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Microsoft One Drive: Speicherplatzkürzungen starten Ende Juli 2016

Mobile | HT4U.net
Ende letzten Jahres stolperte Microsoft über Missbrauch bei seinem Cloud-Dienst One Drive und entschloss als Folge dieses Missbrauchs, die Kapazität von 15 GByte auf 5 GByte zu kappen. Erst nach einem Aufschrei der empörten, braven Anwender startete Microsoft eine Aktion, welche Handlungsbedarf der Anwender voraussetzte, die auch weiterhin 15 GByte One-Drive-Kapazität erhalten wollten. Die Frist zur Handlung ist Ende Januar 2016 abgelaufen und Microsoft versendet nun Mails, welche die Reduktion für Ende Juli 2016 ankündigen.

Videosharing über One Drive? Das hatte sich Microsoft keinesfalls so vorgestellt und gewünscht, als man den Anwendern kostenlosen Cloud-Speicherplatz von 15 GByte zur Verfügung gestellt hatte. Als Microsoft das Fehlverhalten der einzelnen schwarzen Schafe herausfand, scherte man alle Anwender über einen Kamm und kündigte die Kürzung des kostenlosen Cloud-Speichers auf 5 GByte an. Darüber ärgerten sich natürlich viele brave Kunden, und deren Empörung sorgte dafür, dass Microsoft Ende 2015 noch eine Aktion startete, um bestehenden Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre 15 GByte Kapazität behalten zu dürfen. Dazu mussten die Kunden allerdings einen entsprechenden Antrag bei Microsoft einreichen, und zwar online, bis Ende Januar 2016.

In den letzten Tagen versendet Microsoft nun E-Mails an die Anwender zu den bevorstehenden Änderungen, welche Ende Juli 2016 in Kraft treten sollen. Nutzern, welche den Antrag gestellt haben, sollte eigentlich eine E-Mail erreichen, in welcher zu lesen steht, dass ihr Konto von den geplanten Änderungen nicht betroffen sei. Allerdings wurden auch Stimmen laut von Anwendern, welche einen Antrag stellten und dennoch die Mitteilung erhalten haben, dass ihr Konto ab dem 27. Juli 2016 die Änderung auf 5 GByte Speicherkapazität erfahren. Was es mit diesen Betroffenen auf sich hat, konnten wir aktuell noch nicht in Erfahrung bringen. Wir erhielten eine Bestätigung, dass unser Konto von den Änderungen nicht betroffen sei.

Alle Anwender, welche die Antragsfrist zum Widerspruch verpasst haben, sollten nun ein Auge auf ihre hinterlegten Daten in One Drive halten. Liegt deren Kapazität unterhalb von 5 GByte, besteht kein Handlungsbedarf. Sollten die Daten darüber liegen, sollte man sich mit dem "Entmisten" beschäftigen oder schlicht eine Sicherung an anderer Stelle vornehmen.
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Stichworte zur Meldung: Microsoft One Drive Starten Ab Ende Juli 2016