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Erste Produkte sollen auf der CES 2018 gezeigt werden

Mad Catz kehrt zurück: Neue Eigentümer streben klare Erfolge im Gaming-Sektor an

Peripherie | HT4U.net
Im letzten Jahr meldete die Gaming-Peripherie-Schmiede Mad Catz Insolvenz an und will sich im Jahr 2018 über die Mad Catz Global Limited mit neuen Produkten im Gaming-Sektor neu einfinden. Wer genau sich hinter der neuen Firma verbirgt, bleibt unterdessen unklar. Angeblich soll es sich um eine Gruppe handeln, welche zuvor schon in die Entwicklung bei Mad Catz involviert war.

Totgesagte leben länger? Es ist noch kein Jahr seit dem Insolvenzantrag von Mad Catz vergangen, und prinzipiell hatte die Szene den Gaming-Peripherie-Hersteller schon abgeschrieben, da keinerlei Rettungsversuche der Firma geplant waren. Bekannt wurde Mad Catz unter anderem durch seine Transformer-Mausreihen, welche sich individuell auf die Spielerhand anpassen ließen. Nun tritt eine neue Firma aufs Tapet und will der Marke zu neuem Glanz und natürlich Erfolg verhelfen. Die neue Webseite der Firma macht klar, dass man sich vorrangig um das Spielesegment kümmern wird, und zeigt erste Produkte in Vorankündigungen.

Erste Produkte soll es bereits auf der CES-2018-Messe zu sehen geben, vermutlich aber nur hinter verschlossenen Türen. Wann genau es die neuen Mad-Catz-Produkte 2018 geben wird, ist derzeit noch unklar. Zu einer der Neuankündigungen gehört die Rat-Air-Maus, zu deren Besonderheit nicht nur die Transformer-Eigenschaften zählen sollen, sondern zudem, dass man das Gaming auch kabellos inklusive Stromversorgung erledigen will. Durch die Bewegungen auf dem dazugehörigen Mauspad soll die Maus mit Strom versorgt werden, gleichzeitig soll die Datenübertragung darüber erfolgen können. Der Betrieb mit anderen Mauspads ist ebenfalls möglich, dann aber nur über Kabelanbindung. Darüber hinaus zeigt die Webseite zwei neue Tastaturen, welche auf die Namen Strike 2 und Strike 4 hören und auf mechanische Taster und RGB-Beleuchtung setzen. Tief ins Detail geht die Firma bei den neuen Modellen nicht.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mad Catz Global Limited im hart umkämpften Markt für Gaming-Peripherie einfinden wird. Hier muss man sich eben nicht nur mit Platzhirschen der gehobenen Preisklasse, sondern auch mit dem Zustrom an Neuankömmlingen im günstigen Preissegment messen lassen. Und genau dies war wohl mit ein Grund für die Mad-Catz-Insolvenz.
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