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Ausgevögelt? Rovio entlässt rund ein Drittel seiner Belegschaft

Mobile | HT4U.net
Die Macher von Angry Birds stecken in finanziellen Schwierigkeiten. Schon vor Monaten hatte darum das finnische Unternehmen Rovio angekündigt, Entlassungen vorzunehmen und den Konzern umzustrukturieren. Mittels Pressemitteilung gab Rovio nun bekannt, dass den Umstrukturierungen 213 Entlassungen geschuldet werden, was rund einem Drittel der Belegschaft entspricht.

Schlanker soll es werden und auf Kernkompetenzen möchte man sich konzentrieren. Man habe auf Grund der Erfolge in der Vergangenheit schlicht zu viele Tätigkeitsfelder angegangen. Nach den letzten Entwicklungen der finanziellen Situation musste man aber umdenken. Bei den Kernkompetenzen nennt Rovio recht weitläufig Spiele, Medien und Konsumgüter.

Aktuell laufende Projekte wie die geplante Kinoverfilmung von Angry Birds sind von den Einsparungen und Entlassungen nicht betroffen. Damit sind die Mitarbeiter an diesem Projekt nicht mit Arbeitsplatzverlust konfrontiert. Den betroffenen Angestellten will der Konzern allerdings behilflich bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sein.

Wenngleich Rovio seine letzte Veröffentlichung von Angry Birds 2 im Juli 2015 als Erfolg nennt, scheint der Hype um die "wütenden Vögel" abgeflacht zu sein. Es stellt sich anscheinend schwierig dar, dieses Rad noch einmal neu zu erfinden. Auch die Herangehensweisen zuvor mit Modellen wie Angry Birds Star Wars sind einigen zahlenden Kunden der Vollversion übel aufgestoßen, fanden sich dann doch plötzliche Zusatzoptionen zum separaten Kauf – teils nach Fertigstellung.
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