerungen von Android 6.0 steckt unter der Haube: Die Benutzer bekommen endlich die Möglichkeit, ihren Apps einzelne Berechtigungen zu verweigern und bereits gewährte Zugriffe auch nachträglich wieder zu entziehen. Dies ist ein Lichtblick für den Datenschutz, während die Entwickler ihre Apps erst einmal für das neue Rechtemodell anpassen müssen. Mit Android Pay plant Google einen zweiten Bezahldienst, den Hersteller ohne großen Aufwand in ihre Apps integrieren können. Auch für die Endkunden ist dies von Vorteil, da nur Google ihre Bank- beziehungsweise Kreditkartendaten kennt. Und wie Apple integriert auch Google die Fingerabdruckerkennung in das Betriebssystem, um sichere Zahlungen zu erleichtern. Doch wie sicher ist etwas, das wir tagtäglich überall hinterlassen? Sinnvoller erscheint die Funktion Doze, welche Geräte bei Bewegungsmangel in den Ruhezustand schickt, um Strom zu sparen. Um nicht von Sprachassistenten wie Siri und Cortana abgehängt zu werden, wird Google Now um "Now on Tap" erweitert: Ab Marshmallow können alle Apps ganz ohne zusätzliche Anpassung auf "Now on Tap" zugreifen und damit alle Möglichkeiten von Google Now nutzen.

Die finale Developer Preview von Android 6.0 ist zugleich die dritte, welche Google seit Mai 2015 veröffentlicht hat. Sie ist als Image für Googles hauseigene Modelle Nexus 5, Nexus 6, Nexus 9 und Nexus Player verfügbar. Wer bereits eine Entwicklerversion von Android 6.0 verwendet, soll in den kommenden Tagen mit dem Update versorgt werden.

Autor: mid
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