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iFixit ist nicht zufrieden

Apples AirPods hinterlassen qualitativ keinen guten Eindruck und sind kaum zu reparieren

Mobile | HT4U.net
iFixit hat Apples kabellose Hörstöpsel AirPods auseinandergenommen und dabei eng gestopfte Technik in Kombination mit einer großen Menge Klebstoff vorgefunden. Auch die Aufbewahrungsschale, die zugleich zum kabellosen Aufladen der Kopfhörer dient, wurde zerlegt und offenbarte – abgesehen von obligatorischen Klebstoff – eine dicke Batterie sowie unsaubere Lötstellen.

Mit den Feststellungen der Profis von iFixit hat Apple vermutlich nicht gerechnet. Demzufolge sind Apples neue AirPods kaum reparabel und von ihrem Aufbau her so gestaltet, dass ein Recycling der verwendeten Rohstoffe unrentabel scheint. Das steht wiederum klar im Gegensatz zu Apples eigenen Worten zum Umweltschutz: "Wir gehen Umweltschutz genauso innovativ an wie unsere Produkte."

Als Grund für die unsauberen Lötstellen vermutet iFixit wahlweise niedrige Qualitätsstandards bei der Fertigung oder eine übereilte Auslieferung. Es gibt keine mechanischen Fixierungen, alle Teile werden einzig und alleine von Unmengen Kleber zusammengehalten. Deswegen lassen sich weder die Hörstöpsel noch die Ladeschale öffnen, ohne ihre Gehäuse zu zerstören. Ein Austausch der drei Akkus oder eine Reparatur sind nicht vorgesehen und auch die Wiederverwertung der verwendeten Materialien so gut wie unmöglich. Damit hat man mit einer neuen Apple Innovation 2016 sicher nicht gerechnet.


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