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Crimson ReLive Edition 17.8.1

Neuer AMD-Grafiktreiber unterstützt nun auch Radeon RX Vega

Grafik | HT4U.net
AMD hat die optionale Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.8.1 veröffentlicht, welche nun auch die neuen Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega unterstützt. Dieser Grafiktreiber wird insbesondere für das Spiel "Agents of Mayhem" und das Early-Access-Programm von "Quake Champions" empfohlen, behebt aber auch ein paar Fehler.

Wie zuvor bereits bei der stabilen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2, unterstützt AMD auch diesmal nur Windows 10 und 7, aber nicht mehr Windows 8.1. Wer eine APU verwendet, muss mit der Version 17.7.2 vorliebnehmen, während die Besitzer diskreter Grafikchips ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) zum optionalen Treiber greifen können.

Behobene Probleme

AMD konnte HDCP-Fehler bei der Wiedergabe von Blu-rays sowie den Verlust des HDMI-Signals bei bestimmten HDR-Fernsehern beheben. Des Weiteren wurden Abstürze von "Grand Theft Auto V" (sporadisch) und "Tekken 7" (nur Radeon RX 380) beseitigt und die Ladezeiten von "Forza Horizon 3" verkürzt. Die Nutzung von Enhanced Sync zerhackt die Videowiedergabe nicht mehr, und auch auf FreeSync-Monitoren laufen bildfüllende Videos nun wieder flüssig. Bei FreeSync-Displays von Samsung wurden zudem Helligkeitsfehler und Flackern korrigiert.

Offene Probleme

Die GPU-Skalierung scheitert bei einigen DirectX-11-Applikationen, und der Windows Media Player kann sich während der Videowiedergabe aufhängen, falls Radeon ReLive zeitgleich eine Aufnahme erstellt. Wenn das System während der Wiedergabe von Inhalten in einen Ruhezustand wechselt, kann es zu Anzeigefehlern auf dem sekundären Bildschirm kommen. Mit der Option "Eyefinity Advanced Setup" lassen sich keine Eyefinity-Konfigurationen erstellen, und im gemischten Modus kann Eyefinity die Monitorrahmen nicht kompensieren.

Vega-Wehwehchen

Der Radeon WattMan hat noch Probleme beim Übertakten der Vega-Modelle, welche sich beispielsweise in Form eines hüpfenden Mauszeigers zeigen. Wird nach dem Ruhemodus ein Video abgespielt, können Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega hängen bleiben. Bleibt noch ein Fehler beim Zurücksetzen der Radeon-Einstellungen: Statt "HBCC Memory Segment" (HMS) standardmäßig abzuschalten, wird diese Option zuweilen aktiviert. Dank HMS können Vega-GPUs Teile des Hauptspeichers als Videospeicher reservieren.

Autor: mid
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