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AMD-Quartalszahlen: Trotz des Weihnachtsgeschäfts weiter in den roten Zahlen

Wirtschaft | HT4U.net
AMDs Umsatz ist im vierten Quartal 2015 unter 1 Milliarde US-Dollar gesunken, und unterm Strich bleibt das Unternehmen in den roten Zahlen. Erst mit der Markteinführung der CPU-Architektur Zen und den kürzlich angekündigten GPUs der Polaris-Generation dürfte AMD das Ruder herumreißen können.

Das vierte Quartal 2015 bescherte AMD trotz des Weihnachtsgeschäfts einen sequenziellen Umsatzrückgang um 9,62 Prozent auf 958 Millionen US-Dollar. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist der Umsatz sogar um 22,74 Prozent geschrumpft. Zumindest konnte das Unternehmen seinen operativen Umsatz von 330 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2014 auf nunmehr 49 Millionen US-Dollar reduzieren, im dritten Quartal 2015 war noch ein operativer Fehlbetrag von 158 Millionen US-Dollar zusammengekommen.

Der Nettoverlust beläuft sich auf 102 Millionen US-Dollar (-0,13 US-Dollar je Anteil) nach 197 Millionen US-Dollar (-0,25 US-Dollar je Anteil) im vorausgegangenen Quartal und 364 Millionen US-Dollar (-0,47 US-Dollar je Anteil) im Vorjahreszeitraum.

Betrachten wir das gesamte Geschäftsjahr 2015, muss AMD einen Umsatzeinbruch um 27,59 Prozent auf 3,99 Milliarden US-Dollar (2014: 5,51 Milliarden US-Dollar) verkraften. Der operative Verlust ist zugleich um 210,32 Prozent auf 481 Millionen US-Dollar (2014: 155 Millionen US-Dollar) angewachsen und beim Nettoverlust stehen statt 403 Millionen US-Dollar (-0,53 US-Dollar je Anteil) stolze 660 Millionen US-Dollar (-0,84 US-Dollar je Anteil) zu Buche. Auch der Ausblick ist bescheiden: Für das erste Quartal 2016 erwartet AMD einen sequenziellen Umsatzrückgang zwischen 11 und 17 Prozent.

In der Öffentlichkeit bleibt AMD optimistisch – muss man aber auch. In den letzten Tagen gab es immer wieder Hinweise auf die neue Polaris-Grafikkarten-Architektur, welche noch in diesem Jahr an den Start gehen soll. Ebenso erwartet man große Dinge von der Zen-Architektur.

Autor: mid
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