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Angriffe dauern angeblich an

Bund und Sicherheitsbehörden gehackt

Internet | HT4U.net
Das besonders geschützte Datennetzwerk des Bundes und seiner Sicherheitsbehörden wurde gehackt. Derzeit wird der Vorfall vom "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI) untersucht. Die Behörde geht davon aus, dass der Angriff inzwischen isoliert und unter Kontrolle sei.

Als Erstes hatte die Deutsche Presse-Agentur (dpa) über den Hackerangriff berichtet, inzwischen wurde dieser von offizieller Seite bestätigt. Demnach hatten die vermutlich aus dem Ausland stammenden Angreifer zunächst Schadsoftware eingeschleust und über diesen Brückenkopf die Netze infiltriert. Dabei wurden auch Daten entwendet. Entdeckt wurde das Eindringen im Dezember 2017, zu diesem Zeitpunkt bestand der Zugriff aber schon über längere Zeit. Im Anschluss wurde der Zugang der Hacker allerdings nicht versperrt, sondern von BSI (BfV), Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst (BND) beobachtet und analysiert.

Möglicherweise wurde der Zugriff erst unterbunden, als die Meldung der dpa die Runde machte. Als dringend tatverdächtig wird die russische Hackergruppe "APT 28", die unter Kontrolle des Kreml stehen soll, gehandelt. Laut Innenminister de Maizière handele es sich allerdings um einen noch laufenden Angriff.

Autor: mid
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