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Angebliche Planänderungen:

NVIDIA überspringt im Gaming-Bereich Volta für Grafikkarten und setzt stattdessen auf Ampere

Grafik | HT4U.net
Die aktuelle Grafikkarten-Architektur bei NVIDIA setzt auf die Pascal-Chips. Laut bisherigen Roadmaps folgt hier die Volta-Generation, welche schon für Ende 2017/Anfang 2018 in der Planung stand. Nun sind klare Hinweise aufgetaucht, dass NVIDIA seine Pläne geändert hat und im Spielebereich überhaupt keine Volta-Grafikchips erscheinen werden. Stattdessen sollen im zweiten Quartal 2018 bisher unbekannte Ampere-GPUs kommen.

In den vergangenen Tagen überschlugen sich die Gerüchte zu NVIDIAs künftigen Grafikkarten-Plänen im PC-Gaming-Segment. Ging man bislang davon aus, dass es der Pascal-Nachfolger Volta sein wird, welcher bis dato die NVIDIA-Roadmaps schmückte, gab es zu dieser Folgegeneration aber auch schon Hinweise, dass es zu klaren Verzögerungen bei der Vorstellung kommen könne. Allerdings könnte dies wieder aus ganz anderen Planungen rühren, denn nun ist plötzlich die Rede von Ampere-basierten GPUs, welche bisher noch auf keiner offiziellen Roadmap von NVIDIA aufgetaucht sind.

Eine Bestätigung für Ampere-GPUs liefert Igor Wallossek von Tom's Hardware in klaren Statements im 3DCenter-Forum. Dabei trifft der Redakteur die Aussage, dass "Volta für das Consumer-Segment gestorben sei". Auch der Name Ampere fällt dann in weiteren Beiträgen. Damit bestätigt man klar die Gerüchte, welche seit Tagen durch die Weiten des Webs irren. Welche Basis dies begründet, wird jedoch nicht erwähnt.

Zu den Hintergründen vermutet das 3DCenter Probleme in der Fertigungstechnik, denn Volta sollte noch in 12-nm-Fertigung erscheinen und würde damit im Profisegment durchaus seine Möglichkeiten ausschöpfen, käme im Gaming-Segment aber nicht so recht von der Stelle. Gestiegene Fertigungskosten durch zu große Chipflächen, zu geringe Performance-Zuwächse und zu geringe Vorteile bei der Leistungsaufnahme werden als Kontra für Volta und Pro für Ampere aufgeführt. Im Resultat geht man davon aus, dass die Verschiebung der Vorstellung ins zweite Quartal 2018 definitiv damit zu tun hat, dass Ampere bei seinem Erscheinen bereits in 10-nm-Technik gefertigt sein wird, um damit die Versprechungen für Leistung und Effizienz im Gaming-Bereich halten zu können.

Was genau sich davon bewahrheitet, bleibt abzuwarten.
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