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Microsoft-Quartalszahlen: Office 365 und Surface punkten, Smartphones weiterhin auf Talfahrt

Wirtschaft | HT4U.net
Während AMDs Wertpapier trotz hoher Verluste im nachbörslichen Handel stark gestiegen ist, geriet Microsofts Aktie trotz eines Gewinns in Milliardenhöhe unter Druck. Weniger Umsatz und Gewinn sorgten an der US-Technologiebörse NASDAQ für Enttäuschung und für einen Kursrutsch um 5,2 Prozent, denn auch das Allheilmittel Cloud wächst nicht auf voller Breite.

Cloud first, Mobile first, Dienste zum Mieten, statt Software zum Kaufen. Microsoft steckt mitten im größten Umbau seiner Unternehmensgeschichte, und noch trägt die neue Strategie nur begrenzt Früchte. Mit 20,531 Milliarden US-Dollar blieb der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 um 5,51 Prozent unter der Vorgabe des Vorjahreszeitraums, zugleich ist der operative Gewinn (GAAP) recht deutlich um 19,88 Prozent auf 5,283 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Der Nettogewinn (GAAP) ist sogar um 24,65 Prozent auf 3,756 Milliarden US-Dollar gefallen, so dass sich der Gewinn je Aktie nur noch auf 0,47 US-Dollar beläuft – im Vorjahr hatte Microsoft noch 0,61 US-Dollar je Anteil verdient.

Betrachtet man nur die fortgeführten Unternehmensbereiche, kann Microsoft für jeden einzelnen ein leichtes Umsatzplus aufweisen:
  • More Personal Computing: 9,458 Milliarden US-Dollar (+0,9 5%)
  • Productivity and Business Processes: 6,457 Milliarden US-Dollar (+1,01 %)
  • Intelligent Cloud: 6,096 Milliarden US-Dollar (+3,27 %)

Extreme Wachstumsraten finden sich indes nur punktuell: Office 365 verzeichnete ein Umsatzplus von 63 Prozent, und der mit Azure generierte Umsatz ist sogar um 120 Prozent gewachsen. Auch die Surface-Produkte sorgten für 61 Prozent mehr Umsatz, während das Telefongeschäft nochmals um 46 Prozent gefallen ist. Der mit OEM-Versionen von Windows generierte Umsatz ist derweil um zwei Prozent zurückgegangen, trotzt dabei aber dem weit stärker eingebrochenen PC-Markt. Windows 10 läuft dank des kostenlosen (und sehr aufdringlichen) Upgrades mittlerweile auf 270 Millionen Geräten.

Autor: mid
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