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Massengeschäft mit großen Margen

Handyhüllen: Das richtige Produkt für die eigenen Bedürfnisse finden

Mobile | HT4U.net
Sommer! Es gibt unzählige Stadtfeste mit Bahnbetreibern, Grill- und Bierständen, aber auch anderen Verkaufsständen. Die letzten Jahre gesellen sich immer wieder auch Stände für Smartphone-Hüllen hinzu. Die Vielfalt dort ist kaum zu beschreiben. Meist kristallisiert sich aber schnell heraus, dass es ein wirklich breites Angebot eben nur für die namhaften Smartphones und Hersteller gibt. Wer mit Exoten unterwegs ist, stöbert dort zwar ebenfalls, wird vermutlich jedoch eher im Internet fündig, solange er nicht zu Abstrichen bereit ist. Und das sollte man eben auch nicht tun, denn jeder hat eigene Anforderungen an diesem Punkt, welche über die Optik hinausgehen.

Stürze und Kratzer gehören bei der alltäglichen Handynutzung durchaus zum Alltag, das kennt jeder. Darum bietet sich – je nach Einsatzzweck – eine Schutzhülle für das eigene Smartphone an. Welche Schutzhülle ist daher sinnvoll? Den meisten kommt es hierbei auf die Optik an, doch das sollte eigentlich nicht das ausschlaggebende Argument sein.

Nach welchen Kriterien eine Hülle ausgewählt werden sollte

Bestseller aus dem Hause Apple oder Samsung haben den Vorteil, dass Kunden aus einer großen Auswahl unterschiedlicher Hüllen wählen können. Nutzer sollten sich allerdings fragen, worauf sie bei einer solchen Schutzhülle den größten Wert legen. Einige Fragestellungen werden sinnvollerweise also im Vorfeld beantwortet:
  • Steht Design oder Handling im Vordergrund?
  • Ist es schlimm, wenn vor der Nutzung ein Verschluss geöffnet werden muss?
  • Fällt das Smartphone der Erfahrung nach häufiger herunter?
  • Wird das Smartphone häufig draußen, gerne auch in rauer Umgebung genutzt?
  • Wo wird das Smartphone meistens verstaut?
  • Sind die kompakten Maße wichtig?

Viele Smartphones überzeugen klar durch eine Breite von weniger als 70 mm – was auch mit kleineren Händen eine eigenhändige Bedienung ermöglicht. Das ist auch der Grund, warum Apple das iPhone SE weiterhin mit hochwertigen Details auflegt. Viele Kunden wissen an den kleineren Geräten genau dieses Merkmal zu schätzen. Durch eine Hülle mit hoher Schutzfunktion wird das Gerät natürlich einige Millimeter breiter, was nicht immer gewünscht wird. Insbesondere bei großen Geräten wird der Einhand-Betrieb dabei merklich gebremst, weshalb man nach Alternativen Ausschau hält. Abstriche bleiben bei ausladenden Geräten aber immer auf der Tagesordnung.

Hardcase

Beim Hardcase handelt es sich um eine besonders flache und dünne Hülle, die in der Regel aus Kunststoff gefertigt wird. Lieferbar sind aber auch Hardcases aus anderen Materialien wie beispielsweise Holz. Ein solches Case verbleibt immer am Smartphone, für die Knöpfe und die Kamera gibt es entsprechende Aussparungen. Der Vorteil liegt darin, dass das Hardcase wenig aufträgt und bei der Benutzung entsprechend wenig stört. Nachteilig ist allerdings die Tatsache, dass das Display nicht geschützt wird. Außerdem ist die Schutzwirkung ohnehin vergleichsweise gering, weil die Sturzenergie relativ schlecht absorbiert wird.

Bumper / Silicon-Case

Hinsichtlich der Bauform gibt es keine Unterschiede zwischen dem Silicon- und dem Hardcase. Wie der Name bereits erkennen lässt, wird ein anderes Material eingesetzt. Silikon ist weicher als Kunststoff, wodurch Stürze besser abgefangen werden. Zudem sorgt das Material auch für eine gewisse Griffigkeit, die sich bei kleinen Händen besonders positiv bemerkbar machen kann.

Insbesondere preiswertere Silicon-Cases wirken allerdings optisch ein wenig billig; zudem besteht auch hier die Problematik, dass nur die Rückseite und die Kanten des Smartphones geschützt werden.

Bei beiden genannten Hüllen ist es also ratsam, zusätzlich noch auf eine Display-Schutzfolie zu setzen. Samsung hat seine Topseller zwar mit einem kratzfesten Glas versehen, bei ungünstigen Stürzen oder dem versehentlichen Transport neben einem Schlüssel in der Handtasche ist es allerdings dennoch möglich, dass es zu tiefen Kratzern kommt.

Flipcase / Bookcase

Mit einem solchen Case, je nach Preisklasse meistens aus Kunststoff oder Leder gefertigt, wird das Smartphone sicher und beidseitig geschützt. Aufgrund der vorderen Abdeckung kann ohne schlechtes Gewissen auf eine Display-Schutzfolie verzichtet werden – zumindest im ersten Moment, denn andere Szenarien lassen sich ausmalen. Durch die dickere Hülle zum Aufklappen wird das Smartphone zwar unhandlicher, dafür lassen sich eventuell auch EC-Karten oder Notizen in dem Case verstauen.

Dabei gilt es aber klar zu erwähnen, dass Scheckkarten über Magnetstreifen verfügen und sich die teils bei diesen Hüllen integrierten Magnete überhaupt nicht mit Magnetkarten vertragen. Im täglichen Einsatz sollte zwingend darauf geachten werden, dass die Magnetstreifen von Karten möglichst weit entfernt von Verschlussmagneten der Hüllen eingesteckt werden.

Einige Nutzer werden zudem bemängeln, dass ein Bookcase vor der Verwendung aufgeklappt werden muss – nach oben oder nach unten. Als vorteilhaft ist wiederum das Understatement anzumerken. Durch das Case wird das eigene Smartphone ein wenig versteckt, was im Alltag durchaus sinnvoll sein kann. Zudem sorgt die Größe eines solchen Cases dafür, dass auch in einer Frauen-Handtasche das Telefon unbeschadet den Tag übersteht.

Sleeve / Tasche

Auch wenn diese Variante heute selten geworden ist: Viele Nutzer stecken ihr Smartphone ganz einfach in eine passende Tasche. Diese Taschen gibt es sowohl mit als auch ohne Verschluss. Diese Art der Hülle bietet oft einen ähnlichen Schutz wie Flip- oder Bookcase, gerade was den Transport betrifft. Allerdings ist der Schutz weniger praktisch zu handhaben, wenn man das Smartphone eben mal verwenden möchte. Einerseits sind die wenigsten Taschen wirklich gut bei der Passform, andererseits fürchtet man beim Herausziehen immer, dass das Telefon abrutschen könnte. Nachteilig zudem: Die Benachrichtigungs-LED wird auf diesem Wege nicht mehr bemerkt.

Im Resultat bleibt es immer Geschmackssache und an den persönlichen Bedarf anzupassen, mit welchem Stück Sicherheit man sich ausrüsten möchte. Aus Gründen der Optik hat der nahe Verwandte bei seinem neuen High-End-LG-Smartphone auf einen Schutz verzichtet und blickt nach einem kurzen Rempler im Alltagsverkehr auf eine "Spider-App". Geschuldet wurde dies natürlich auch dem Umstand der Größe des Telefons. Aufmerksame Anwender werden sicher schon festgestellt haben, dass die großen Displays auch ein großes Handling-Problem mit einer Hand darstellen und man leichter abzurutschen droht als bei den früheren kleinen Modellen.

Ob es nun Apple, LG oder Samsung ist, die Topmodelle blicken inzwischen auf Display-Größen jenseits der noch gerade greifbaren fünf Zoll ohne Schutztasche. Samsung sprintet dabei seit Jahren weiter und weiter und treibt die Diplay-Größen in die Höhe. Nicht verwunderlich, dass sich das Gros der Schutzhüllen auf den eingangs erwähnten Sommerfestständen an Samsung-Geräte richtet. Aber auch hier gilt: Erst abwägen, was man benötigt, dann einen Blick auf den Preis werfen. Denn die dort angetroffenen Angebote waren entweder komplett überteuert, oder aber die Qualität für das eigene Samsung Galaxy S7 war unterirdisch. Das Internet bietet gerade für dieses Modell deutlich höhere Qualität, zu gleichen oder auch günstigeren Preisen.

Aber das kann ja inzwischen jeder selbst direkt vor Ort "ergooglen".
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