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Ärgerlich für Intel und Kunden

Atom-SoCs für Netzwerkgeräte und NAS-Festplatten fallen aus

Peripherie | HT4U.net
Mit den Atom-SoCs der C2000-Serie (Codenamen: Avoton und Rangeley) zielt Intel primär auf professionelle Netzwerktechnik, doch auch der Otto-Normal-Nutzer kann auf diese Chips treffen, beispielsweise in NAS-Systemen. Dummerweise neigt der Taktgeber dieser Chips zum vorzeitigen Ausfall, wodurch die Geräte unbrauchbar werden.

Die Baureihe C2000 wurde im Jahr 2013 eingeführt und basiert auf der im 22-nm-Prozess gefertigten Silvermont-Architektur. Im Januar 2017 hatte Intel die Produktspezifikationen dieser Chips um einen folgenschweren Fehler erweitert: Unter der Kennung "AVR54" schreibt Intel, dass die SoCs aufgrund fehlerhafter Taktgeber komplett ausfallen können. Der Netzwerkspezialist Cisco geht davon aus, dass die Ausfälle bei seinen eigenen Produkten typischerweise ab dem 18. Monat auftreten. Einziger Workaround sind Änderungen an der Plattform. Für betroffene SoCs und Hauptplatinen gibt es demnach keine Reparaturmöglichkeit.

Zu den Firmen, die Produkte auf Basis der C2000-Serie herstellen, gehören Advantech, Cisco, Dell, Ericsson, HPE, Juniper, NEC, Netgate, Newisys, Penguin Computing, Portwell, Quanta, Supermicro, Synology, WiWynn und ZNYX Networks. Einige Hersteller haben bereits reagiert und bieten einen Austausch oder eine erweiterte Garantie an:

Autor: mid
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