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Vorschau am 5. Januar 2017

AMD rührt die Werbetrommel für seinen Grafikchip Vega ein weiteres Mal (Update)

Grafik | HT4U.net
Die CES 2017 steht unmittelbar vor ihrem Start. NVIDIA hat angeblich wichtige Neuankündigungen im Gepäck, Intel hat Kaby Lake in petto. AMD hat lediglich neue Produkte in der Pipeline, welche man auf der Veranstaltung offenbar ebenfalls in den Vordergrund rücken will, wenngleich es bis zu einer Verfügbarkeit noch Monate dauert. Was man zu Ryzen – der neuen CPU-Generation – zeigen wird, ist derzeit noch unklar. Klar ist aber, dass man am 5. Januar 2017 einen offiziellen Ausblick auf den Grafikchip Vega geben wird.

Auf AMDs extra hierfür gestarteter Webseite ve.ga läuft aktuell ein Countdown ab, welcher am 5. Januar 2017, um 15 Uhr deutscher Zeit endet. Was genau AMD dann präsentieren und wie tief man ins Detail gehen wird, bleibt derzeit natürlich noch unklar. Man darf allerdings erwarten, dass AMD eine ähnliche Demonstration zeigen wird, wie bei der Preview zur neuen Ryzen-CPU – Benchmarks inklusive.

In einem ebenfalls neu veröffentlichten YouTube-Video gibt es jedoch ein weiteres feines Detail: AMD spricht von Radeon Vega, was darauf hindeutet, dass der Hersteller beabsichtigt, den bisherigen Codenamen als Markenbezeichnung zu verwenden. Darüber hinaus hält das Video kaum noch Überraschungen parat; allenfalls ein Seitenhieb in Richtung NVIDIA, indem AMD dort von "poor Volta" spricht. Volta ist der NVIDIA-Codename für den Nachfolger der aktuellen Pascal-Architektur. Marketing eben.



Update 3. Januar 2017

Es gibt ein paar interessante Nachträge zu unserer gestrigen Nachricht, denn ein aufmerksamer Anwender des 3DCenter-Forums konnte auf dem neuen AMD-ve.ga-Server eine Folie sichten, welche mit Schlagworten rund um Vega gefüllt ist und sich zwischenzeitlich nicht mehr auf den Servern befindet – ein Versehen ganz offensichtlich.

Hauptsächlich ist daraus abzuleiten, dass Vega mit HBM2-Speicher arbeiten wird, welcher maximal einen Speicherausbau von 32 GByte und minimal einen Speicherausbau von 4 GByte zulässt und damit AMD deutlich flexibler macht, als bei Fury mit HBM1-Speicher. Darüber hinaus findet sich der Begriff "Vega NCU" (Next Compute Unit) wieder, was ein Anzeichen für Änderungen an den Shader-Einheiten sein könnte.

Bild: AMD rührt die Werbetrommel für seinen Grafikchip Vega ein weiteres Mal (Update)


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