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NVIDIA GTX 1080 erreicht den Handel - günstigstes Angebot im Partnerbereich ab 699 Euro

Grafik | HT4U.net
Am heutigen 27. Mai 2017 um 15 Uhr begann der Verkaufsstart für NVIDIAs neues Flaggschiff GeForce GTX 1080. Shops durften Listungen freigeben, Partner durften auch Details zu ihren eigenen Designs nennen. Von A wie ASUS bis hin zu Z wie Zotac ist natürlich alles von Rang und Namen dabei – nur die wirklich "günstigen" Angebote fehlen noch.

Überraschend für einen Verkaufsstart ist aber der Umstand, dass die Produkte bei den Händlern noch nicht verfügbar sind. In manchen Fällen kann man den Hinweis "nicht lagernd" lesen, in anderen "bestellt", und in wenigen Fällen gibt es grobe Hinweise auf die Verfügbarkeit, welche von zirka einer Woche sprechen.

Praktisch jeder Board-Partner von NIVIDA hat die sogenannte Founders Edition der GTX 1080, gleichzeitig aber zumindest auch ein weiteres Alternativmodell im Angebot. In manchen Fällen gibt es Partner, welche bis zu sechs Varianten angekündigt haben, welche sich vorrangig über die Kühllösung unterscheiden.

Marktstart mit vielen Ankündigungen, aber keiner Verfügbarkeit

Aus NVIDIAs Ankündigungen ging hervor, dass die GTX 1080 Founders Edition zu 699 US-Dollar an den Start gehen soll. Board-Partner-Karten würden ab 599 US-Dollar starten. Der nun in Euro ausgerufene Verkaufspreis der Founders Edition liegt bei 789 Euro, die Listungen der Board-Partner-Karten in Preissuchmaschinen am heutigen Tag starten im besten Fall bei 699 Euro für eine KFA² GeForce GTX 1080 EX OC. Das bislang günstigste Angebot fanden wir dann aber bei unserem Partner Caseking, welcher die EVGA GeForce GTX 1080 Gaming ACX 3.0 schon ab 665 Euro anbietet.

Das Preisgefüge wird sich erst später einpendeln

Bild: NVIDIA GTX 1080 erreicht den Handel – günstigstes Angebot im Partnerbereich ab 699 Euro
Grundsätzlich ist es noch zu früh, um von Marktpreisen zu sprechen, denn es steht bei vielen Partnern überhaupt noch nicht fest, wann genau die eigenen Designs im Handel erscheinen werden. Hier könnten noch ein paar Wochen ins Land gehen. Ein führender Partner konnte uns noch keinen exakten Zeitraum zur Verfügbarkeit nennen. Doch erst wenn eine breite Verfügbarkeit gegeben ist, wird sich zeigen, in welchen Regionen sich die GeForce GTX 1080 einpendeln wird. Absehbar dürfte allerdings sein, dass die Founders Editions von NVIDIA sich als Ladenhüter erweisen werden. Die Kühllösungen der Partner sind nach aktuellen Abschätzungen meist leistungsfähiger, hinzu gesellt sich eine klar höhere Taktrate, so dass ein solches Partnermodell damit nicht nur leiser und schneller ist, sondern auch zum gleichen Preis von etwa 790 Euro veranschlagt wird.

Taktraten in allen Variationen

Offiziell soll NVIDIAs GTX 1080 (Founders Edition) mit einem GPU-Basistakt von 1.607 MHz arbeiten, den gemittelten (nicht garantierten) Boost-Takt nennt man mit 1.733 MHz. Zur Taktrate des GDDR5X-Speichers äußern sich die wenigsten Hersteller. Lediglich Inno3D weist bei seinen ichill-Modellen X3 und X4 auf eine leichte Übertaktung des Speichers auf 2.600 MHz hin.

Bild: NVIDIA GTX 1080 erreicht den Handel – günstigstes Angebot im Partnerbereich ab 699 Euro
Darüber hinaus erblickt man viele Modell-Ankündigungen, welche sich beim Basistakt im Bereich von 1.600 bis 1.700 MHz bewegen; 1.760 MHz gibt es aktuell in den Ankündigungen nur bei ASUS und Inno3D – auch den durchschnittlichen Boost-Takt nennt man mit identischen 1.898 MHz. Bei vielen Ankündigungen sind die Taktraten derzeit aber auch noch unklar, weil die Hersteller noch keine finalen Informationen geliefert haben. Es ist somit durchaus möglich, dass die bisher erblickten Top-Taktraten von dem einen oder anderen Modell noch einmal leicht überboten werden.

Weit wichtiger bei NVIDIAs Boost-Techniken sind dabei die Angaben zum Basistakt, denn nur dieser wird garantiert, während der gemittelte Boost-Takt zwar hoch genannt, durch die Power- und Temperaturbegrenzungen dann aber wieder unterwandert werden kann.

Unterschiede in den Stromanschlüssen

Bild: NVIDIA GTX 1080 erreicht den Handel – günstigstes Angebot im Partnerbereich ab 699 Euro
Da NVIDIAs GeForce GTX 1080 (Founders Edition) eine TDP-Angabe von 180 Watt besitzt, genügt dieser Grafikkartenumsetzung ein einzelner 8-Pin-Stromstecker. Gemeinsamt mit den 75 Watt, welche man sich aus dem PCI-Express-Slot einverleiben darf, stützt die Stromversorgung damit ein Maximum von 225 Watt. Mehr dürfte eine Founders Edition damit selbst bei manuellen Übertaktungen nicht erreichen können – dafür sorgen die Powerlimits.

Bei den Board-Partner-Karten vermisst man aktuell überhaupt Angaben zur TDP. Dafür findet man aber vielfältig unterschiedliche Stromanschlüsse, welche auf den ersten Blick wohl massive Übertaktungsmöglichkeiten und keine Powerlimitierungen vermitteln möchten. Viele der Partnerlösungen bieten neben dem 8-Pin-Anschluss (150 Watt) noch einen 6-Pin-Anschluss (75 Watt), wieder andere gar zwei 8-Pin-Anschlüsse.

Aber Vorsicht: Man sollte sich davon nicht täuschen lassen. Wir bezweifeln sehr stark, dass NVIDIA Übertaktungsmöglichkeiten und Lockerungen des Powerlimits bietet, welche einen GP104-400-Chip überhaupt in Regionen von 375 Watt treiben könnten. Selbst 300 Watt halten wir bei dem 16-nm-Chip für sehr unwahrscheinlich, so lange es keine BIOS-Mods gibt, welche ein manuelles Aushebeln der Spannungszugaben auf den Chip und der Powerlimits ermöglichen!

Bild: NVIDIA GTX 1080 erreicht den Handel – günstigstes Angebot im Partnerbereich ab 699 Euro


Bilder aktueller Board-Partner-Grafikkarten auf Basis GTX 1080

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