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Nicht Volta und nicht Ampere

NVIDIAs GTX-2000-Reihe soll im Juli 2018 starten und auf den Turing-Chip setzen

Grafik | HT4U.net
Nach jüngsten Gerüchten wird NVIDIA künftig im HPC- und Gaming-Segment zweigleisig fahren. Hatte man bislang von einer Chip-Architektur Ableger für beide Bereiche präsentiert, wird sich dies künftig ändern. Spekulationen gab es bereits zuvor, dass die nächste GPU-Architektur auf den Ampere-Chip setzen wird – so falsch ist dies auch nicht, allerdings nur noch im HPC-Bereich. Für den Gaming-Sektor soll der Turing-Chip die derzeitigen Pascal-Umsetzungen ablösen.

Der Name Turing soll an den britischen Mathematiker und Kryptoanalytiker Alan Turing Anlehnung finden und war bereits vor Wochen erstmals als Gerücht aufgetaucht, aber als unhaltbares abgetan worden. Inzwischen verhärten sich die Informationen allerdings, dass es sich um alles andere als ein Gerücht handle. NVIDIA soll Turing Mitte Juni 2018 in die Massenfertigung schicken und vermutlich im Juli 2018 offiziell vorstellen. Danach dürfte es zum Start erst einmal wieder NVIDIA-Referenzkarten (Founders Edition) geben, bis schließlich im August 2018 mit Partnerdesigns zu rechnen wäre.

Die Gerüchteküche brodelt aber weiter, und so folgen aktuelle Meldungen, dass die auf Turing basierende GeForce GTX 2080 zu Preisen von 1.499 US-Dollar an den Start gehen werde. Handfeste Gründe für diese Gerüchte zur außergewöhnlich hohen Preisgestaltung gibt es nicht. Die GTX 2080 sollte im Bereich Performance auf dem Niveau der aktuellen GeForce GTX 1080 Ti liegen – so zumindest war es in der Vergangenheit. Aktuell darf man diese Gerüchte eher in Anlehnung an die ohnehin schon zu hohen Grafikkartenpreise sehen, bedingt durch den weiterhin anhaltenden Mining-Boom, welcher zur Verknappung des Marktangebotes führt.
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