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PC-Schub zum Jahreswechsel - Computer mit geringen Mitteln optimieren und die Effizienz steigern

Storage & Speicher | HT4U.net
Viele Anwender ärgern sich über die Trägheit des eigenen PCs. Ewiges Warten bis das Betriebssystem gestartet ist, träges Verhalten beim Start von Anwendungen – Wartezeiten hier und dort. Das veranlasst einige Anwender, vor allem weniger versierte Nutzer dazu, gleich zu einem neuen PC-System zu greifen. Oft sind es allerdings nur Kleinigkeiten, welche man ändern müsste.

Der Jahreswechsel steht bevor – und damit beginnt die Zeit der guten Vorsätze und Neuanfänge. Einen besseren Zeitpunkt, um auch mal den Computer auf Vordermann zu bringen, gibt es kaum. Doch viele Anwender glauben, sie müssten sich ein komplett neues System zulegen. Oft reicht jedoch ein Speicher-Upgrade.

Checkliste: Woran man erkennt, dass in Upgrade notwenig ist:
    Symptome eines langsamen Computers
  • Es dauert ewig, bis Anwendungen und Dateien geladen werden.
  • Es dauert lange, bis der Computer startet.
  • Anwendungen sind langsam in der Vewendung
  • Es kommt zu häufigen Wartezeiten.
  • Es gibt Schwierigkeiten, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen.

    Symptome von mangelndem Speicher
  • Anwendungen laufen langsam, man verbringt viel Zeit mit Warten.
  • Wenn man etwas eingibt, muss man warten, bis der Computer nachkommt.
  • Es werden häufig sich drehende Sanduhren- oder Windrädchensymbole angezeigt.
  • Es ist schwierig, mehrere Aufgaben durchzuführen und mit mehreren Programmen und Fenstern gleichzeitig zu arbeiten.

    Symptome langsamer Speicherleistung
  • Es kommt zu langen Startzeiten.
  • Es dauert ewig, bis Anwendungen und Dateien geöffnet werden, wenn man darauf klickt.

Bei der Effizienz geht es darum, Aufgaben schnell zu erledigen. In der Arbeit oder zuhause – der Einfluss des Computers auf die Produktivität ist nicht zu leugnen. Durch Steigerung der Leistung des Computers, kann gleichzeitig auch die persönliche Effizienz gesteigert werden. Das Problem der Zeitverschwendung, wenn man scheinbar ewig auf einen nicht reagierenden Computer wartet, wird durch diese Maßnahmen jedoch nicht gelöst.

Es ist einfach, das lange Warten auf den Computer zu schieben. Aber das Problem liegt nicht beim Computer, verantwortlich sind die Komponenten im Inneren des Computers. Und diese Probleme können schnell und kostengünstig gelöst werden. Hier ein paar einfach Schritte, wie man das Problem erkennen, die Leistung des Computers verbessern und die Effizienz steigern kann – für weniger Geld.

Die zwei Symptome eines langsamen Computers
    1. Es dauert ewig, bis Anwendungen und Dateien geladen werden. Es dauert viel zu lange, bis der Computer startet. Der Computer generiert enorme Hitze und Geräusche.
    • Diagnose: Der Speicher kann nicht die Geschwindigkeit bringen, die benötigt wird. Im Lieferumfang der meisten Computer sind ein Laufwerk und eine begrenzte Menge an Speicher enthalten, um die Herstellungskosten niedrig zu halten und ein Mindestmaß an Leistung zu bereitzustellen.
    • Lösung: Überwindung des Speicherengpasses mit einer SSD, die extrem kurze Startzeiten für den Computer und die Anwendungen ermöglicht. Ein Speicherupgrade auf 4 GByte oder 8 GByte ist zudem kostengünstig und steigert die Reaktionsstärke des Systems sofort.

    2. Anwendungen sind langsam. Während der Verwendung kommt es zu langen Wartezeiten mit sich drehenden Sanduhrsymbolen. Es ist schwierig, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen. Wenn man etwas eingibt, muss man warten, bis der Computer nachkommt.
    • Diagnose: Der Computer verfügt nicht über ausreichend Speicher. Damit reibungsfreies Multitasking möglich ist, sind eine Menge aktive Daten erforderlich.
    • Lösung: Installation von mindestens 4 GB Speicher. Mit mehr Speicher kann nahtlos zwischen anspruchsvollen Anwendungen und mehreren Fenstern gewechselt werden. Und eine SSD gibt einem die Möglichkeit, diese Anwendungen im Handumdrehen zu laden.

Eines oder auch beide der oben genannten Probleme können den Computer langsamer machen. Aber es gibt eine schnelle und kostengünstige Lösung, indem Komponenten des Computers aktualisiert werden. Und es kostet weniger, als einen neuen Computer anzuschaffen.

Wie man Speicher oder SSD wechselt, haben wir in unserem kürzlichen DIY-Artikel zum PC-Eigenbau ausführlich erklärt – es ist kein Hexenwerk. Ein Blick auf Amazon zeigt zudem, dass die Investitionen teils wirklich nicht sehr hoch ausfallen, immer vorausgesetzt, dass das eigene Computersystem noch halbwegs aktuell bezüglich Speicherstandards und Anschlüsse für Speichermedien ist. Bei einem System, welches beispielsweise noch mit DDR1-Speicher arbeitet und keine SATA-Schnittstellen bietet, raten wir von einer Aufrüstung ab. Ist letzteres vorhanden und mindestens DDR2-Speicher im Einsatz, sollte man die Aufrüstung in Betracht ziehen.

So schlagen beispielsweise aktuell 8 GByte DDR3-Speicher mit rund 40 Euro zu Buche. Eine SSD mit 250 GByte Kapazität* gibt es bereits ab rund 80 Euro. Möchte man den Arbeitsspeicher eines DDR2-System aufrüsten, wird es allerdings etwas teurer. 8 GByte Hauptspeicher schlagen hier gleich mit 80 Euro zu Buche, dem doppelten Preis von DDR3-Speicher.

Bild: PC-Schub zum Jahreswechsel – Computer mit geringen Mitteln optimieren und die Effizienz steigern

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