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Ende des Rätselratens um NVIDIAs "Founders Edition" der GTX 1080 und GTX 1070

Grafik | HT4U.net
Mit der Vorstellung der NVIDIA GeForce GTX 1080 und GTX 1070 hat NVIDIA durchaus ein paar Fragen offen gelassen, allen voran, was es mit den teuren Founders Editions auf sich hat. Da dies nicht detailliert erklärt wurde, gab es Raum für Spekulationen. Es könnte sich um selektierte GPUs handeln, welche ein besonderes Übertaktungspotenzial mit sich bringen. Oder es könnten ab Werk übertaktete Grafikkarten sein. Alles nicht richtig, lediglich neues Marketing.

Seit Tagen haken wir bei Herstellern und auch bei NVIDIA zum Thema GeForce GTX 1080 Founders Edition nach. Erst jetzt lichtet sich der Nebel. Spekulationen darüber, dass es gleich drei Modelle der neuen Grafikkarten geben könnte, nämlich die Founders Edition, eine reguläre Referenz-Grafikkarte und Board-Partner-Modelle, sind falsch. Ebenso Gerüchte, dass die Founders Edition speziellen Chip-Selektionen unterliegen und/oder ein besonderes Übertaktungspotenzial mit sich bringen würde. Auch wird die Founders Edition keine Werksübertaktung besitzen. Im Resultat handelt es sich dabei schlicht um eine neue Namensgebung für die NVIDIA-Referenzkarte! Und das klingt ja letzten Endes auch deutlich besser als "Referenzmodell".

So werden tatsächlich die ersten Grafikkarten auf Basis der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 nur als Founders Edition erscheinen – also als Referenzmodell. Diese sollen dann mit Preisen von 699 US-Dollar bzw. 449 US-Dollar zum Start angeboten werden. Board-Partner-Modelle wird es aber definitiv geben, und dies sind dann jene, welche mit eigenen Kühllösungen an den Start gehen und zu Preisen ab 379 US-Dollar bei GeForce GTX 1070 und 599 US-Dollar bei der GTX 1080 angeboten werden sollen. Das bestätigte uns ein Hersteller, welcher nicht genannt werden möchte, wie auch den Umstand, dass bis jetzt noch nicht klar ist, ab wann die Board-Partner-Modelle starten können. Allerdings hat aktuell auch Gamershexus.net recht identische Informationen zutage gefördert.

Im Ergebnis bleibt also alles beim Alten, mit Ausnahme des Umstandes, dass die Referenzmodelle nun auf den Namen Founders Edition hören und zum Start dieser Grafikkarten den Frühkäufer-Preiszuschlag erhalten werden. Erst wenn die Board-Partner-Modelle starten, wird es günstigere, möglicherweise aber auch teurere Angebote geben. Denn massiv übertaktete Modelle, welche beispielsweise auch mit einer Wasserkühlung antreten, werden sicherlich einen nicht unerheblichen Preiszuschlag erhalten.

Irgendwie fühlt sich der Autor zurückversetzt in die Zeit, in welcher er die 15 Abhängigkeiten zu enträtseln versuchte, von welcher der Boost der GeForce GTX 680 abhängig gewesen sein sollte und sich zum Ende nur eine Abhängigkeit nachweisen ließ: die Leistungsaufnahme. ;-)
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