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Cross-License-Abkommen zwischen Microsoft und Xiaomi - ambitionierter Chinese mit Blick auf den Westen

Mobile | HT4U.net
Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi ist kein Unbekannter in Europa, selbst wenn man die Produkte überwiegend in Asien anbietet. Xiaomi sticht mit manchen Produkten schlicht über die Preise aus der Masse hervor, wodurch es nicht wenige Importe – teils selbst eingeleitete – nach Deutschland gibt. Nun scheint man über Abkommen mit Microsoft auch den europäischen Markt ins Auge gefasst zu haben. Mittels eines Deals mit Microsoft erhält Xiaomi Zugriff auf 1.500 Patente.

Microsoft und Xiaomi arbeiten nicht erst seit gestern enger zusammen. Nun hat man aber offensichtlich eine Basis für eine breitere Zusammenarbeit gefunden und ein Cross-License-Abkommen geschlossen. Das ermöglicht beiden Parteien, bestimmte Patente des Partners verwenden zu dürfen. Im ersten Schritt hat Microsoft aber bekannt gegeben, Xiaomi nicht weniger als 1.500 Patente zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug wird Xiaomi Microsoft-Applikationen wie Office und Skype auf seinen Gerätschaften vorinstallieren.

Bereits ab September 2016 werden demnach auf Smartphones mit Android-Betriebssystem des Herstellers die Microsoft-Applikationen vorinstalliert werden. Zu den dabei erwähnten Modellen zählen das Xiaomi Mi 5, Mi4s, Mi Max, Rdmi Note 3 und Redmi 3. Dort finden sich dann Programme à la Excel, Outlook, Word und natürlich auch Skype vorinstalliert vor.

Bislang hatte sich Xiaomi vorrangig auf chinesische bzw. asiatische Märkte konzentriert. Mit diesem Abkommen gehen Analysten von weiteren Optionen für den Hersteller aus, welche zweifelsohne auf europäische Märkte abzielen dürften. Laut Xiaomi konzentriere man sich im ersten Schritt allerdings auf Inden als den nächsten zu erobernden Markt. Auch die USA habe man ins Auge gefasst. Dort biete man bislang andere Geräte als Smartphones an. Von Europa ist aktuell noch keine Rede.
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