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Ein Ende nach 28 Jahren im Geschäft

Das Aus für Mad Catz: Insolvenzantrag und keine weiteren Rettungsversuche

Peripherie | HT4U.net
Mad Catz, Pionier im PC-Peripherie-Geschäft, wird nach 28 Jahren vom Markt verschwinden. Vor Monaten war man noch zuversichtlich, doch angeblich wollten Geldgeber nicht weiter unterstützen und die Verluste stiegen weiter an. Nun hat man einen Insolvenzantrag gestellt, und Rettungsversuche seien angeblich nicht geplant.

Inzwischen ist Mad Catz – 1989 gegründet und auf Peripherie für Computer spezialisiert – nur noch einer von vielen auf dem Markt für Computerzubehör. Unter dem permanenten Konkurrenzdruck ist das Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten und hatte nach Auswegen gesucht. Im letzten Jahr hatte man die Tochter Saitek an Logitech verkauft, um so finanzielle Engpässe auszugleichen und sich zu fokussieren. Zu diesem Zeitpunkt plante man weiterhin, im Bereich Computer-Peripherie Mäuse, Tastaturen und Headsets zu verkaufen. Aber ganz offensichtlich gab es weitere Rückschläge, und die Absatzzahlen blieben hinter den Erwartungen zurück, so dass weitere Verluste eingefahren wurden.

Nachdem der Aktienkurs weiter einbrach und sich Investoren geweigert haben sollen, weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, hat Mad Catz die logische Konsequenz gezogen und einen Insolvenzantrag eingereicht. Der Betrieb sei bereits eingestellt. Weitere Rettungsversuche gäbe es nicht. Ob sich im aktuellen Zustand noch ein Käufer für das Unternehmen finden lässt, darf bezweifelt werden. Diese Hoffnung hatte Mad Catz im letzten Jahr gehabt, inzwischen aber wohl aufgegeben.
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