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Das fehlte dem Samsung Galaxy Note 7:

Nie wieder explodierende Akkus

Mobile | HT4U.net
Akkus findet man heute in nahezu jedem Gerät. Und die Tendenz steigt. Immer mehr setzt man auf Elektroautos oder auch kleine private Elektroflugzeuge. Aber spätestens nach dem Debakel mit dem Samsung Galaxy Note 7 weiß man: die Lithium-Ionen-Akkus sind nicht ganz ungefährlich. Hier setzt ein Forscherteam der Universität Stanford an. Sie wollen Akkus zukünftig davor bewahren, zu explodieren.

Das Forscherteam testet eine selbstentwickelte integrierte Löschvorrichtung für Akkumulatoren. Dabei trennt ein kleines Kunststoffbehältnis mit Löschmittel die beiden Elektroden voneinander. Bei deutlich über der normalen Betriebstemperatur liegenden, gefährlichen 150 °C schmilzt diese Hülle und setzt das Löschmittel frei, um alle möglichen Brandgefahren direkt zu eliminieren. Bei bisherigen Versuchen war es bereits möglich, den Akku nach 0,4 Sekunden nach Entzündung wieder zu löschen. So wird zwar der Akku trotzdem unbrauchbar, aber das teure Smartphone bleibt erhalten.

Bereits vor einigen Jahren hatte die Forschergruppe ein Warnsystem für Akkus entwickelt. Hierbei wurde frühzeitig vor einem Kurzschluss und somit einer möglichen Gefahr gewarnt. In aktuellen Geräten scheint für das 50 Nanometer große Kupferband jedoch leider kein Platz zu sein.

Passend zur aktuellen Nachricht möchte Samsung am 23. Januar 2017 das lange herausgezögerte Gutachten zu den explodierenden Akkus des Note 7 veröffentlichen. Bisher wurden aber doch schon zwei Dinge verraten. Erstens, völlig überraschend: der Akku war schuld. Und zweitens waren weder Design noch Software für die Krise verantwortlich.
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