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Intel Core i7-6700K: miserable Verfügbarkeit wirkt sich auf den Preis aus

Prozessoren | HT4U.net
Was man auf dem Hardware-Markt, insbesondere bei Paper-Launches zu Grafikkarten, oft beobachten kann, scheint nun auch bei Intels Top-CPU-Modell Core i7-6700K einzutreten. Der jüngst vorgestellte Prozessor leidet seit dem Start unter einer schlechten Verfügbarkeit, welche nun weiter abgenommen hat – die Preise hingegen steigen (bei Verfügbarkeit).

Schlechte Schule oder Absicht? Intels neue CPU Core i7-6700K kommt einfach nicht in Fahrt, was allerdings einer ohnehin schlechten Verfügbarkeit seit der Vorstellung geschuldet ist. Nun spitzt sich die Lage weiter zu. Laut einer Berichterstattung der ComputerBase sind lediglich 7 von 51 Händlern in der Lage, die CPU überhaupt liefern zu können, und das zu klar höheren Preisen.

Betroffen scheint dabei vorrangig das Enthusiastenmodell mit dem Zusatz "K" zu sein. Das K steht für einen frei wählbaren Multiplikator und spricht Anwender im Endkundenbereich an, welche die CPU händisch übertakten möchten. Wer diesen Prozessor aktuell erwerben möchte, muss sich bei den wenigen Händlern orientieren, welche diesen liefern können. In Preissuchmaschinen wie Geizhals sind das laut der Berichterstattung aktuell lediglich sieben Händler, und der Preis liegt mit 450 Euro dann 80 Euro höher als die Preisempfehlung. Amazon spricht hier lediglich von 385 Euro, aber auch von einer Lieferbarkeit, die drei bis sechs Wochen betragen könnte. In allen genannten Fällen handelt es sich um die Boxed-Version der CPU. Die Tray-Variante – gedacht für den OEM-Bereich – ist ebenso schlecht verfügbar, allerdings liegt hier lediglich ein Preisanstieg von zirka 30 Euro vor. Verfügbar und lieferbar hingegen ist die "Non-K"-Version als Core i7-6700 mit Preisen um 360 Euro.

Bislang gibt es seitens Intel keine Stellungnahme zur Thematik. Ob die Verfügbarkeitssituation Fertigungsproblemen geschuldet ist oder die Nachfrage höher als erwartet ist, bleibt vorerst unklar. Allerdings hat Intel 2015 auch gleich zwei CPU-Serien neu ins Rennen geschickt. Die fünfte Generation in Form der Core-iX-5000-Modelle und kurze Zeit später die sechste Generation in Form der Core-iX-6000-Modelle. Beide rangieren nebeneinander auf dem Markt und buhlen um die Gunst der Käufer. Beide werden in der neuen 14-nm-Fertigungstechnik hergestellt.
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Stichworte zur Meldung: Schlechte I7-6700k Core Intel