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Erneut kassiert ein Unternehmen für noch nicht ausgereifte Auto-KI Rüge

Uber muss Tests für selbstfahrende Autos verschieben

Wirtschaft | HT4U.net
Der Trend der autonomen Personenbeförderung geht immer weiter. So setzen außer Google und Tesla mittlerweile auch andere Unternehmen auf die selbstfahrenden Autos. Uber, ein weltweit agierendes Vermittlungsunternehmen für Taxifahrten musste nun nach wenigen Tagen seinen Feldversuch in San Francisco einstellen. Die Verkehrsbehörde widerrief am Mittwoch die Zulassung der insgesamt 16 Testfahrzeuge.

Bereits wenige Stunden nach dem Start des Projekts gab es Meldungen über die Missachtung roter Ampeln der Testfahrzeuge. Zudem erklärte die Verkehrsbehörde, dass die Autos eine Sonderzulassung benötigten. Uber wies dies zurück mit Verweis auf Modelle der Marke Tesla, welche die selbe Autopilotfunktion inne hätten wie Ubers umgebaute Volvos. Da Tesla im Gegensatz zu Uber zu einer der 20 Firmen mit einer Lizenz für den Feldversuch von selbsfahrenden Autos gehört, entzog man nun am Mittwoch, den 22.12.2016 den Uber-Fahrzeugen die Zulassung.

Aber nicht nur von Seiten der Verkehrsbehörde kam schlechtes Feedback. Auch der Geschäftsführer der SFBC (San Francisco Bicycle Coalition) Brian Wiedenmeier schrieb in seinem Blog "Diese Fahrzeuge sind noch nicht bereit für unsere Staßen.", nachdem er zu einer Fahrt in einem Uber-Fahrzeug eingeladen wurde.
San Franciscos Bürgermeister Edwin Lee, welcher für gewöhnlich sehr eng zu den Technologie Unternehmen hält "bat" Ubers Geschäftsführer bereits am Freitag in einem Gespräch die Fahrzeuge von den Straßen zu entfernen.

Entgegen der gesamten negativen Stimmen, gibt es aber auch positive. Arizonas Gouverneur Doug Ducey schrieb, Arizona würde Ubers Fahrzeuge mit offenen Armen und Straßen empfangen. Ein Uber Sprecher erklärte daraufhin, man sei bereits Unterwegs und dankte Ducey für seine Unterstützung. Arizona bietet für Ubers Testzwecke einen idealen Standpunkt. Laut der Verkehrsbehörde bedarf es keiner Sondergenehmigung für autonome Fahrzeuge. Zudem besteht zwischen Uber und der Universität Arizona bereits eine Partnerschaft zur Forschung an selbstafhrenden Fahrzeugen.
Trotz der gerade andauernden Tests kommen autonome Uber Autos bereits jetzt in Pittsburgh und Pennsylvania zum Einsatz. Zwar sitzt in den Autos kein Fahrer mehr, jedoch ist es dem mitfahrenden Techniker zu jeder Zeit möglich selbst die Kontrolle übernehmen. Wem eine fahrt in diesen Autos dann aber doch zu riskant ist, kann sich problemlos ein "normales" bestellen".

Auch wenn es mit Autopilot-Autos wie bei Uber oder Tesla häufig zu Problemen kommt, darf man trotzdem nicht vergessen, dass Googles selbstfahrende Autos bereits Millionen Kilometer nahezu ohne ernsthafte Schäden zu verursachen zurückgelegt haben... Im Gegensatz zum Menschen. Trotz der (noch) häufigen Unfälle mit den vergleichsweise wenig Autopilot- und Autonom-Fahrzeugen, bleibt es abzuwarten ob wir uns nicht doch in ein paar Jahren alle von unserem eigenen K.I.T.T. herumkutschieren lassen.
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